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Pressemitteilung des DKP-Parteivorstandes, 3. Juli 2016

DKP organisiert das größte Fest der Linken

Einige zehntausend Menschen haben an diesem Wochenende das UZ-Pressefest – Volksfest der DKP besucht. „Das UZ-Pressefest war ein Fest der Solidarität, ein Fest des Austausches, ein Fest des Kampfes gegen Faschismus und Krieg, es war das größte Fest der Linken in unserem Land“, sagte der Vorsitzende der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP), Patrik Köbele, am Sonntag. Das UZ-Pressefest fand vom 1. bis zum 3. Juli im Dortmunder Revierpark Wischlingen statt.

In 100 Diskussionsrunden tauschten sich GewerkschafterInnen über den Kampf für bessere Arbeitsbedingungen aus, WissenschaftlerInnen und JournalistInnen stellten aktuelle marxistische Analysen vor, AktivistInnen diskutierten, wie die Bewegungen für eine neue Gesellschaft gestärkt werden können. In 115 Konzerten zeigten fortschrittliche Künstlerinnen aus Deutschland und dem Ausland, dass es eine Alternative zum Mainstream gibt: Eine Kultur des Widerstandes, eine Kultur der arbeitenden Menschen.

Am UZ-Pressefest beteiligten sich Organisationen und Gruppen aus den verschiedenen Spektren der Linken. Die Bundestagsfraktion der Partei „Die Linke“ präsentierte sich mit einem eigenen Zelt. Unabhängige antifaschistische und antiimperialistische Gruppen aus dem Bundesgebiet hatten ihr „Rotes Zelt“ organisiert. Die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) feierte in ihrem Bereich mit einigen hundert Jugendlichen und bot Aktiven aus Schülervertretungen und Gewerkschaftsjugenden eine Plattform um Erfahrungen auszutauschen. Die Tageszeitung „Junge Welt“ war ebenso mit eigenen Veranstaltungen vertreten wie Kuba-Solidaritätsinitiativen, Friedensgruppen und Umweltschutzaktivisten. Die DKP veranstaltet seit 1974 UZ-Pressefeste, in diesem Jahr zum 19. Mal.

Beim „Internationalen Antikriegsmeeting“ am Samstag auf der Hauptbühne rief der Vertreter der Syrischen Kommunistischen Partei, Zardasht Rashid, zu internationaler Solidarität auf, um den Krieg in seinem Heimatland zu beenden. Grund für die Aggression gegen sein Land sei, dass sich die Regierung in Damaskus den Plänen des US-Imperialismus zur Neuaufteilung der Region widersetze.

Ein Schwerpunkt im Programm war die Solidarität mit den fortschrittlichen Kräften in der Türkei. Der Chefredakteur der Tageszeitung Evrensel, Fatih Polat, berichtete am Freitag in einer Veranstaltung, dass erst am Vortag drei Kollegen aus seiner Redaktion aus dem Gefängnis freigekommen waren. Die Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen (Partei „Die Linke“) kritisierte den Flüchtlingsdeal der EU mit der Türkei. Die Gruppe „Grup Yorum“ spielte eigene Lieder und Volkslieder aus der Türkei. Die türkischen Behörden verfolgen „Grup Yorum“, weil die Musiker angeblich den Terrorismus unterstützen würden.

Jaromir Kohlíček, Europaabgeordneter aus Tschechien, zeigte sich begeistert von dem Fest. So etwas gebe es in seinem Heimatland nicht. Insgesamt waren Vertreterinnen und Vertreter von 29 kommunistischen Parteien und Befreiungsbewegungen zu Gast – mehr als auf jedem anderen UZ-Pressefest seit 1989.

