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»Radikale Ausschaltung der Kommunisten!« – Der »heiße« Krieg der »Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit«

Von Ralf Jungmann

Der „heiße“ Krieg der „Kampf­gruppe gegen Unmenschlichkeit“

„Einheit Deutschlands bedeutet heute radikale Ausschaltung der Kommunisten!“[1], so Ernst Tillich, der einstige Leiter der „Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit“ (KgU). Heute wird diese Gruppe für ihr gegen die DDR gerichtetes Wirken an verschiedenen Stellen in der BRD öffentlich gewürdigt. Z. B. wurde 2007 an der FU Berlin eine Skulptur eingeweiht, die zehn Gründungsstudierenden der FU und Mitgliedern der KgU gewidmet ist. Bei der Einweihung stellte der Staatminister Bernd Neumann (CDU) fest, dass sie „von der Überzeugung getragen [wurden], dass es in Deutschland keine Diktatur mehr geben dürfe“[2]. Gegen die Kritiker der KgU wird hingegen vorgegangen. Dafür steht die bis heute andauernde juristische Auseinandersetzung zwischen dem ehemaligen Offizier des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS), Wolfgang Schmidt, und dem Leiter der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Hubertus Knabe. Schmidt bezeichnete das KgU-Mitglied Johann Burianek in einem seiner Beiträge als „Banditen“ und „Anführer einer terroristischen Vereinigung“. Knabe verklagte daraufhin Schmidt und hatte Erfolg vor dem Berliner Landgericht. Die Begründung lautete: „Aus dem Umstand, dass Burianek […] wegen der Vorbereitung eines Sprengstoffanschlags vom Obersten Gericht der DDR verurteilt wurde, folgt nicht, dass man ihn als Terrorist oder Bandit bezeichnen darf.“[3] In diesem Zusammenhang fragte Peter Kirschev im Neuen Deutschland: „Wie darf man jemanden nennen, der Brücken sprengen und Menschen töten wollte?“. Dieser Beitrag, der sich um die Geschichte der KgU als Ganzes dreht, kann eine (in)direkte Antwort darauf gegeben.

Im Dunstkreis antikommunistischer Gruppen

Den politischen Ausgangspunkt für das Wirken der KgU bildete die aufgeheizte Situation in Berlin im Sommer 1948, als die Stadt zum Kampffeld des „Kalten Krieges“ wurde. Akteur auf westlicher Seite war ein Geflecht aus staatlichen, halbstaatlichen und privaten Organisationen, die eine Strategie des „Rollbacks“ verfolgten. Damit gemeint ist die systematische Zurückdrängung des Kommunismus. Dieser sollte nicht nur mit „kalten“ Mitteln auf politischer, wirtschaftlicher, wissenschaftlicher, kultureller und sozialer Ebene, sondern auch mit „heißen“, also mit militärischen Mitteln, bekämpft werden.[4] Dafür gab es allein in Westberlin über 80 Zentralen von Geheimdiensten und nichtstaatlichen Organisationen, die sich intensiv dem Kampf gegen die sozialistischen Staaten widmeten.[5] Zu einer der aktivsten und militantesten Gruppen entwickelte sich die auf die SBZ und die DDR konzentrierte KgU.

Von der Gründungsphase bis zur Lizenzierung

In Reaktion auf die in der SBZ erfolgten ersten großen Entlassungswellen aus den sogenannten „Speziallagern“[6] organisierte eine Gruppe um Rainer Hildebrandt im August und Oktober 1948 Veranstaltungen in Westberlin um über die politische Situation in der SBZ zu informieren. Unter großem öffentlichen Interesse berichteten ehemalige Internierte über ihre Erlebnisse in den „Speziallagern“, in denen „80 Prozent der Internierten zivile Funktionsträger der Naziorganisationen“[7] waren. Bei einer Veranstaltung am 17. Oktober 1948 wurde die Gründung einer Kampfgruppe bekanntgegeben.[8] Die meisten ihrer Mitglieder waren Haftentlassene und Ostflüchtlinge. In den Reihen dieses Personenkreises gab es schon 1949 Ideen für eine bewaffnete Untergrundbewegung in der DDR.[9]

Am 23. April 1949 folgte die offizielle Anerkennung als „politische Organisation“ durch die alliierte Militärkommandantur in Westberlin. Unter den 25 Lizenzträgern waren u.a. der Vorsitzende der „Jungen Union“, Ernst Benda, der FDP-Abgeordnete Herbert Geisler und der Pressereferent des Westberliner Senats, Hans Emil Hirschfeld.[10]

