DKP in Aktion
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Die November-Ausgabe der Bremer Rundschau ist erschienen.

Bremer Rundschau

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Inhalt

  1. Tagesordnung
  2. Referat „Unser Antritt zu den EU-Wahlen 2019 – Inhalte, Zielrichtung, Maßnahmen“
  3. Information zur Sammlung der Unterstützerunterschriften
  4. Bundesliste der DKP zu den EU-Wahlen
  5. Pressemitteilung zur Aufstellung der Bundesliste
  6. Diskussionsgrundlage zu Inhalten der Kandidatur bei den EU-Wahlen (Beschluss der 3. PVTagung)


Tagesordnung

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Referat: „Unser Antritt zu den EU-Wahlen 2019 – Inhalte, Zielrichtung, Maßnahmen“ Referent: Patrik Köbele, Vorsitzender der DKP
  3. Diskussion
  4. Beschluss der Liste der Kandidatinnen und Kandidaten zu den EU-Wahlen („Europawahlen“)
  5. Schlusswort

Download: Informationen: Bundesmitgliederversammlung der DKP zur EU-Wahl

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Die November-Ausgabe des Gießener Echos ist erschienen.

Gießener Echo

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Die neue Ausgabe des Marburger Echos ist erschienen.

Marburger Echo

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Die neue Ausgabe des Unseren Weges ist erschienen.

Unser Weg

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Die November-Ausgabe des Blickpunkts ist erschienen.

Blickpunkt

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Die neue Ausgabe des Marburger Echos ist erschienen.

Marburger Echo

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Die neue Ausgabe des Erlanger Rots ist erschienen.

Erlanger Rot

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Tagesordnung:

  1. Eröffnung, Begrüßung und Beschlusskontrolle
  2. Referat zu aktuellen Entwicklungen und zur B&G-Politik der DKP, Referent: Olaf Harms, Sekretär für Betriebs- und Gewerkschaftspolitik der DKP
  3. Auswertung des 20. UZ-Pressefestes
  4. EU-Wahlen
  5. Aussprache zum Referat der 3. PV-Tagung
  6. Weitere Beschlussfassung
  7. Schlusswort

Download: Informationen 4. Tagung des Parteivorstandes 6./7. Oktober 2018

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Anlässlich des 100. Jahrestages der Novemberrevolution führt die DKP am Samstag, den 03. November 2018, einen bundesweiten Aktionstag in Kiel durch.

Flyer als PDF

10:00 Uhr Workshops der SDAJ in Kiel
14:00 Uhr Bündnisdemonstration „Auf der Route der Matrosen“
(Die Demo wird der historischen Marschroute der aufständischen Matrosen vom ehem. Flottenstützpunkt, über diverse Firmensitze bei denen sich die Arbeiter*innen solidarisierten, bis in die Kieler Innenstadt folgen)
18:00 Uhr DKP Veranstaltung „100 Jahre Novemberrevolution – 100 Jahre KPD – Für eine Ostsee als Meer des Friedens“ mit Vertreter*innen von Kommunistischen Parteien der Ostsee-Anrainerstaaten im „Legienhof“, Gaststätte im Gewerkschaftshaus Kiel (Legienstraße 22, 24103 Kiel)

„Sozialismus oder Barbarei“
Erinnern wir an die Lehren der Novemberrevolution vor 100 Jahren

In diesen Tagen ist viel zu sehen, zu hören und zu lesen anlässlich des 100. Jahrestages der Novemberrevolution in Deutschland. Verständlich, denn dieses herausragende Ereignis hat die Geschichte Deutschlands maßgeblich verändert: Viele Dinge die uns heutzutage als selbstverständlich erscheinen wurden damals als bleibende Erfolge erkämpft, wie z.B. das Ende der imperialistischen Monarchie – und damit die Republik, betriebliche und gewerkschaftliche Rechte der Arbeiterklasse, der Acht-Stunden-Tag oder dasWahlrecht für Frauen. Bleibende Erfolge, die bis heute jedoch auch Illusionen über die angebliche Reformierbarkeit des Kapitalismus erzeugen, wenn man vergisst, dass sie revolutionär erkämpft werden mussten!

