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Am kommenden Samstag, den 5. Mai 2018, werden die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) und die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) auf verschiedenen Veranstaltungen in Trier anlässlich des 200. Geburtstags von Karl Marx unterstreichen, dass der Marxismus heute von ungebrochener Aktualität ist.

Marx hat die inneren Widersprüche der kapitalistischen Gesellschaft erforscht, die heute Kriege, Flucht und Armut hervorbringen. Der DKP-Vorsitzende Patrik Köbele erklärt dazu: „Diese Krisensymptome haben in unserer heutigen Welt bedrückende Formen angenommen. Sei es die zunehmende Verarmung großer Teile der aktiven und der in Arbeitslosigkeit gedrückten werktätigen Klassen, seien es Kriege als Folge des internationalen Kampfes des Kapitals um Rohstoffe und Absatzmärkte, sei es die fortgesetzte Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen.“

Köbele betont, dass nicht nur Marx‘ Analyse zutreffend sei. „Der Kapitalismus ist unfähig, die großen Probleme der Menschheit zu lösen. Unser tatkräftiges Eingreifen und unsere Organisiertheit sind die Voraussetzung, um ihn, im Interesse der Menschheit, zu überwinden. Darin hat Marx bis heute Recht behalten. Dafür werden wir Kommunisten am Samstag ab 9.30 Uhr ab dem Viehmarktplatz in Trier gemeinsam mit Bündnispartnern auf die Straße gehen.“

Mit Blick auf die AfD, die nur eine halbe Stunde später an selber Stelle einen antikommunistischen Aufmarsch plant, sagt Köbele: „Wer sich aus ideologischen Gründen sträubt, den Kapitalismus als Ursache der Krisensymptome unserer Zeit zu benennen, treibt die Betroffenen den rechten Rattenfängern in die Arme. Wir laden alle Trierinnen und Trierer ein, mit uns auch gegen die faschistische Gefahr zu demonstrieren und dem Nationalismus und Rassismus die marxistischen Grundwerte von Internationalismus, Solidarität und Humanismus entgegen zu setzen.“

Nach der Demonstration und im Anschluss an die Enthüllung des Marx-Denkmals laden DKP und SDAJ ab 13 Uhr im Bürgerhaus Trier-Nord zu diversen Veranstaltungen und Konzerten unter dem Titel „Marx hat Zukunft!“ ein.

Essen, 03.05.2018