Der Aufbau der KgU

Die KgU bewegte sich „im parteiübergreifenden Konsens des Kalten Krieges“[11]. Ihre Arbeit wurde auch vom Staatsapparat wohlwollend aufgenommen und man ging dazu über, die Gruppe massiv zu unterstützen. Ab Herbst 1949 erhielt die KgU vom Westberliner Senat und dem Bundesministerium für Gesamtdeutsche Fragen (BMG) jeweils 5.000 DM pro Monat.[12] Der Hintergrund dieser Unterstützung ist insbesondere in der Flüchtlingsarbeit der KgU zu suchen. Diese wurde in verschiedenen Abteilungen koordiniert. Abteilung I umfasste den Suchdienst, in dessen Rahmen umfangreiche Informationen zu den Schicksalen von Häftlingen in der SBZ gesammelt und Listen über vermeintliche Spione angefertigt wurden.[13] Daneben gab es die Abteilung II, die den Flüchtlingsdienst, die Zentralkartei und die Ostberatung umfasste. Der Flüchtlingsdienst, der Gutachten zu DDR-Flüchtlingen abgab, arbeitete mit staatlichen Stellen, die dafür bezahlten, zusammen.[14] In der Zentralkartei wurde jede Information zur politischen, wirtschaftlichen, sozialen und militärischen Situation in der DDR gesammelt.[15] Der dritte Bereich, die „Ostberatung“, war zuständig für die Anleitung und Unterstützung von antikommunistischen Gruppen in der SBZ/DDR.[16] Darüber hinaus wurden Spezialreferate aufgebaut, die auch Spionagezwecken dienten. Hierfür wurde auch ein Apparat aus Vertrauensmännern (V-Männern) aufgebaut.[17]

Die gesammelten Informationen weckten in kürzester Zeit das Interesse der westlichen Geheimdienste – verfügte die KgU doch über umfangreiche Informationen zu staatlichen Stellen der DDR und Daten von mehr als einer halben Million DDR-Bürgern. Vor allem US-Stellen versuchten von Anfang an, eine enge Verbindung zur KgU herzustellen. So nahm die Leitung des Counter Intelligence Corps (CIC) bereits Ende 1948 Kontakt zur KgU auf. Seit 1949 zahlte der CIC monatlich 1.000 DM an die KgU und übernahm deren Mietkosten.[18] Im Gegenzug erhielt man nachrichtendienstliches Material. Zum Hauptgeldgeber der Gruppe stieg aber das zur Central Intelligence Agency (CIA) gehörende Office of Policy Coordination (OPC) auf, das ab 1950 die Hälfte der Einnahmen der Gruppe stellte. Auch andere amerikanische Stellen, darunter die Ford Foundation (die 1951 eine „Sonderspende“ von 90.000 DM zahlte), leisteten wichtige finanzielle und logistische Hilfe.[19] Letztendlich ermöglichten diese Zuschüsse der KgU bis Mitte 1950 den Umzug in eine Villa in Berlin-Nikolassee, die Eröffnung einer Bundesgeschäftsstelle in Göttingen und mehrerer Zweigorganisationen.[20] Außerdem wurden die bezahlte Anstellung von Mitarbeitern und langfristig die Arbeitsfähigkeit der Organisation sichergestellt.[21] Anfang 1950 betrug der Etat der KgU 20.000 DM im Monat.[22]

Propagandakrieg gegen die DDR

Ein zweiter Schwerpunkt der KgU war die Propagandaarbeit, die laut des einstigen Mitglieds Gerhard Finn darauf ausgerichtet war „das Regime bis zur Aufgabe zu schwächen“[23]. Bis Ende 1950 verfolgte die KgU das Ziel, die staatlichen Stellen der DDR anzugreifen.[24] Außerdem wurde eine antikommunistische Massenbasis angestrebt, die bei einer „günstigen Gelegenheit“ bereit sei, den Staat zu stürzen. Um dieses Ziel zu erreichen wurde die Abteilung III (Öffentlichkeitsarbeit) aufgebaut. Es entstanden eine Pressestelle und eigene Referate, die sich u.a. mit Parteien und Massenorganisationen beschäftigten, und ein technisches Zentrum sowie drei Ballonabschussbasen.[25] Die Abteilung III diente der „psychologischen Kriegsführung“ gegen die DDR, die insbesondere mit Flugblättern, Broschüren und Zeitungen geführt wurde. Die KgU-Druckschriften enthielten Informationen über Häftlinge und politische Entwicklungen in der DDR sowie Warnungen vor Spionen und als gefährlich identifizierten SED-Funktionären.[26] Dabei knüpften die Propagandamittel an Traditionen der faschistischen Hetze an.[27] Die Propaganda wurde zunächst noch über Mittelleute in die DDR geschmuggelt. Dabei setzte die KgU-Leitung auf junge Männer, oft noch Studenten und Schüler oder Arbeitslose, die „aus Empörung gegen die Kommunisten alles mitzumachen bereit waren“[28], so wie der 18jährige Hermann Joseph Flade, der am 15. Oktober 1950 bei der Verteilung von KgU-Flugblättern von Volkspolizisten gestellt wurde, daraufhin ein Messer zog und mehrfach auf die Polizisten einstach.[29] Daneben organisierte die Abteilung III Aktionen, bei denen zum „aktiven Widerstand“ gegen die DDR aufgerufen wurde. Die bedeutendste Aktion stellte die „F-Aktion“ im Juli 1949 dar („F“ stand dabei für die Wörter „Freiheit“ und „Feindschaft“). Es wurden Häuserwände in der SBZ mit diesem symbolischen Buchstaben beschrieben, um den vermeintlichen Widerstandswillen der Bevölkerung öffentlichkeitswirksam auszudrücken. Damit in Verbindung stand der Abwurf von 900.000 Flugzetteln.[30]