Wer sich wirklich mit den historischen Fakten der Novemberrevolution befasst, der stellt schnell fest, dass nahezu alle aktuellen Verlautbarungen versuchen die Lehren der Geschichte im Nachhinein zu klittern, sie im Sinne der herrschenden Klasse zu verdrehen, besonders wenn diese sie als Geburtsstunde der westlichen, bürgerlich kapitalistischen Demokratie darzustellen versucht.

Im Gegenteil dazu war die Novemberrevolution in Wirklichkeit der erste ernsthafte Versuch der deutschen Arbeiterklasse gegen die Not und das Elend aufzubegehren, welche ihnen die imperialistischen Monarchien im Verbund mit dem Bürgertum mittels Nationalismus, Hunger, Armut, Krieg und Ausbeutung geschaffen hatten: Die erlebte Barbarei des ersten Weltkrieges. Erstmals wagte die Arbeiterklasse den offenen Bruch mit der bürgerlich imperialistischen Herrschaft der Fürsten und des Kapitals.

Revolutionen sind Lokomotiven der Geschichte sagte Karl Marx: Unter dem Eindruck der siegreichen Oktoberrevolution in Russland wählten die revolutionären Arbeiter und Soldaten mitnichten den bürgerlich parlamentarischen Weg für Ihren Entwurf der freiheitlichen Gegenordnung, sondern gründeten vielmehr basisdemokratische Rätevertretungen, die sie hinter Forderungen nach sofortigem Frieden, gleichen Lebensbedingungen (Essen!) für alle und sozialen Rechten (Acht-Stunden-Tag) vereinten. Die vereinenden Ziele waren klar: Frieden und Sozialismus!

Nur durch das Fehlen einer wirklich ordnenden marxistischen Partei, stattdessen mit Hilfe einer angepassten und korrumpierten „Arbeiter-Elite“ in den Führungen von SPD und USPD und mit Hilfe der alten, verhassten Militärmacht gelang es dem Bürgertum den revolutionären Sturm in Deutschland im wahrsten Sinne des Wortes zu zerschießen, welcher in Kiel unter der roten Fahne seinen Anfang genommen hatte.

Und heute?

100 Jahre nach der Novemberrevolution führt Deutschland wieder Kriege unter dem Schild der imperialistischen NATO. Die Bundeswehr kämpft in vielen Ländern der Welt und ist Mitverursacher von Armut, Hunger, Elend und Flucht. Wieder geht es um Rohstoffe, imperialistische Einflussgebiete und die Neuaufteilung derWelt.

Vor 100 Jahren wurde der Kieler Matrosenaufstand Fanal für die Novemberrevolution. Er richtete sich zuallererst gegen den Befehl zum erneuten Auslaufen der deutschen Kriegsflotte zu neuen sinnlosen und blutigen Seeschlachten. Heute führen Bundesmarine und NATO wieder verstärkt kriegsvorbereitende Manöver in der Ostsee durch.

Wieder wird von der „Notwendigkeit der verstärkten Einflussname Deutschlands“ gesprochen. Wieder wird Furcht vor anderen Nationen wie Russland und China geschürt. Wieder wird Furcht vor anderen Menschen und Kulturen verbreitet und Nationalismus und Hass gesät. Wieder klafft eine riesige Kluft zwischen wenigen Besitzenden und vielen die um ihr soziales Überleben ringen.

Der Imperialismus lässt die Masken fallen. Es wird Zeit, dass wir uns und andere an die wirklichen Lehren und Erfolge der Novemberrevolution erinnern, dass eine revolutionäre marxistische Partei stärker wird und Bewusstsein bei den Arbeitenden und abgehängte Menschen schafft, dass wir gegen die Militarisierung der Gesellschaft und die Kriegshetzer des Kapitals aufstehen und ihnen Widerstand entgegen setzen – für eine Ostsee als Meer des Friedens, für ein friedliches Europa und eine anti-imperialistische, sozialistische Welt!

Thorsten Lünzmann / Bezirksvorsitzender der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) Schleswig-Holstein

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