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Von UK

Protest vor der Sicherheitszone des AWACS-Fliegerhorstes Geilenkirchen. (Foto: Herbert Schedlbauer)
Protest vor der Sicherheitszone des AWACS-Fliegerhorstes Geilenkirchen. (Foto: Herbert Schedlbauer)

Mitglieder der DKP und der SDAJ aus Aachen, Krefeld und Düsseldorf verurteilten zusammen mit Friedensfreunden und Mitgliedern der FIDEF bei einer Mahnwache am Tor des NATO-Fliegerhorstes Geilenkirchen im Rheinland die Kriegsbeteiligung der AWACS-Flugzeuge über dem Territorium der Türkei und zu einem Erkundungsfeld von 400 Kilometern Tiefe in Syrien und dem Irak.

Die NATO-Frühwarnflotte AWACS (Airborne Early Warning & Control Force) ist ein multinational aufgestellter Verband mit etwa 3 000 Soldaten und Zivilisten. Der Kommandant wird abwechselnd von einem Brigadegeneral der Bundeswehr und der US-Luftwaffe gestellt.

Vor dem Tor (Security Status: A+) wurde eine Protestresolution verlesen, die anschließend bei der „Wachstube“ für den Kommandanten übergeben wurde. Die Fahnen und Transparente machten die Fahrer der ständig mit niedriger Geschwindigkeit ein- und ausfahrenden Fahrzeuge auf das friedenspolitische Anliegen aufmerksam.

Das Antikriegsbündnis Aachen (AKB-A) verwies auf die aktuellen Kriegsschauplätze in Syrien, Afghanistan, Irak und Jemen. Der „Befehl“ der Friedensbewegung: „Schluss mit dem Kriegs-Terror!“ Die DKP vom Linken Niederrhein forderte „Arbeitsplätze statt Kriegseinsätze – Bildung statt Raketen“ und nannte „Unser Ziel: Frieden und Sozialismus“.