Musiker und Schauspieler fragten in Liedern, Rezitationen und Aufführungen danach, wie aktuell Bertolt Brecht 60 Jahre nach seinem Tod ist. Das Motto des Brecht-Programms griff einen Satz des Dichters auf: „Die Kunst, die Wahrheit handhabbar zu machen…“ Der Sänger und Schauspieler Erich Schaffner trug gemeinsam mit Katja Krüger, am Klavier begleitet von Georg Klemp, Lieder und Gedichte „Vom bösen B.B.“ vor. „Die Wahrheit handhabbar zu machen“, sagte Schaffner, „bedeutet, sie zu benutzen, um diese fürchterliche Gesellschaft zu verändern. Dabei ist Brecht unsere schärfste Waffe.“ Gina Pietsch sang, am Klavier begleitet von Christine Reumschüssel, über Brecht und die DDR, der Berliner Hans-Beimler-Chor sang Stücke von Hanns Eisler nach Texten von Brecht, das „Kleine Welttheater Chemnitz“ gestaltete einen Brecht-Abend.

Beim UZ-Pressefest übergab Nina Hager die Chefredaktion der Wochenzeitung UZ („Unsere Zeit – Zeitung der DKP“) an ihren Nachfolger, den Finanz- und Wirtschaftsjournalisten Lucas Zeise. Zeise sagte: „Das Fest war alles andere als perfekt. Es war ideologisch und kulturell vielfältig und zugleich eindeutig antikapitalistisch und eindeutig antiimperialistisch – so wie die UZ.“

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ver.di-Stammtisch

So., 3. Juli 2016 | 10.00 Uhr
Roter Markt NRW / Café Kurt Bachmann
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Branchentreff Gesundheitswesen

So., 3. Juli 2016 | 10.45 Uhr
Das Revolutionäre Runde – Zirkuszelt DKP Hessen / BaWü
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Betriebsgruppen-Frühschoppen

So., 3. Juli 2016 | 11.00 Uhr
Zelt der Roten aus Südbayern (gegenüber der SDAJ)
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Pressemitteilung des DKP-Parteivorstandes, 1. Juli 2016

Robert Steigerwald ist tot. Die DKP trauert um einen Wissenschaftler, Lehrer, Revolutionär

Der kommunistische Philosoph Robert Steigerwald ist tot. Der 91jährige starb am Donnerstag gegen 16.00 Uhr im Kreis der Familie zu Hause in Eschborn. Er hinterlässt seine Frau Annemarie Steigerwald, zwei Kinder, sieben Enkel- und zehn Urenkelkinder. Steigerwald war Mitglied der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP), seit sich die Kommunisten 1968 nach dem Verbot der KPD erneut als legale Partei konstituierten.

Die DKP trauert um ein Mitglied, dass die Programmatik der DKP geprägt hat. Der DKP-Vorsitzende Patrik Köbele sagte am Freitag: „Robert Steigerwald wurde zum Wissenschaftler, weil er gegen Faschismus und Krieg kämpfte, und er kämpfte in der kommunistischen Partei für den Sozialismus, weil er unsere Gesellschaft und die herrschende Ideologie studiert hatte.“

Robert Steigerwald war 1945 nach kurzer Kriegsgefangenschaft in die SPD eingetreten, die er bald wieder verließ, um sich 1948 der KPD anzuschließen. Als Bundeskanzler Adenauer die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik durchsetzen wollte, widersetzten sich die Kommunisten. Die Regierung ließ die KPD verbieten, Steigerwald saß fünf Jahre im Gefängnis. Im Prozess, der mit dem Verbot der KPD endete, gehörte Steigerwald zu der Arbeitsgruppe, die die Prozessvertretung der KPD koordinierte.

Als Philosoph arbeitete Steigerwald zur marxistischen Dialektik und Kritik verschiedener Strömungen der herrschenden Ideologie (z.B. „Herbert Marcuses dritter Weg“, 1969), zur Verarbeitung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse durch den Marxismus (z.B. „Abschied vom Materialismus?“, 1994), er verbreitete und vermittelte die marxistische Philosophie (z.B. „Materialistische Philosophie. Eine Einführung für junge Leute“).