Erste Drohungen und gewaltsame Angriffe

Schon Ende 1949 ging die KgU zu aggressiven Aktionsformen über. Dazu zählten Einschüchterungsversuche und direkte gewaltsame Angriffe gegen Funktionäre in Staats- und Wirtschaftsorganen, leitende Mitglieder der Parteien und Massenorganisationen und Angehörige der Sicherheitskräfte der DDR. Die Methoden der Einschüchterung waren vielfältig. Beispielsweise wurden jede Woche einmal die Namen und Adressen von vermeintlichen Unterstützern und Spitzeln der DDR medienwirksam im Rundfunk im amerikanischen Sektor (RIAS) verlesen.[31] Außerdem wurden Drohbriefe an Funktionäre verschickt, „mit dem Hinweis, daß man sie registriert habe und – nach der […] in absehbarer Zeit erwarteten Wiedervereinigung – zur Rechenschaft ziehen werde.“[32] Auch an Frauen von SED-Funktionären wurden „Trauerkarten“ verschickt mit der Innschrift „Herzliches Beileid zum baldigen Ableben ihres Ehegatten“.[33]

Die direkten Übergriffe auf Zielpersonen reichten von gewalttätigen Überfällen auf Veranstaltungen über den Einbruch in Wohnungen bis hin zu Brandanschlägen.[34] Einige dieser Angriffe wurden von einer KgU-Gruppe, zu der Herbert Hoese gehörte, durchgeführt. Diese Gruppe ging in den Jahren 1950/51 „gegen Personen und Einrichtungen in beiden Teilen Berlins vor, verbreiteten Flugblätter und Hetzschriften, sie setzten Kioske der Handelsorganisation, des Konsum, Zeitungsstände, Transparente im Ostteil Berlins in Brand“[35]. Mehrere SED- und FDJ-Mitglie­der wurden bei solchen Schlägereien zum Teil lebensgefährlich verletzt. Die Schlägertrupps gingen auch gegen Kundgebungen der FDJ in Westberlin vor, wie bei den III. Weltfestspielen in Berlin, als sie an der Seite der Westberliner Polizei Festivalteilnehmer niederknüppelten.[36] Bei den Weltfestspielen kamen auch andere Mittel zum Einsatz, wie der Spiegel 1958 berichtete: „Vor den […] ‚Weltjugendfestspielen‘ in Ostberlin 1951 besorgte Burianek sich von der KgU 150 Stinkbomben, 1000 ‚Reifentöter‘ und fünf Pakete mit Brandsätzen, die zum Anzünden von Propaganda-Gerüsten verwendet werden sollten. Die ‚Reifentöter‘ […] wurden nachts auf die Ausfallstraßen gestreut, die Stinkbomben unter Festteilnehmer geworfen.“[37] Einige Wissenschaftler/innen wie Enrico Heitzer gehen davon aus, dass bei „einem durch Reifentöter verursachten Verkehrsunfall einer Kolonne mit FDJ-Fahrzeugen, die auf dem Weg zu den Weltfestspielen waren, sieben Menschen ums Leben“[38] kamen.

Aufbau der von Nazis geprägten Spionageabteilung IIb

Um den Widerstand besser koordinieren zu können wurde Anfang 1950 die Abteilung IIb als Gliederung der KgU gegründet. Schon der Name war „verräterisch, lehnte er sich doch direkt an die in der NS-Zeit bestehende Abwehrabteilung II […] des Amtes Ausland/Abwehr des Oberkommandos der Wehrmacht an“, die zuständig war „für Zersetzung (Schwächung der gegnerischen Moral mit psychologischen Mitteln), […] Insurrektion (Herbeiführung von Aufständen), […] Sabotage und […] Kampf“[39]. Auch ein Blick auf die in der Abteilung arbeitenden Personen ist aussagekräftig. So verfügten diese Männer über reichliche Erfahrung im militärischen Bereich und in der Spionagearbeit. Sie reichten von ehemaligen Abwehrspezialisten der Wehrmacht, Mitgliedern von Freikorpseinheiten und der SA über Angehörige der Waffen-SS sowie ehemaligen Mitarbeitern des Propagandaministeriums und des Reichssicherheitshauptamts.[40] Sie waren „zum Teil wenige Jahre zuvor noch als Offiziere, Feldwebel oder SS-Mitglieder in Kriegshandlungen verwickelt oder aber in höheren Diensträngen nationalsozialistischer Jugendorganisationen tätig gewesen“[41]. Das zeigte sich dann bei einer genauen Analyse der Mitglieder: „Es ließen sich […] mindestens zwei vormalige KZ-Wärter identifizieren; namentlich bekannt sind etwa 40 SS-Männer […]; von 30 KgU-V-Leuten war zu ermitteln, dass sie vor 1933 der NSDAP oder einer anderen NS-Organisation angehört haben […].“[42] Ungeachtet dessen kann die KgU nicht auf diesen Personenkreis reduziert werden – bezog man sich doch positiv auf die Attentäter vom 20. Juli 1944. Die entscheidende Gemeinsamkeit aller Mitglieder war ihr Antikommunismus. Daneben fühlten sich die KgU-Leiter stark der „Totalitarismusdoktrin“ verbunden.[43] Nazi-Herrschaft und das sowjetische System wurden gleichgesetzt, wobei es zur Überhöhung des „kommunistischen Feindes“ kam. Das zeigte sich bei einer Rede Hildebrandts im Jahre 1949, in der er feststellte, dass „die Ostzone ein einziges KZ“ sei, und die „Foltermethoden der Nazis […] ein Kinderspiel“ im Vergleich zu der „Zermürbungskunst der sowjetischen Geheimpolizei“ waren. Es müsse deshalb ein „antikommunistisch-antitotalitärer Kampf gegen das sowjetkommunistische Regime“ geführt werden um die „rote Diktatur“ zu stürzen und die Wiedervereinigung Deutschlands zu erreichen.[44]

