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Zahl internationaler Studenten in China steigt dank Vorzugsmaßnahmen

03.03.2017

Die Zahl der Studenten in China aus Ländern entlang dem Wirtschaftsgürtel der Seidenstraße und der 21. Century Maritime Silk Road ist deutlich aufgrund einer Reihe an Vorzugspolitiken gestiegen, wie Bildungsbeamte erklärten. Statistiken zufolge, die vom Bildungsministerium am Mittwoch veröffentlicht wurden, haben vergangenes Jahr mehr als 2.000 Studenten aus 64 Ländern entlang der Belt and Road-Initiative in China studiert, ein Anstieg von 13,6 Prozent im Vergleich zu 2015.

Diese Wachstumsrate übersteigt die von Chinas internationalen Studenten als Ganze, so Xu Tao, der Direktor der Abteilung für internationale Kooperation und Austausch bei dem Ministerium: Vergangenes Jahr haben mehr als 440.000 Studenten aus 205 Ländern und Regionen in China studiert haben, ein Anstieg von 11,4 Prozent im Jahresvergleich. Mit nahezu 19.000 Studenten aus Pakistan, die vergangenes Jahr in China studiert haben, ist das südostasiatische Land von der neuntgrößten Quelle für Chinas internationale Studenten auf Platz 4 gestiegen.

“Eine Reihe von Vorzugsmaßnahmen, die von der chinesischen Regierung für Studenten aus diesen Ländern entworfen wurden, hat zu dem beachtlichen Anstieg ihrer Zahl beigetragen, beispielsweise wurden 10.000 Plätze pro Jahr für Studenten aus Ländern entlang der Belt and Road-Initiative geschaffen, damit diese in China mit Unterstützung eines Stipendiums der chinesischen Regierung studieren können“, so Xu. Liu Jinghui, Generalsekretär des Chinesischen Stipendienrats, das die Stipendien verwaltet, sagte, 49.000 internationale Studenten aus 183 Ländern und Regionen, hätten vergangenes Jahr das Stipendium erhalten, wobei diejenigen aus Ländern entlang der Initiative einen Anteil von 61 Prozent ausmachten. Xu prognostizierte, dass die Proportion im kommenden weiter steigen werde.

Fang Jun, der stellvertretende Direktor von Xu’s Abteilung, sagte, das Ministerium habe vergangenes Jahr mit acht chinesischen Provinzen und Regionen Abkommen zur Vertiefung der Bildungskooperation unterzeichnet, die mit Ländern entlang der Initiative Verbindungen haben, beispielsweise die Provinzen Fujian und Yunnan sowie die Autonomen Gebiete Guangxi der Zhuang und Xinjiang der Uiguren. “Das Bildungsministerium arbeitet auch mit anderen Ministerien oder Behörden zusammen, beispielsweise dem Ministerium für Öffentliche Sicherheit, der Nationalen Energieverwaltung und der Staatlichen Verwaltung der Meere“, so Fang.

Xu zufolge ist China mittlerweile das wichtigste Ziel für Studenten, die in Asien ein Auslandsstudium machen wollen. Unterdessen steigt auch die Zahl der internationalen Studenten in China, die einen akademischen Abschluss anstreben. Im vergangenen Jahr waren rund 210.000, oder 47 Prozent, der internationalen Studenten für akademische Abschlüsse in China. Beliebte Fächerwahlen seien Medizin, Ingenieurwissenschaften, Wirtschaft und Management, so Xu.