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Protest der DKP vor der Sparkasse Hannover-Limmer. Andreas HartleProtest der DKP vor der Sparkasse Hannover-Limmer.

Andreas Hartle

Auch in Limmer, einem Stadtteil von Hannover, soll die Filiale der Sparkasse geschlossen werden. Überrascht und mit Unverständnis und Entrüstung reagierten zahlreiche PassantInnen und KundInnen der Sparkasse an der Wunstorfer Straße, als durch Mitglieder der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) darauf aufmerksam gemacht wurden: »Wo sollen wir dann hin?«

Auch wenn die Schließung von 19 Filialen der Sparkasse durch einstimmigen Beschluss von Vorstand und Verwaltungsrat (mit SPD-, CDU-, GRÜNEN- und AfD-Besetzung) als ausgemachte Sache erscheint, will die DKP Hannover weiterhin mit der Bevölkerung für den Erhalt der sozialen Infrastruktur in den Stadtteilen und der 200 Arbeitsplätze der Beschäftigten eintreten.

Zustellerin Sabine Huppert, die für die DKP im Wahlkreis 42 bei der Bundestagswahl antritt, erklärt: »Mit hunderttausenden Euro Jahresgehalt sollte den Vorstandsmitgliedern eigentlich eine intelligentere Lösung als die stupide Schließung von 19 Filialen einfallen. Offensichtlich interessiert es die Entscheidungsträger auch überhaupt nicht, dass in den Stadtteilen Limmer, Linden-Süd, Davenstedt und Calenberger Neustadt künftig die einzige Filiale geschlossen werden soll. Die gerade vielbeschworene soziale Gerechtigkeit scheint eine Fata Morgana zu sein.«