Diese Ideologie prägte den Aufbau der Abteilung IIb. Maßgeblich daran beteiligt war der im März 1950 zur Geschäfts­leitung hinzugestoßene Tillich, der im selben Jahr Leiter der KgU wurde. Unter ihm wurde der Aufgabenbereich der Abteilung immer mehr erweitert. Es wurden fünf Sachgebiete für die einzelnen Länder in der DDR gebildet, denen hauptamtliche „Sachgebietsleiter“ vorstanden. Sie koordinierten den Kampf und waren als Leitungsorgane für die Übermittlung von Anweisungen an kleine Gruppen und V-Männer verantwortlich.[45] Dabei konnten sie auf die Zentralkartei zurückgreifen, die durch ein einstiges Mitglied der Waffen-SS, Leo Wolfgang Müller, geführt wurde. Um diese „Abwehrkartei“ mit weiteren Informationen zu füllen wurden ab 1951 „Beratungsstellen für Flüchtlinge“ eingerichtet. Die dort ankommenden Flüchtlinge wurden für Spionageaufgaben instrumentalisiert, um Widerstandsaktionen in Ostdeutschland zu organisieren. Dafür spionierten sie Institutionen, Parteien und Massenverbände sowie wirtschaftliche Anlagen und Infrastruktureinrichtungen (Eisenbahnbrücken, Bahnhöfe, Straßenbrücken, Schiffsschleusen) der DDR aus.[46]

Übergang zum Wirtschaftskrieg

Mit dem Antritt von Tillich wurde die KgU endgültig auf den gewaltsamen Kampf ausgerichtet.[47] Wichtig dafür war die ebenfalls neu aufgebaute „Operative Abteilung“. Dieser gehörten eine Reihe von aktiven Polizeibeamten an, darunter sieben Kriminalpolizisten, die zum Stab des Berliner Polizeipräsidenten zählten.[48] Mit ihrer Hilfe kam es zur weiteren „Professionalisierung“ der konspirativen Aktivitäten der KgU. Dazu gehörte die Einrichtung einer administrativen Störstelle und einer Fälscherwerkstatt. Im Oktober 1951 wurde damit begonnen, Zeitzünder, Brandsätze, Sprengkörper, Säuren und Gifte herzustellen.[49] Tillich begründete diesen Übergang zu gewaltsamen Mitteln so: „Ich selbst bin der Meinung, daß man über kurz oder lang zu härteren Formen des Widerstandes über die bisherigen Formen der politischen Propaganda, der Zersetzung und des Nachrichtenwesens hinauskommen wird. […] Wir müssen ein Volk der tapferen Widerstandskämpfer werden, nachdem wir ein Volk der tapferen Soldaten waren.“[50] Dementsprechend wurde ab jetzt eine „aktive Befreiung“ der DDR mit spektakulären Gewaltaktionen angestrebt. Begonnen wurde im Frühjahr 1951 mit administrativen Störungen und Sabotageakten. Damit wurde eine Strategie der Destabilisierung verfolgt, die auf eine Schädigung des Wirtschaftsablaufs und eine übermäßige Beanspruchung der Staatsorgane hinauslief.[51] Es sollte laut einer KgU-Broschüre „ein Gefühl der Unsicherheit und des Mißtrauens aller gegen alle“[52] erzeugt werden. In der Fälscherwerkstatt wurden dafür „Entwürfe zur Herstellung gefälschter Briefe und Dienstanweisungen Osterberliner Ministerien, gefälschte Lebensmittelkarten, Konsumrabattmarken, Beitragsmarken und Briefmarken ausgearbeitet“[53]. Auf praktischer Ebene bedeutete dies „das Verschicken von falschen Einladungen zu Besprechungen […], gefälschte Kündigungsschreiben und falsche Anweisungen von DDR-Behörden […], gefälschte Rundverfügungen des DDR-Finanzministeriums […], Umleitungen von Lebensmitteltransporten und die Verbreitung von gefälschten Lebensmittelkarten“[54]. Der KgU gelang es allein zwischen 1951 und 1956 ca. 50.000 gefälschte Unterlagen in die DDR zu bringen.[55]

