DKP in Aktion
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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
VW verweigert sich Euren berechtigten Forderungen genauso wie die Metallarbeitgeber in der Fläche. Hier wie da statt anständigerAngebote Gegenforderungen der Unternehmer und ihrer Verbände. Das hat mit Respekt nichts zu tun! Für die Aktionäre riesige Profite und für uns, die alleWerte schaffen, die „Brotsamen vom Tisch der Reichen“. Das dürfen wir uns nicht gefallen lassen.
Es waren VW-Manager, die mit dem Dieselbetrug den Konzern fast gegen dieWand gefahren, zehntausende von Arbeitsplätzen riskiert und tausende vernichtet haben; die mit anderen Autokonzernen an Tierversuchen beteiligt waren, die die Unschädlichkeit von Abgasen beweisen sollten und die die Beschäftigten und
den Namen von VWerneut in die Negativ-Schlagzeilen bringen.
Es sind dieselben, die den Beschäftigten, die einmal mehr durch ihre Arbeit den Karren aus dem Dreck gezogen haben, jetzt die Durchsetzung ihrer berechtigten Forderungen verweigern!
Diese Manager und Eigentümer verstehen nur eine Sprache: die des ökonomischen Drucks!
Da die finanzielle Lage der Unternehmen gut ist, müssen wir uns auf eine längere Auseinandersetzung einstellen!
Nach den 24-Stundenstreiks sind Erzwingungsstreiks nicht auszuschließen, wenn sich die Gegenseite nicht bewegt.
Und nicht „bangemachen“ lassen durch Drohungen, Abmahnungen und ideologischen Druck, dass man sich die Verluste nicht leisten könne, wenn man am Markt bestehen wolle!
Wir müssen lernen, diesen Angriffen zu widerstehen.Wir sollten uns immer wieder ins Bewusstsein rufen, dass ohne uns kein Betrieb läuft. Ohne unsere Arbeit kein Profit. Selbst ohne unsere Kaufkraft sind auch bei exportorientierten Unternehmen die Produkte wertlos. Eigentümer sind verzichtbar! Das hat die Geschichte bewiesen.
Viel Erfolg für diese Tarifrunde.Wir sind an Eurer Seite!

DKP Braunschweig