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Reich gegen Arm – Wir schlagen Alarm!

Von Rote Peperoni

Ferienfreizeit der Roten Peperoni im Sommer 2016. (Foto: Rote Peperoni)
Ferienfreizeit der Roten Peperoni im Sommer 2016. (Foto: Rote Peperoni)

Die Roten Peperoni und die DKP sind ja schon lange, nicht nur durch das Pressefest, freundschaftlich miteinander verbunden, und wir können auf einige Jahre gemeinsame Unternehmungen zurückblicken.
Seit dem letzten Artikel in der UZ ist so einiges passiert: Wir hatten ein super peperonischarfes Ferienlager im Sommer, bei dem wir unser Jahresthema „Frieden für Alle!“ in bewährter, kunterbunter Vielfalt beleuchtet haben.
Friedenscocktails mixen, Frieden säen mit Kresse, Wandzeitungen zu deutschen Waffenexporten erstellen, einen Film drehen, Friedensparty feiern und davor noch eben den Himmel mit Friedenstaubenballons füllen.
Das alles und noch viel mehr wurde durch unsere anderen Freizeiten und die Kindertreffs ergänzt.
Und damit alle noch lange daran Freude haben können, haben wir eine ganz neue schöne Internetseite. Da könnt ihr in der Galerie Ferienlagerfilme und Bilder sehen und euch über die Freizeitenangebote im aktuellen Jahr informieren. Das ist die Adresse: www.rotepeperoni.de. Unbedingt reinschauen – die gute Laune beim Besuch unserer Seite wird garantiert!
Nun ist das Jahr 2017 bereits in vollem Gange, und wir lassen schon wieder die Köpfe rauchen. Wo und wie und mit wem können wir Alarm schlagen? Unser Thema dieses Jahr: „Reich gegen Arm – Wir schlagen Alarm!“ hat in erster Linie die Kinderarmut in Deutschland zum Schwerpunkt. Dabei stolpern wir über einen ganzen Berg von Fragen, den wir gemeinsam ersteigen wollen und dabei sicher auch Antworten finden.
Reich? Arm? Wieso gibt es denn so was überhaupt? Muss das sein? Was bedeutet eigentlich arm sein oder reich sein für dich? Was verstehen die anderen darunter? Wird man eigentlich reich, wenn man „einfach nur“ viel arbeitet? Und wieso Reich GEGEN Arm? Warum sollen oder wollen wir Alarm schlagen?
Wir denken, es wird höchste Zeit – und wir stehen damit nicht alleine. Auch wenn es Leute gäbe, die behaupten, („echte“) Armut gibt es nur woanders und da müsse ein Mensch schon mehr oder weniger verhungert sein, bevor man von Armut sprechen darf. Wir sagen, Menschen brauchen mehr als gerade mal satt zu sein und ein paar Kleider. Alles ist für alle da und deshalb gehört es so verteilt, dass es allen gut geht!
Stattdessen geht es auch in Deutschland immer ungerechter zu und immer mehr Kinder leben in Familien, die großen Kummer haben, weil ihnen für alles Mögliche das Geld fehlt. Immer mehr Erwachsene arbeiten und kriegen so wenig Lohn, dass sie auch noch Hilfe vom Staat brauchen. Dafür müssen sie dann zum Amt gehen und ganz viel Papierkram erledigen. Das braucht viel Zeit und macht oft schlechte Laune. Kinder aus ärmeren Familien haben es schwerer, Abitur zu machen oder sogar zu studieren. Sie leben oft in kleinen (schlechten) Wohnungen, wo es weniger Platz zum Spielen und zum Toben gibt. Und viele von ihnen können nie in Urlaub fahren.
Andererseits gibt es Leute, die unvorstellbar viel Geld haben. Viel mehr als sie je zum Leben brauchen. Es gibt Unternehmen, die Millionen Euro Gewinn machen und dabei Menschen für so wenig Geld arbeiten lassen, dass die manchmal nicht wissen, wie ein Schulranzen für die Kinder bezahlt werden soll.
Obwohl wir in einem so reichen Land leben, wird nichts dafür getan, dass alle Kinder dieselben Chancen haben. Wir wollen, dass sich das ändert! Wir meinen, man muss eben das Geld da holen, wo es zu viel davon gibt, zum Beispiel über eine Millionärssteuer. Damit könnte es dann super Kinderkrippen, Kitas, Schulen, Spielplätze und Kinderferien für ALLE KINDER geben.
Wir Roten Peperoni packen das Thema an und wie wir so sind, kommen Spiel, Spaß, Erholung und selbstgemachtes leckeres Essen bei uns nie zu kurz.

Informiert euch über unseren Prospekt, den wir euch gerne schicken, die Internetseite www.rotepeperoni.de oder fragt per Mail an (mail@rotepeperoni.de).

Ob Ferienlager, Kajak-, Pfingst- oder Herbstfreizeit, noch niemand hat‘s bereut!