Im März 1951 verkündete Tillich seinen Mitarbeitern, „dass die KgU nunmehr zum Konzept der ‚kleinen Sabotage‘ übergehen werde“, womit er „Sabotageaktionen [meinte], die ohne große Vorbereitungen und ohne Schulung des Saboteurs durchgeführt werden können“[56]. In KgU-Akten des MfS sind eine Vielzahl solcher Sabotageakte aufgeführt: „Am 26.2.52 Stilllegung einer 60-t-Hydraulik­presse durch Säure. Am 21.5.51 große Mengen von Trockenmilch durch Zusatz von Seife unbrauchbar gemacht; […]; im August 1952 Turbine eines Zellstoffwerks durch Verunreinigung des Turbinenöls mit Sand stillgelegt, Schaden: 250000,-DM.“[57] Die KgU rief sogar die Bevölkerung direkt zur Durchführung von Sabotage auf: „Tut Sand ins Getriebe der Maschinen! In die Gleisabzweigungen und Weichen klemmt Steine, und die seitlich der Schienen laufenden Signaldrähte kneift durch! […] Mit Sprengstoff gefüllte Briketts in die Kohlenhaufen von Eisenbahnen und Fabrikmaschinen werfen!“[58]

Auch Brand- und Sprengmittel kamen zum Einsatz um Gebäude, Brücken, Transport- und Verkehrsmittel sowie andere öffentliche Einrichtungen zu zerstören[59] – so auch im Fall des KgU-Mitglieds Gerhard Benkowitz. Dieser hatte mit weiteren Helfern zwischen 1950 und 1952 die Saaletalsperre im Kreis Schleiz sowie mehrere Brücken und Eisenbahnunterführungen ausgekundschaftet. Von der Operativen Abteilung erhielt er den Auftrag, diese Anlagen zu sprengen. Daraufhin unternahm er konkrete Vorbereitungen zur Zerstörung der Sechsbogenbrücke bei Weimar und der Saaletalsperre. Noch rechtzeitig vor der Ausführung wurde er verhaftet. Die von ihm angestrebte Sprengung der Talspeere hätte die umliegenden Städte und Dörfer überschwemmt und die dort lebende Bevölkerung in Lebensgefahr bringen können.[60]

Der Anschlag von Benkowitz steht in einer Reihe von, zumeist rechtzeitig vereitelten, Sprengungen von Brücken, Talsperren, Eisenbahnen, Straßen, Telefon- und Energieanlagen sowie der Zerstörung von wichtigen Verkehrsknotenpunkten in den Jahren 1951/52.[61] Dabei wurde bewusst der Tod von Unbeteiligten in Kauf genommen.

Morddrohungen und der Aufbau bewaffneter Strukturen

Seit März 1951 wurden auch der Aufbau von bewaffneten Strukturen auf dem Gebiet der DDR und die Ausrüstung dieses Untergrundnetzes mit militärischen Mitteln vorangetrieben.[62] Die KgU verfolgte damit die „Schaffung […] einer geheimen Guerilla- und Sabotageorganisation“, um „die Verbindung auch im Kriegsfall aufrechtzuerhalten, Funkgeräte, Waffen sowie Sprengladungen aufzubewahren und Widerstandskämpfer aufzunehmen“[63]. Dementsprechend mussten die in der DDR tätigen KgU-Gruppen Lager mit militärischer Ausrüstung anlegen, um sich auf den bewaffneten Widerstand vorzubereiten. Solche KgU-Gruppen gab es u.a. in Kagel und in Seiffen.[64]

Auch die direkten Angriffe auf den politischen Gegner verschärften sich. Man ging zu Gift- und Mordanschlägen über. Dafür wurde im Laboratorium Kontaktgift entwickelt. Es handelte sich dabei um Nervengifte, die sich schon beim Briefkontakt auf das Zentralnervensystem auswirkten und Lähmungserscheinungen hervorriefen.[65] Entsprechende Briefe wurden wahrscheinlich an mehrere Staatsfunktionäre der DDR verschickt.[66] Belegt ist die Planung eines Mordes an einem SED-Funktionär in Sachsen-Anhalt durch einen KgU-V-Mann mit dem Decknamen „Pauline“. Am 6. Juli 1951 sollte der Funktionär mit Hilfe von vergifteten Pralinen ermordet werden. Zum Anschlag kam es nicht, da der V-Mann festgenommen wurde.[67]

Einsetzende Kritik und Einstellung der radikalen Gewaltaktionen

Ende 1952 stellte die KgU die meisten ihrer spektakulären Gewaltaktionen ein. Denn zum einen wurde die Gruppe in den zwei Jahren ihres militanten Agierens massiv durch die Sicherheitskräfte der DDR verfolgt. Dank eingeschleuster Agenten und Überläufern der Kampfgruppe gelang es den Sicherheitsbehörden zu einem großen Teil, die Anschlagspläne aufzudecken und rechtzeitig die Täter festzunehmen.[68] Allein im Jahre 1952 wurden ca. 200 Personen, die zum KgU-Umfeld gehörten, verhaftet. In vielen Fällen ergingen lange Zuchthausstrafen. Es erfolgten auch Todesurteile. Laut neuesten Schätzungen wurden 1.100 Personen im Zusammenhang mit der KgU verurteilt und 108 bis 143 hingerichtet.[69]

