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„Relative Armut ist … keineswegs „gefühlte Armut“ oder „Jammern auf hohem Niveau“. Sie besteht nicht darin, dass relativ Arme nur einen Polo fahren und auf den Mercedes des Nachbarn „neidisch“ sind, wie relative Armut sehr häufig falsch interpretiert wird. Relative Armut ist keine Petitesse. Sie ist vielmehr ein Indikator für die Spaltung einer Gesellschaft, praktisch vor allem aber die ganz konkrete Exklusion eines jeden einzelnen Betroffenen aus selbiger. Ein Ausschluss, der die Identität der Armen als Mitglied der Gemeinschaft infrage stellt. Sie gilt es genauso zu vermeiden wie absolute Armut mit all ihren schlimmen Auswirkungen.“

Das ist das Resumee eines  Beitrags von Lutz Hausstein bei den NachDenkSeiten. Der ganze Text steht hier.

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