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Der ukrainische Präsident spricht vor der SiKo in München. Er hält sechs russische Pässe hoch und sagt dazu: „“Wie viele Beweise braucht die Welt noch, um die offensichtlichen Tatsachen anzuerkennen?“ … „Wie viele Beweise braucht die Welt noch, um zu erkennen, dass es sich um ausländisches Militärgerät handelt: Es sind russische Panzer und russische Soldaten.“ Die Pässe sollen beweisen, dass russische Truppen in der Ostukraine kämpfen.

Nun ist es aber so: Während ihrer Dienstzeit müssen russische Soldaten ihren zivilen Pass bei der Armee hinterlegen. Man kann ausschliessen, dass diese Regel ausgerechnet dann nicht gilt, wenn die russische Armee einen verdeckten Einsatz im Ausland durchführt. Falls Poroshenkos Pässe also überhaupt etwas mit der Anwesenheit russischer Staatsbürger in den Aufstandsgebieten zu tun hätten, hätte er genau das Gegenteil dessen „bewiesen“, was er behauptet: Bei den Inhabern der von ihm gezeigten Pässe kann es sich nicht um reguläre russische Militärs handeln.

Vorschlag für folgende Verschwörungstheorie: Als Collin Powell sich vor der UN-Vollversammlung unsäglich mit einem Fläschchen blamierte, in dem sich angeblich eine irakische Chemiewaffe befand, wurden die CIA-Trottel, die sich den peinlichen Gag ausgedacht hatten, nicht entlassen, sondern bloss degradiert. Seitdem verrichten sie Strafdienst, zur Zeit in Kiew, als Geschichtenerfinder für eine Regierung, deren intellektuelles Niveau dem ihrer Einflüsterer entspricht.

Neulich hat Poroshenko ein Stück Blech hochgehalten, als „Beweis“ für eine russische Invasion. Jetzt hat er Pässe hochgehalten. Kein Wunder, dass die deutsche Kanzlerin Bitternis fühlt, wenn sie an die Ukraine denkt. Mit einem Pinocchioshenko und seinen Kumpeln ist, im Wortsinn,  kein Staat zu machen.

ai

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