Als Marxisten und Leninisten kam es für ihn darauf an, die Welt zu interpretieren, um sie zu verändern – im Parteivorstand der von den Behörden verfolgten KPD und im Parteivorstand der DKP trug er dazu bei, die Politik der Partei zu entwickeln. Die FAZ sah ihn als „verstocktes Schlachtross“, weil er auch nach der sogenannten Wende bei der philosophischen Überzeugung blieb, dass die Widersprüche des Kapitalismus dazu drängen, durch den Sozialismus gelöst zu werden.

 

Pressemitteilung des DKP-Parteivorstands

1. Juli 2016

Das Wesen des Marxismus-Leninismus verkörpert Die DKP trauert um Robert Steigerwald

Der DKP-Vorsitzende Patrik Köbele sagte am Freitag:

„Der Marxismus-Leninismus ist eine Wissenschaft. Eine Wissenschaft, die alles Richtige des menschlichen Denkens aufgreift und sich im Kampf gegen rückständige Ideologien weiterentwickelt. Eine Wissenschaft, die den arbeitenden Menschen in den Mittelpunkt stellt und in der Arbeiterklasse die Kraft sieht, die eine neue Welt aufbauen kann. Eine Wissenschaft, die die Welt interpretiert, um sie zu verändern – um alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes Wesen ist und eine Gesellschaft der Solidarität, eine sozialistische Gesellschaft, zu schaffen. Robert Steigerwald hat das Wesen der marxistisch-leninistischen Weltanschauung in seinem Werk als Philosoph, in seinem Leben als Kommunist und Mitglied unserer Partei und in seiner Haltung als Kämpfer und Freund, Lehrer und Genosse verkörpert. Robert Steigerwald wurde zum Wissenschaftler, weil er gegen Faschismus und Krieg kämpfte, und er kämpfte in der kommunistischen Partei für den Sozialismus, weil er unsere Gesellschaft und die herrschende Ideologie studiert hatte. Als KPD-Mitglied saß er im Adenauer-Deutschland im Gefängnis, in der DDR konnte er lehren und forschen. Über Jahrzehnte hat er unsere Partei und ihr Programm geprägt. Wir trauern um einen Wissenschaftler, Lehrer und Revolutionär, von dem die DKP als Ganzes und viele ihrer Mitglieder gelernt haben.“

 

Presseinformation des DKP-Parteivorstandes

1. Juli 2016

Robert Steigerwald Kurzbiographie

Robert Steigerwald (24. März 1925 – 30. Juni 2016) wurde in Frankfurt am Main geboren und wuchs in einer kommunistischen Arbeiterfamilie auf. Nach dem Abitur wurde er zur faschistischen Wehrmacht eingezogen und zum Piloten ausgebildet. Nach kurzem Kriegseinsatz ging er freiwillig in US-amerikanische Gefangenschaft, aus der im Mai 1945 floh und nach Frankfurt zurückkehrte. Ein sozialdemokratischer Onkel erklärte ihm, was der Unterschied zwischen Sozialdemokraten und Kommunisten sei: Beide hätten dasselbe Ziel, die Sozialdemokraten wollten es auf demokratischem, die Kommunisten auf diktatorischem Weg erreichen.

Steigerwald trat in die SPD ein, gründete deren Jugendverband „Die Falken“ mit und wurde in den Vorstand der „Falken“ für die Westzonen berufen. Ihm stand eine Parteikarriere in der SPD offen. Er begann, sich mit marxistischer Theorie zu befassen, „ich habe die Theorie aufgesaugt“, sagte er 2015 im Gespräch mit der DKP-Zeitung „Unsere Zeit“. Steigerwald geriet in Widerspruch zur Politik der SPD. 1947 suchte er das Gespräch mit Kurt Schumacher und fragte ihn, auf welcher Seite die SPD stehen würde, wenn es – wie damals zu befürchten war – zum Krieg zwischen Westmächten und Sowjetunion kommen würde. Schumacher antwortete: Auf der Seite des Labour-regierten Englands.

