DKP in Aktion
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Liebknecht-Kreis Sachsen, DKP Leipzig, Regionalgruppe Leipzig RotFuchs und Marxistisches Forum Sachsen

Einladung zur Buchvorstellung im Rahmen der Leipziger Buchmesse

Matthias Krauß: Wem nützt die „Aufarbeitung“? Die institutionalisierte Abrechnung. Berlin, edition ost 2016

Buchvorstellung mit Matthias Krauß am Samstag, den 25. März, 10.00 Uhr, Dachgeschoß im Liebknecht-Haus (Braustraße 15)

Die „Aufarbeitung der SED-Diktatur“, angeführt von der gleichnamigen Bundesstiftung, prägt staatlich subventioniert die veröffentlichte Meinung zur DDR. Der Autor untersucht analytisch den Umgang mit der DDR-Vergangenheit und das entsprechende Netzwerk der staatlich wie privat geförderten Akteure und Institutionen, das eine unübersehbare Fülle bedruckten Papiers produziert, sich in aktuelle Debatten einmischt und tiefgreifenden Einfluss nimmt. Dabei stellt Krauß die entscheidenden Fragen: Welches Bild von der DDR zeigt die Aufarbeitung und in welchem Verhältnis steht es zur Realität? Was treibt die Aufarbeiter an, welcher Methoden bedienen sie sich? Und schließlich: Welche verheerenden Folgen hat ihr Wirken?

Matthias Krauß, geboren 1960, hat sein journalistisches Handwerkszeug an der Karl-Marx-Universität Leipzig erworben. Seit 1990 befasst er sich als freier Autor mit Wohnsitz in Potsdam vornehmlich mit der brandenburgischen Landespolitik und veröffentlicht u.a. in den Tageszeitungen »junge Welt« und »neues deutschland«. Viel Aufmerksamkeit erzielten seine Buchpublikationen »Das Mädchen für alles – Angela Merkel. Ein Annäherungsversuch« (2005) und »Völkermord statt Holocaust – Jude und Judenbild im Literaturunterricht der DDR« (2007).