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5.7.2017

KKE

Arbeiterinnen und Arbeiter, Griechen, Migranten und Flüchtlinge, kämpfen gemeinsam und organisiert gegen den Kapitalismus, für die Arbeitermacht, für den Sozialismus

Vom 30. Juni bis zum 2. Juli 2017 fanden im Athener Stadtpark FIX politisch-kulturelle Veranstaltungen für griechische, zugewanderte und geflüchtete Arbeiterinnen und Arbeiter statt, organisiert von der Bezirksparteiorganisation Attika der KKE.
Auf dem Programm der Veranstaltungen, die in den letzten 17 Jahren ohne Unterbrechung jährlich organisiert werden, standen politische Diskussionen, Musik- und Theateraufführungen, sowie vielfältige Aktivitäten für Kinder.
An der großen politischen Kundgebung sprach Thodoris Chionis, Mitglied des Politbüros des ZK der KKE, der unter anderem dazu aufrief, „den gemeinsamen Kampf gegen die immer brutaler werdende Ausbeutung, gegen die Einschüchterung in den Betrieben zu intensivieren. Gegen das von den Regierungen unterstützte System, das den Wenigen Vorteile verschafft, und den Vielen, allen Werktätigen, ob einheimisch oder zugewandert, den Reichtum, den sie durch ihre Arbeit schaffen, weg nimmt“.
Wie er betonte, „gibt es nichts, was uns, Arbeiterinnen und Arbeitern, gleich ob Griechen, Flüchtlinge oder Migranten trennen kann. Uns vereint das Recht auf ein besseres Leben, auf eine neue Gesellschaft in Griechenland und in euren Heimatländern, wenn wir das System der Ausbeutung, der Armut und der imperialistischen Kriege, den Kapitalismus für immer fortjagen.“ Zu den Migranten gerichtet, betonte er:  „Das System, das euch aus euren Ländern vertrieben hat, kann weder in Griechenland noch anderswo kein anständiges Leben sichern, weder für die griechischen, noch für die zugewanderten Arbeiter.“ Er rief sie auf, mit der KKE zu gehen, denn „die KKE kämpft mit der gleichen Konsequenz, mit der sie für die Rechte und die Interessen der griechischen Werktätigen kämpft, auch für die Interessen der Migranten und ihrer Kinder, die in Griechenland leben und arbeiten, für die Belange der Flüchtlinge. Weil nur die KKE dafür kämpft, das Übel, das die Völker an einem Leben in Anstand und Sicherheit, als Gestalter ihrer eigenen Zukunft hindert, mit der Wurzel zu entfernen. Nur die KKE verbindet die Begegnung der Folgen der Migration- und Fluchtfragen mit der Bekämpfung ihrer Ursachen, mit der Beendigung der imperialistischen Kriege, mit der Abschaffung der Ausbeutung.“
An den Veranstaltungen beteiligten sich 19 Migrantenorganisationen aus Äthiopien, Armenien, Bulgarien, Burkina Faso, Ghana, Kamerun, Kenya, Madagaskar, Marokko, Moldawien, Nigeria, Pakistan, Palästina, Russland, Sierra Leone, Simbabwe, Sri Lanka, Sudan und Tansania.
Im Kulturprogramm präsentierten Ensembles des Russischen Vereins „Berioschka“, der Gruppe aus Sri Lanka, und der Vereinigung Griechisch-Moldawischer Freundschaft „Moldawa“ Tänze. Das Zentrum Volkskundlicher Studien führte das Stück „Von der Donau an den Evros“ auf, und ein Ensemble der Kreisparteiorganisation Athen-West der KKE setzte sich in einer musikalisch-szenischen Vorstellung mit  Vertreibung und Krieg auseinander. Traditionelle griechische Musik bildete den Abschluss des diesjährigen Veranstaltungswochenendes.

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5/7/2017