Zum anderen setzte in der BRD eine immer weiter ansteigende öffentliche Kritik an der KgU ein. Die erste große mediale Kritik erfolgte im Oktober 1952 von Kirchenpräsident Niemöller. Er sagte: „Ich halte die Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit für eine Verbrechergruppe. Ich halte die Leute für Verbrecher, die andere Leute anstiften und für sich arbeiten lassen, obwohl sie wissen, daß diese Leute geschnappt und eingesperrt werden.“[70] Nur einen Monat danach wurde die KgU für ihre Methoden in mehreren Zeitungen kritisiert. Erst nach dieser medialen Kritik traf sie auch in staatlichen und politischen Kreisen auf Widerspruch. Einige westdeutsche Behörden stellten daraufhin die finanzielle Unterstützung langsam ein. Zunächst das Gesamtdeutsche Ministerium im Jahre 1952 und 1955 der Berliner Senat. Ungeachtet dessen zahlten US-amerikanische Stellen weiter. Alleine im Jahre 1954 erhielt die KgU monatlich 70.000 DM.[71] Der OPC unterstützte die KgU bis zu deren Auflösung, schätzte doch der „CIA […] die KgU bis zum Ende als ‚extremely effective mechanism‘ im Kampf gegen den Kommunismus ein“[72]

Der Kampf gegen die DDR geht weiter

Infolge des öffentlichen Drucks und des Rückzugs von Unterstützern erklärte Tillich Ende 1952, dass „aktiver Widerstand und Sabotage […] gegenwärtig tatsächlich unverantwortlich“ seien. Gleichzeitig bekräftigte er, dass man den Kalten Krieg nicht „Romantikern und Neutralisten“[73] überlassen könne. Die administrativen Störungen und Sabotageakte hielten mindestens bis Mitte 1955 an.[74] Vor allem Fälschungen wurden in großer Menge weiter in Umlauf gebracht. 1955 wurden monatlich ca. 400 gefälschte Dokumente in der DDR sichergestellt.[75]

Sabotageakte erfolgten nun „durch bewußt falsches Rangieren und das Blockieren von Weichen“, um damit „Güterwagen der Reichsbahn mit wertvollen Ladungen und Lebensmitteln, die für die Versorgung der Bevölkerung bzw. für den Export bestimmt waren“[76], zu zerstören. Ein Beispiel ist das Arrangieren von zahlreichen Zusammenstößen von Eisenbahnwaggons, die vom Reichsbahnangestellten Heinz Woithe auf dem Bahnhof Wustermark durchgeführt wurden. Bis zu seiner Festnahme im Januar 1954 gelang es ihm, zwölf Waggons, die mit Medikamenten und Schlachtvieh beladen waren, durch arrangierte Zusammenstöße zu zerstören. Es entstand ein Sachschaden von 20.000 DM pro Waggon.[77]

In den Mittelpunkt rückte aber wieder die Propagandaarbeit. Mitte der 1950er Jahre bestand die KgU „aus einem Kreis von ca. 500 Mitgliedern und einem etwa 1000 Personen starken Sympathisanten- und V-Mann-Ring“[78]. Dieser Apparat entfachte mit Flugblattaktionen, verschickten Briefen und Zeitungen erneut einen intensiven Propagandakrieg. Dabei setzte die KgU neue Methoden ein: 1953 warf sie mit über 5.000 Ballons mehr als 6,5 Mio. Flugblätter über der DDR ab. Vier Jahre später waren es ca. 14.500 Ballons, die mehr als 27 Mio. Flugblätter über die Grenze brachten.[79] Daneben gab die Gruppe weiterhin eine Vielzahl von Zeitungen heraus. Allein von der stark antikommunistischen Monatszeitung „Tarantel“ erschienen 124 Ausgaben in einer Auflage von 250.000 Stück.[80]

Ungeachtet der weitergehenden politischen Arbeit der KgU befand sich diese seit 1953 in einer öffentlichen und politischen Isolationsphase, die von Skandalen und zunehmender Kritik sowie dem Rückzug von Verbündeten geprägt war. Am 11. März 1959 erfolgte dann auf Betreiben des BMG und der Berliner Senatsstellen die (Selbst-)Auflösung der KgU. Die Auflösung wurde der Öffentlichkeit nur kurz mitgeteilt, ohne dabei Einsicht über die Aktionen und Finanzen der Gruppe zu geben.[81]

Bis heute keine Aufarbeitung der KgU-Verbrechen

Die KgU gehörte zweifellos zu den radikalsten Widerstandsgruppen gegen die DDR. Sie stach „‚aus dem engen Kreis der Radikalen, selbst jenen Gruppen, die Terroranschläge befürworteten‘ noch heraus“[82]. Bis heute sind gegen kein KgU-Mitglied in der BRD Ermittlungen eingeleitet worden. Im Gegenteil – viele der einstigen Mitglieder wurden in den Staatsdienst übernommen: so etwa Finn, der Referatsleiter im BMG wurde oder Benda, der zum Bundesrichter aufstieg. Nach dem Ende der DDR wurden die dort verurteilten KgU-Täter wie Burianek rehabilitiert.[83] Demgegenüber muss deutlich gemacht werden, wie einst Hans Teller schrieb, dass „unter der Maske einer Organisation, die vorgab, gegen ‚Unmenschlichkeit‘ auftreten zu wollen, […] Terroristen gemeingefährliche Straftaten [verübten], von denen […] einzelne den Tatbestand von Verbrechen gegen die Menschlichkeit erfüllte[n]“[84].

