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26.05.2017
GermanChina.org

Kurz vor der bevorstehenden Regenzeit planen die Behörden, die Anzahl der Stauseen für die Hochwasser-Umleitung und Lagerung von 21 auf 28 zu erweitern, um mögliche Überschwemmungen entlang des Gebietes um den Jangtse-Fluss besser bewältigen zu können.

Wetter-Studien zufolge könnte es in Bereichen entlang des Jangtse während der großen Hochwasser-Saison von Juni bis August wieder zu heftigen Regenfällen kommen.

Es könnte große Überschwemmungen in den oberen und mittleren Tälern des Flusses in den Gebieten um den Taihu See stromabwärts geben, erklärte Chen Min, Direktor der Jangtse-Hochwasserschutz-Behörden.

Die Leute müssten vor möglichen sintflutartigen Regenfällen in den mittleren und stromabwärts gelegenen Gebieten des Flusses gewarnt werden, die zu Gebirgsströmen und Schlammlawinen führen könnten, fügte er hinzu.

Das Hauptquartier habe Teams in 10 Provinz-Regionen entlang des Flusses geschickt, um die dortigen Vorbereitungsarbeiten für die Hochwasserschutzkontrolle zu untersuchen, sagte er. Dabei seien die Provinzen über mögliche Probleme unterrichtet worden.

„Einige der 10 Provinzen haben ihre Schutz-Materialen nicht mehr aufgefüllt, seit sie im letzten Jahr aufgebraucht wurden“, erklärte Chen. Sie sollten ihre Arbeit zur Wiederherstellung der Hochwasserschutzanlagen beschleunigen, die im vergangenen Jahr beschädigt oder zerstört wurden, fügte er hinzu.

Sturzbäche seien bislang die Hauptursachen für Schäden und Verluste in der Region gewesen. Zudem habe es unzureichende Warnsysteme der Behörden in der Yunnan Provinz gegeben, einige der Warnsysteme seien nicht hinreichend gewartet gewesen, so Chen.

Das Hauptquartier habe insgesamt 83.934 Renovierungsprojekte für beschädigte oder zerstörte Anlagen beaufsichtigt, darunter 2.394 Stauseen und 2.394 Abschnitte von Dämmen.

Alle Provinzregionen außer den Provinzen Qinghai und Gansu sowie die autonome Region Tibet hätten die Renovierungsarbeiten abgeschlossen, erklärt er.

Die Frist für die Wiederherstellung sei der 30. Mai, eine 10-tägige Erweiterung werde es für einige besonders heikle Probleme geben, sagte Ma Jianhua, Generalsekretär des Hauptquartiers.

Es sei geplant, die Größe von sieben Stauseen für die Abzweigung und Lagerung von Hochwasser zu erweitern, sagte Chen Guiya, stellvertretender Direktor des Amtes des Hauptquartiers.

Zuvor waren alle Wasser-Reservoirs für den Hochwasserschutz und Lagerung stromaufwärts gelegt worden, während die sieben neuen nun im mittleren Strom liegen.

Entlang des Jangtse-Deltas hat es bislang keine schlimmeren Überschwemmungen gegeben. Weiter südlich in der Provinz Guangdong ist das Leben der Menschen hingegen von sintflutartigen Regenfällen betroffen.

In Guangzhou hatte es am Donnerstag massive Verkehrsbehinderungen gegeben, nachdem einige Straßen durch heftige Regenfälle überschwemmt und mindestens zwei umgefallene große Bäume die Straßen blockiert hatten. Viele Menschen konnten nicht zu ihrer Arbeit gelangen. Eine Grundschule und einige Büros in der Stadt waren ebenfalls überflutet worden.

In den Dörfern Shanxin, Shizui und Tianxin im Bezirk Conghua seien 119 Menschen aus überschwemmten Häusern evakuiert worden, hieß es nach Angaben der Behörden für Hochwasserschutz in Guangzhou.

Für die Städte Zhongshan und Zhuhai hatte es am Donnerstagmorgen Regenwarnungen gegeben.

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