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Bei eisigen Temperaturen haben sich gestern über dreißig Aktivist*innen vor den Dortmunder Westfalenhallen versammelt, um gegen die Messen Jagd & Hund und Fisch & Angel mit vielfältigen Aktionen zu demonstrieren. Aufgerufen hatten die Organisationen Tierrechtstreff Münster, tierretter.de, Ariwa Ruhrgebiet sowie die tierbefreier Bochum und antifaschistische tierbefreier_innen Dortmund.

Vor mehreren Eingängen positionierten sich Aktivist*innen mit zahlreichen Bannern und Plakaten, um gegen das blutrünstige Vergnügen der Jäger*innen zu protestieren. Mit einem Aktionstheater wurde ein Rollentausch vollzogen und den Jäger*innen der Spiegel vorgehalten, indem Aktivist*innen in Tierkostümen eine „Jägerin“ verfolgten, erlegten und ihre „Beute“ präsentierten.

Am Ariwa-Infostand hatten die Messebesucher*innen die Möglichkeit, entgegen den unter Jäger*innen verbreiteten Mythen, Fakten zum Thema Jagd und Angeln zu erhalten. Auch über den Irrsinn der aktuellen Bejagung von Wildschweinen unter dem Vorwand, hiermit eine Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest nach Deutschland verhindern zu wollen, wurde informiert: Sowohl die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) als auch das Friedrich-Löffler Institut (FLI) bestätigen, dass die Wildschweinjagd eine Verbreitung nicht aufhalten, sondern eher beschleunigen wird.

Unterstützt wurden die Aktionen durch einen Stand des Aussteigerprogramms HuntEx, das Jäger*innen Hilfe beim Ausstieg aus ihrer sektenartigen Szene anbietet.