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Nach dem WM-Spiel Israel – Portugal hat sich Cristiano Ronaldo einem Trikottausch verweigert. Er wolle sich nicht in den Farben Israels zeigen, soll er auf dem Spielfeld gesagt haben. Im Umkleideraum soll er auf Reporterfragen geantwortet haben, er trage nicht die Symbole von Mördern.

Ronaldo lehnt die israelische Besatzungspolitik im Westjordan und dem Gazastreifen ab. Er ist schon seit längerem in der Solidarität mit den Palästinensern engagiert und hat für palästinensische Kinder erhebliche Summen gespendet. 2011 liess er über die Stiftung von Real Madrid seinen „Goldenen Ball“ versteigern und den Erlös von 1,5 Millionen Euro einer palästinensischen Hilfsorganisation zukommen, die das Geld für den Aufbau von Schulen verwendete. 2013 hat er den Erlös aus der Versteigerung seiner Fussballschuhe ebenfalls für die Unterstützung palästinensischer Kinder verwendet.

Seine Solidarität beschränkt sich nicht auf Palästina. 2012 spendete er 100 000 Euro an das Rote Kreuz, zur Verwendung für afghanische Minenopfer.

Ronaldo stammt aus sehr einfachen Verhältnissen. Er hat sich zum Star hochgekämpft, scheint aber seine soziale Herkunft nicht vergessen zu haben.

 

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