Steigerwald verließt die SPD und trat 1948 in die KPD ein. Der Hessische Rundfunk, bei dem Steigerwald als Jugendredakteur tätig war, entließ ihn daraufhin. Steigerwald hatte bereits während seiner Arbeit beim Radio Geschichte und Philosophie studiert. Die Jahre 1949 und 1950 verbrachte er an der Parteihochschule „Karl Marx“ der SED in Kleinmachnow, anschließend lehrte er dort ein halbes Jahr lang Philosophie.

1951 kehrte er in die Bundesrepublik zurück und beteiligte sich am Widerstand gegen die Remilitarisierung und Bildung der Bundeswehr. Weil er die von der AdenauerRegierung verbotene Volksbefragung über die Wiederbewaffnung mit organisierte, wurde er 1953 zum ersten Mal verhaftet. 1956 verurteilte ihn der Bundesgerichtshof zu dreieinhalb Jahren Haft als „Rädelsführer“ in einer „staatsgefährdenden Organisation“. Insgesamt saß Steigerwald wegen seiner politischen Tätigkeit als Kommunist fünf Jahre in Straf- und Untersuchungshaft.

In der Haft ließ er sich zum Schriftsetzer ausbilden und nutzte die Zeit zum weiteren Studium des Marxismus-Leninismus. 1951 hatte die Bundesregierung den Antrag gestellt die KPD zu verbieten. Es dauerte bis 1956, bis das Bundesverfassungsgericht das Verbotsurteil fällte, das die Grundlage für die erneute Verfolgung der Kommunisten werden sollte. Steigerwald war der letzte noch Lebende, der an diesem Prozess beteiligt war: Er arbeitete in der Arbeitsgruppe des Parteivorstandes der KPD mit, die die juristische Verteidigung koordinierte und gegen Begründung des Verbots argumentierte.

Dass seine Partei nun verboten war hielt Steigerwald nicht davon ab, nach der Haftentlassung die Arbeit wieder aufzunehmen. Er leitete die Abteilung Theorie und Marxistische Bildung beim Vorstand der illegalen Partei. 1963 beteiligte er sich daran, die legale Zeitschrift „Marxistische Blätter“ zu gründen. Später wurde er ihr Chefredakteur und blieb bis zu seinem Tod Mitherausgeber.

Für die wissenschaftliche Arbeit fand er in der DDR, frei von der Verfolgung der Adenauer-Behörden, die besseren Bedingungen vor – 1968 wurde er in der DDR bei Manfred Buhr mit der Arbeit „Herbert Marcuses dritter Weg“ promoviert (1978 Promotion B zum Dr. sc.). In dieser Schrift kritisiert er die Theorie des zur „Frankfurter Schule“ gehörenden Philosophen Herbert Marcuse, der damals großen Einfluss in der Studentenbewegung hatte. Die Schrift hatte insofern praktisch-politische Bedeutung, als die auch dazu diente, das Verhältnis der Marxisten zu der Ideologie der „antiautoritären“ Studentenbewegung zu bestimmen.

In den 70er und 80er Jahren trat Steigerwald an vielen Universitäten auf – oft auf Einladung des MSB Spartakus –, er diskutierte und stritt mit „antiautoritären“ Studierenden, vertrat marxistische Positionen und suchte gleichzeitig Gemeinsamkeiten zwischen Kommunisten und Studentenbewegung.  Steigerwald setzt sich umfassend mit Marcuses Dialektikverständnis auseinander – insbesondere anhand Marcuses Schriften über Georg Friedrich Wilhelm Hegel, so dass die Schrift über den unmittelbaren Gegenstand hinaus ein Beitrag zur marxistischen Philosophie und zur Auseinandersetzung mit und Einordnung der Frankfurter Schule ist.

