Unsere Zeit (UZ)
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Die Casa Cuba lockt auch auf dem diesjährigen UZ-Pressefest mit einem vielfältigen Veranstaltungsangebot.

casa-cuba-2Am Freitagnachmittag macht um 16 Uhr der Liedermacher Frank Viehweg, der sich mit der deutschsprachigen Vertonung kubanischer Songs einen Namen gemacht hat, den Anfang. Im Anschluss, um 17 Uhr, eröffnet Anette Chao García, die Leiterin der Außenstelle Bonn der Botschaft der Republik Kuba, an gleicher Stelle die Ausstellung „Yo me muero como viví“. Tony Guerrero, einer der Cuban Five, reflektiert in ihnen Momente der politischen Haft. Dies geschieht in Anwesenheit von Juan Valdés Figueroa, Mitarbeiter der Abteilung für Internationale Beziehungen des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas.

Um 18 Uhr werden „40 Jahre Solidarität mit Kuba in deutschen Landen“ in einer Veranstaltung Revue passieren. Dazu berichtet Heinz Langer, ehemaliger Botschafter der DDR in Kuba, von der praktizierten Solidarität des sozialistischen deutschen Staates. Der Bundesvorsitzende der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba, Günter Pohl, blickt auf 40 Jahre des Bestehens seiner Organisation zurück. Harri Grünberg, Vorsitzender des Netzwerk Cuba Informationsbüro, spricht über 20 Jahre Solidaritätsarbeit des Dachverbandes der Kuba-Solidarität in der BRD. Nicole Drücker, Leiterin der AG Kuba beim Parteivorstand der DKP stellt die Solidaritätsarbeit der deutschen Kommunistinnen und Kommunisten vor.

Der Samstag beginnt um 11 Uhr mit einer Matinee zum 55. Jahrestag der Kubanischen Revolution unter dem Titel „Was die Welt Kuba verdankt“. Auf ihr sprechen internationale Gäste des Pressefestes über die Rolle, die das sozialistische Kuba für ihre Partei, ihre Bewegung, ihr Land spielt.

Um 14 Uhr ist die Rolle Kubas im Dokumentarfilm, bzw. die mögliche Rolle des Dokumentarfilms in der Solidarität mit Kuba, das Thema. Es spricht die belgische Filmemacherin Anne Delstanche, deren Film „Altstadtsanierung in Havanna – eine Utopie auf dem Weg“ am gleichen Tag um 16.30 im Filmzelt zu sehen ist. Mit ihr diskutiert Ana Guzmán, eine der vier Protagonistinnen des Dokumentarfilms „Zucker und Salz“, der um 21 Uhr ebenfalls im Filmzelt vorgeführt wird. Ebenfalls anwesend ist der Regisseur Tobias Krille.

Um 18 Uhr stellen Heinz W. Hammer, Mitbegründer des Netzwerk Cuba Informationsbüro und Frank Schwitalla, langjähriger Vorsitzender desselben, das Buch über 20 Jahre Netzwerk Cuba mit dem Titel „Solidarität – die Zärtlichkeit der Völker“ zur Diskussion.

Am Sonntag um 12 Uhr heißt das Thema „Die Zukunft der Kubanischen Revolution“. Es sprechen der kubanische Botschafter René Juan Mujíca Cantelar und der Vertreter der KP Kubas, Juan Valdés Figueroa, vormals lange Jahre Angehöriger der Kubanischen Botschaft in der Sowjetunion und der Russischen Föderation.
Die Internationale Abschlussveranstaltung des Pressefestes beschließt um 14 Uhr das politische Programm in der Casa Cuba. Danach kann nichts mehr kommen? Doch danach gibt es mit Quijote aus Chemnitz einen weiteren kulturellen Höhepunkt mit dem Programm “Ein Licht vom Rand der Seele” (Konzert mit antifaschistischen Texten und Liedern).

Überhaupt wird es in der Casa Cuba neben dem hochkarätigen politischen Programm ein buntes Kulturprogramm geben. Nach Frank Viehweg werden am Samstag und Sonntag Le Blech, Ruam, Bandista, Compania Bataclan, Musikandes und Nicky Marquez y Son a 3 die Bühne betreten.