[1] Zit. nach Kai-Uwe Merz: Kalter Krieg als antikommunistischer Widerstand. Die Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit 1948-1959, München 1987, S. 106.

[2] Zit. nach Neon.de: Ein schweres Erbe. Artikel unter: http://www.neon.de/artikel/sehen/gesellschaft/ein-schweres-erbe/654524, 23.03.2015.

[3] Persilschein für Bombenleger. Artikel unter: http://www.neues-deutschland.de/artikel/806111.
persilschein-fuer-bombenleger.html, 23.03.2015.

[4] Vgl. Enrico Heitzer: „Affäre Walter“. Die vergessene Verhaftungswelle, Berlin 2008, S. 19.

[5] Vgl. Gerhard Neiber und Gerhard Plomann: Abwehr von Terror und anderen Gewaltakten (HA XXII im MfS). In: Reinhard Grimmer et al. (Hrsg.): Die Sicherheit. Zur Abwehrarbeit des MfS, Bd. 2, Berlin 2012, S. 280.

[6] Es gab in allen Besatzungszonen „Speziallager“, in denen Zehntausende von Deutschen in ehemaligen KZ interniert waren. Die Internierten in der SBZ galten während der Haft als spurlos verschwunden.

[7] Emil Carlebach et al.: Buchenwald ein Konzentrationslager, Bonn 2000, S. 163.

[8]Vgl. Enrico Heitzer: Koestler, Orwell und Die Wahrheit, Die Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit und das heimliche Lesen in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR 1948 bis 1959. In: Siegfried Lokatis und Ingrid Sonntag (Hg.): Heimliche Leser in der DDR. Kontrolle und Verbreitung unerlaubter Literatur, Berlin 2008, S. 140.

[9] Vgl. Bernd Stöver: Die Befreiung vom Kommunismus. Amerikanische Liberation Policy im Kalten Krieg 1947–1991, Köln und Weimar 2002, S. 275-276.

[10] Vgl. Karl Heinz Roth: Invasionsziel: DDR. Psychologische Kampfführung vom Kalten Krieg zur neuen Ostpolitik. Hamburg 1971, S. 90.

[11] Karl Wilhelm Fricke und Roger Engelmann, „Konzentrierte Schläge“. Staatssicherheits-aktionen und politische Prozesse in der DDR 1953-1956, Berlin 1998, S. 81.

[12] Vgl. Gerhard Finn: Nichtstun ist Mord. Die Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit – KgU, Berlin und Bonn 2000, S. 15.

[13] Vgl. Heitzer: „Affäre Walter“, S. 27.

[14] Vgl. Verlagsredaktion: Unmenschlichkeit als System, Berlin 1957, S. 27.

[15] Vgl. Der Spiegel: Später Werwolf, S. 29.

[16] Vgl. Roth: Invasionsziel: DDR, S. 90-91.

[17] Vgl. Verlagsredaktion: Unmenschlichkeit als System, S. 17-18.

[18] Vgl. Roth: Invasionsziel: DDR, S. 89.

[19] Vgl. Verlagsredaktion: Unmenschlichkeit als System, S. 18 ff.

[20] Vgl. Merz: Kalter Krieg als antikommunistischer Widerstand, S. 86.

[21] Vgl. Finn: Nichtstun ist Mord, S. 15.

[22] Vgl. Roth: Invasionsziel: DDR, S. 89-90.

[23] Gerhard Finn: Die Widerstandsarbeit der Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit, In: Gerhard Finn et al.: Unrecht überwinden – SED-Diktatur und Widerstand, Sankt Augustin 1996, S. 34.

[24] Vgl. Roth: Invasionsziel: DDR, S. 91.

[25] Vgl. Heitzer, Koestler, Orwell und Die Wahrheit, S. 148.

[26] Vgl. Finn: Die Widerstandsarbeit der Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit, S. 34-35.

[27] Vgl. Heitzer: Koestler, Orwell und Die Wahrheit, S. 145.

[28] Der Spiegel: So etwas wie Feme, 19.11.1952, S. 12.

[29] Vgl. Der Spiegel: Später Werwolf, S. 31-32.

[30] Vgl. Heitzer: Koestler, Orwell und Die Wahrheit, S. 145-146.

[31] Vgl. Fricke und Engelmann: „Konzentrierte Schläge“, S. 83.

[32] Finn: Die Widerstandsarbeit der Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit, S. 25.

