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Wir dokumentieren an dieser Stelle das Schreiben der DKP zum „Offenen Aufruf zur Solidarität“ für den 17jährigen Laquan McDonald, der in Chicago (USA) von der Polizei erschossen wurde.

Dear friends,
eure Bitte um Solidarität erreicht uns zu einer Zeit, in der auf deutschen Straßen wieder Menschen wegen ihrer Hautfarbe gejagt werden. Das zeigt: Rassismus ist ein weltweites Problem, und es ist nötig, weltweit und solidarisch dagegen aufzustehen und zu kämpfen. In Deutschland war der Schusswaffengebrauch durch die Polizei bisher streng geregelt, jetzt werden diese Regeln durch neue Gesetze aufgeweicht. Wir befürchten, dass dies zu einer Eskalation von Polkizeigewalt in unserem Land führen wird.
Der Tod von Laquan McDonald macht wie die vergleichbaren Fälle deutlich, dass die Songzeile „It ain’t no secret – You can get killed just for living in your American skin“ aktuell bleibt.
Auf unserem Festival der kommunistischen Zeitung „Unsere Zeit“ vom 7. bis 9. September, dem größten Fest der deutschen Linken, werden wir ein Zeichen setzen für internationale Solidarität, gegen Rassismus und Unterdrückung weltweit. Dieser Kampf wird nicht enden, ehe die Worte aus der Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika wahr werde: „We hold these truths to be self-evident that all men are created equal and that they are endowed with certain unalienable rights among them are life, liberty and the pursuit of happiness.“
Zu diesem Kampf gehört das Ringen um die Befreiung aller, die aufgrund von rassistischen Urteilen in den Gefängnissen der USA schmachten. Stellvertretend für die Namen dieser vielen sagen wir: Free Mumia Abu Jamal! Free Leonard Peltier!

In brotherly and sisterly solidarity

Siehe „Solidarität mit Laquan McDonald“