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„Warum ich für die DKP zum Bundestag kandidiere“

 Gisela Vierrath ist 65 Jahre alt, nun Rentnerin. Zuvor arbeitete die gelernte Maschinenführerin viele Jahre lang als Kundenbetreuerin. Sie hat zwei Kinder großgezogen und wohnt in Cottbus. Sie ist Direktkandidatin der DKP im Bundestagswahlkreis 64 (Cottbus – Spree-Neiße).

Gisela Vierrath

Gisela Vierrath

„Ich bin in der Cottbuser Grundorganisation organisiert. Unsere Landesorganisation wählte mich in das Sekretariat des Landesvorstandes der DKP. Auf dem letzten Parteitag wurde ich in den Parteivorstand der DKP gewählt.
Meine Lebensmaxime ist: Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen. ALLEN.
Ich setze mich für dieses Ziel in der DKP ein, weil
– die DKP Ross und Reiter nennt, warum es auf dieser Erde immer noch Kriege gibt,
– die DKP keine leeren Wahlversprechen abgibt, sondern Wege aufzeigt, wie finanzielle Ungerechtigkeiten in diesem deutschen Lande und auf der Welt beseitigt werden können.
Weil der Frieden nicht vom Himmel fällt, setze ich mich für Sie und für dieses Ziel im Rahmen der DKP und in der Friedensbewegung in Cottbus ein. Das hieß bisher Initiierung und Organisation des 1. Cottbuser Ostermarsches. Daraus formierte sich unter meiner Mitwirkung eine Friedenskoordination in Zusammenarbeit mit der Friedensini­tiative, die sich seit mehr als zwei Jahren in Cottbus konsequent jeden Montag für den Frieden einsetzt.“ 

Martina Krümmling ist 58 Jahre alt und wohnt in Neuruppin. Hier arbeitet die diplomierte Sozialpädagogin als Lehrerin. Ihre Kinder sind erwachsen. Sie kandidiert für die DKP im Wahlkreis 56 (Prignitz – Ostprignitz-Ruppin – Havelland I).

Martina Krümmling

Martina Krümmling

„Nach dem Abschluss der Pädagogischen Fachschule arbeitete ich als Kindergärtnerin. Bis zur Wende leitete ich eine Kinderkombination. Ich studierte nochmals. Als Diplom-Sozialarbeiterin/-Pädagogin begleitete ich danach verschiedene Projekte in der Jugendsozialarbeit, im Umwelt- und Naturschutz und einem Frauen- und Mädchenzentrum. Seit 2003 arbeitete ich auch als staatlich anerkannte Lehrkraft in der Erzieherausbildung.
Inzwischen bin ich als Sozialarbeiterin/Lehrerin tätig. Als Lehrerin schmerzt es mich, wie das Bildungsniveau der heranwachsenden Generationen kontinuierlich sinkt. Die meisten Lehrerinnen und Lehrer sind zwar sehr engagiert, aber an Bildungszielen und -methoden sowie an der Sinnhaftigkeit von Lehr- und Ausbildungsmaterial sind ernsthafte Zweifel angebracht – erst recht für Lehrerinnen und Lehrer, die ihre Ausbildung noch in der DDR genossen hatten.
Nun ja, die Ergebnisse in Studien wie die der PISA-Studie sprechen für sich – oder besser gesagt gegen das Bildungssystem der Bundesrepublik. Die mangelhaften Kompetenzen der Schüler bestätigen dieses Bild. Wenn das Bildungswesen so bleibt, kann es für die Gesellschaft nicht gut ausgehen.
Besonders betrübt, wenn man wie ich Bücher liebt und mit ansehen muss, dass immer weniger und schlechter gelesen wird.
Ich sehe, dass die Misere im Bildungswesen viele Parallelen zu anderen Lebensbereichen hat und dass das am System liegt. Und das ist nicht gut so und beides muss dringend geändert werden. Der Zukunft der nachfolgenden Generationen zuliebe!“