[33] Vgl. Verlagsredaktion. Unmenschlichkeit als System, S. 235.

[34] Vgl. Heitzer: „Affäre Walter“, S. 59.

[35] Neiber und Plomann: Abwehr von Terror und anderen Gewaltakten (HA XXII im MfS), S. 283.

[36]Ebd., S. 283-284.

[37] Der Spiegel: Später Werwolf, S. 33-34.

[38] Heitzer: „Affäre Walter“, S. 59.

[39] Heitzer: „Affäre Walter“, S. 42-43.

[40] Vgl. Keith R. Allan: Befragung – Überprüfung – Kontrolle. Die Aufnahme von DDR-Flüchtlingen in West-Berlin bis 1961, Berlin 2013, S. 69-70.

[41] Heitzer: „Affäre Walter“, S. 46-47.

[42] Enrico Heitzer: Die braunen Wurzeln der antikommunistischen »Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit«. Artikel unter: www.antifainfoblatt.de/artikel/die-braunen-wurzeln-der-antikommunistischen-%C2%BBkampfgruppe-gegen-unmenschlichkeit%C2%AB, 23.03.2015.

[43] Vgl. Stöver: Die Befreiung vom Kommunismus, S. 275.

[44] Zit. nach Merz: Kalter Krieg als antikommunistischer Widerstand, S. 45-46.

[45] Vgl. Stöver: Die Befreiung vom Kommunismus, S. 276.

[46] Vgl. Verlagsredaktion: Unmenschlichkeit als System, S. 191 ff.

[47] Vgl. Roth. Invasionsziel: DDR, S. 95.

[48] Vgl. Fricke und Engelmann: „Konzentrierte Schläge“, S. 84.

[49] Vgl. Teller: Der kalte Krieg gegen die DDR, S. 132.

[50] Zit. nach Der Spiegel: Später Werwolf, S. 35.

[51] Vgl. Verlagsredaktion: Unmenschlichkeit als System, S. 43.

[52] Zit. nach Ebd., S. 205.

[53] Roth: Invasionsziel: DDR, S. 103.

[54] Fricke und Engelmann: „Konzentrierte Schläge“, S. 85.

[55] Vgl. Roth: Invasionsziel: DDR, S. 103.

[56] Heitzer: „Affäre Walter“, S. 60.

[57] Roth: Invasionsziel: DDR, S. 102.

[58] Ehemaliger KgU-Agent G. Bruhn zit. nach Ebd., S. 101.

[59] Vgl. Stöver: Die Befreiung vom Kommunismus, S. 540-541.

[60] Vgl. Neiber und Plomann: Abwehr von Terror und anderen Gewaltakten (HA XXII im MfS), S. 283.

[61] Vgl. Hans Teller: Der kalte Krieg gegen die DDR. Von seinen Anfängen bis 1961. Berlin 1979, S. 134.

[62] Vgl. Fricke und Engelmann: „Konzentrierte Schläge“, S. 81.

[63] Ebd.

[64] Vgl. Heitzer: „Affäre Walter“, S. 56.

[65] Vgl. Der Spiegel: Später Werwolf, S. 32.

[66] Vgl. Teller: Der kalte Krieg gegen die DDR, S. 138.

[67] Vgl. Heitzer: „Affäre Walter“, S. 112.

[68] Vgl. Allan: Befragung – Überprüfung – Kontrolle, S. 101.

[69] Vgl. Heitzer: Die braunen Wurzeln der antikommunistischen »Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit«.

[70] Zit. nach: Verlagsredaktion: Unmenschlichkeit als System, S. 18.

[71] Vgl. Der Spiegel: Später Werwolf, S. 36.

[72] Allan: Befragung – Überprüfung – Kontrolle, S. 105.

[73] Zit. nach Stöver: Die Befreiung vom Kommunismus, S. 538.

[74] Vgl. Merz: Kalter Krieg als antikommunistischer Widerstand, S. 160.

[75] Vgl. Verlagsredaktion: Unmenschlichkeit als System, S. 206.

[76] Teller: Der kalte Krieg gegen die DDR, S. 136.

[77] Vgl. Verlagsredaktion: Unmenschlichkeit als System, S. 203.

[78] Roth: Invasionsziel: DDR, S. 90.

[79] Vgl. Heitzer: Koestler, Orwell und Die Wahrheit, S. 149.

[80] Vgl. Burkhard Reiß: Der Stich der Tarantel. Artikel unter: www.bundesarchiv.de/oeffentlichkeitsarbeit/bilder_dokumente/01499/index.html.de, 23.03.2015.

[81]Vgl. Die Zeit: Das Ende der Kampfgruppe. Artikel unter: http://www.zeit.de/1959/12/das-ende-der-kampfgruppe, 23.03.2015.

[82] Heitzer: „Affäre Walter“, S. 142.

[83] Vgl. Neiber und Plomann: Abwehr von Terror und anderen Gewaltakten (HA XXII im MfS), S. 284.

[84] Teller: Der kalte Krieg gegen die DDR, S. 132-133.

Quelle: Marxistische Blätter

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