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Die militärischen Drohungen der USA gegen Nordkorea erreichen wieder einmal ein kriegsgefährliches Ausmaß. Die umfangreichen Manöver an den Grenzen der DVRK, die Neustationierung des Raktensystems THAAD , die in Südkorea US-amerikanischen Atomwaffen, beständige Drohungen und Einschüchterungsversuche von Seiten der USA erhöhen die Spannung. Ein zusätzlicher Flugzeugträgerverband der US-Kriegsmarine ist im Anmarsch.

Das deutschsprachige chinesische Internet-Portal GermanChina.org meldet zur Reaktion der DVRK:

DPRK kündigt Reaktion auf die von den USA gewünschte Kriegsart an

12.04.2017

Die Demokratische Volksrepublik Korea (DPRK) hat am Montag Abend gesagt, die US-Vorbereitungen zur Invasion der DPRK hätten „eine ernste Phase des Szenarios“ erreicht, nachdem ein nuklearer Flottenverband vom Pentagon in Gewässer vor der koreanischen Halbinsel entsandt worden sei.

Ein Sprecher des Außenministeriums der DPRK wurde von der Zentralen Koreanischen Nachrichtenagentur mit den Worten zitiert, die Entsendung der Flotte des nuklearen Carl Vinson Flugzeugträgers in Gewässer vor der Halbinsel habe „plötzlich“ bewiesen, dass Washingtons „rücksichtslose Maßnahmen zur Invasion der DPRK eine ernste Phase des Szenarios erreicht haben“.

„Wenn die Vereinigten Staaten eine Militäraktion wagen, nach einem ‚Präventivschlag‘ und der ‚Ausschaltung der Führung‘ rufen, ist die DPRK bereit, auf jegliche Art von Krieg, die die Vereinigten Staaten wünschen, zu reagieren“, sagte der Sprecher.

Er betonte, die „herrschende ernste Situation beweist erneut, dass die DPRK ihre militärischen Fähigkeiten zur Selbstverteidigung mit Präventivschlägen auf Grundlage von Kernwaffen zurecht auf jede erdenkliche Art verstärkt hat“.

„Die Trump-Administration ist dumm genug, nach und nach strategische Kampftruppen in Südkorea zu stationieren und propagiert ‚Frieden durch Waffengewalt‘, aber die DPRK bleibt unbeeindruckt.“

„Wir bitten nie um Frieden, aber wir werden gegen die Provokation die härtesten Gegenmaßnahmen ergreifen, um uns selbst mit Waffengewalt zu verteidigen und weiter den von uns selbst gewählten Weg zu gehen“, sagte der Sprecher.