DKP in Aktion
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Presseerklärung von DKP-Ratsherr Michael Gerber
Nach Auffassung der DKP hat der BEST-Vorstand im Zusammenhang mit dem Brand auf der Deponie Donnerberg am 20. Dezember 2016 verantwortungslos gehandelt. Nach Recherchen der DKP soll grundsätzlich gepresster Hausmüll der Müllfahrzeuge nicht auf der Deponie Donnerberg zwischengelagert werden. DKP-Ratsherr Michael Gerber hatte dazu schriftlich Fragen an den Oberbürgermeister gestellt. Aus der Antwort von Herrn Tischler wird deutlich, wie leicht sich gepresster Hausmüll entzünden kann. In dem Schreiben von Herrn Tischler heißt es: „Auf Grund der Anliefersituation hat der Vorstand jedoch zur Einhaltung der Tourenpläne und Risikominimierung eines Fahrzeugbrandes entschieden, das einzelne Fahrzeuge am Standort Donnerberg entladen.“ Kommt es zu Störungen im MHKW Karnap, ist es bisher bei der BEST Praxis, das Müllverbrennungsanlagen in Oberhausen, Asdongshof im Kreis Wesel oder in Herten angefahren werden. Dies kann wegen längerer Anfahrtswege auch zu Veränderungen bei der Tourenplanung führen. DKP-Ratsherr Michael Gerber: „Nur um längere Anfahrtswege zu anderen Müllverbrennungsanlagen zu vermeiden wurde das Risiko eines Brandes auf der Deponie Donnerberg in Kauf genommen. Jeder Brand auf einer Deponie setzt Umweltgifte frei und stellt eine Gefahr für die Beschäftigten dar.“
Inzwischen beschäftigt sich auch die Deponieüberwachung der Bezirksregierung Münster mit dem Brand auf der Deponie Donnerberg. Als zertifiziertes Abfallunternehmen hat der Vorstand der BEST gegen das eigene Abfallwirtschaftskonzept gehandelt. Die DKP wird dies auf der nächsten Sitzung des BEST-Verwaltungsrates im März zur Sprache bringen. DKP-Ratsherr Michael Gerber: „Der Vorstand der BEST hat nicht nur ein Problem in seinem Verhalten gegenüber den Beschäftigten sondern offensichtlich auch beim sachgerechten Umgang mit der Entsorgung des Hausmülls.“

gez. Michael Gerber

10.01.2017