Steigerwald forschte auf dem Gebiet der marxistischen Philosophie, gleichzeitig arbeitete er dafür, den Marxismus zu verbreiten und besonders für Jugendliche aus der Arbeiterklasse verständlich zu machen. In den späten 1960er Jahren wurde er Vorsitzender des Zusammenschlusses der marxistischen Arbeiterbildungsvereine (MAB). Er war lange Vorsitzender, zuletzt Ehrenvorsitzender der Marx-Engels-Stiftung. Seine Einführung in die marxistische Philosophie, die unter verschiedenen Titeln, in mehreren Auflagen und Übersetzungen erschien, bietet einen anschaulichen Zugang zu Fragen der marxistischen Dialektik, Erkenntnistheorie und Geschichtsphilosophie.

1968, als sich das Klima in der Bundesrepublik veränderte, nutzten die Kommunisten die Möglichkeit, um trotz KPD-Verbot wieder eine legale kommunistische Partei zu bilden. Sie konstituierten sich neu als DKP. Steigerwald war daran beteiligt, von Anfang der 70er Jahre bis 1990 war er Mitglied des Parteivorstandes der DKP.

Neben der philosophischen Forschung und der Verbreitung des Marxismus war die Arbeit an der Programmatik der kommunistischen Partei ein Feld, auf dem Steigerwald jahrzehntelang tätig war. Vor allem arbeitete er den Gedanken aus, dass die Kommunisten dafür eintreten, alle gesellschaftlichen Kräfte zusammenzuschließen, deren Interessen im Widerspruch zu den größten Banken und Konzernen stehen – den Gedanken der Strategie des antimonopolistischen Bündnisses.

Die sogenannte Wende, das Ende der europäischen sozialistischen Staaten, sah Steigerwald als einen Rückschlag. Für den marxistischen Philosophen änderten sie nichts daran, dass die Widersprüche der kapitalistischen Gesellschaft zu ihrer Auflösung durch den Sozialismus drängen. In der Diktion der FAZ (12.2.1990) wurde er deshalb zu „eine[m] dieser alten Schlachtrösser“, die – „in ihrem verstockten Sinne ehrlich – gesagt [haben], was in der DDR vorgeht: ein konterrevolutionärer Prozess“.

Die Niederlage von 1989 brachte ihn nicht dazu, den Marxismus aufzugeben – aber dazu, die Grundfragen der marxistischen Philosophie erneut zu stellen. In seiner Arbeit „Abschied vom Materialismus“ verarbeitet er Erkenntnisse der modernen Physik und Neurowissenschaften, um den Marxismus auf die Höhe der Zeit zu bringen und dogmatische Verengungen zu überwinden. Solange es seine Gesundheit erlaubte, nahm er an der Arbeit der DKP teil, hielt Vorträge und forschte.
Ausgewählte Bibliographie

  • Materialistische Philosophie. Eine Einführung für junge Leute, verschiedene Auflagen.
  • Herbert Marcuses dritter Weg, Köln: Pahl-Rugenstein Verlag, 1969.
  • (mit Willi Gerns): Probleme der Strategie des antimonopolistischen Kampfes, Frankfurt a.M.: Verlag
  • Marxistische Blätter, 1973. Marxismuskritik heute. Probleme – Widersprüche – Widerlegungen, Frankfurt a.M.: Verlag Marxistische Blätter, 1986.
  • Sind wir Sklaven der Natur? Die Inanspruchnahme der Biologie durch den Konservatismus, Düsseldorf: Edition Marxistische Blätter, 1988.
  • Abschied vom Materialismus? Zur Antikritik heutiger Materialismuskritik, 2. überarb. Aufl., Schkeuditz: GNN, 1999.
  • Das Haus im Sandweg. Eine sozialistische Familienchronik, Essen: Neue Impulse Verlag, 2008.
  • Mit Hegel, Marx und Lenin über Marx hinaus (= Robert Steigerwald: Vermischte Schriften, Bd. 5), Berlin: Kulturmaschinen, 2013.
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Zur Eröffnung des UZ-Pressefestes spielen heute Abend The Movement und RedSka im Dortmunder Revierpark Wischlingen.

Die dänische Mod-Rock-Band The Movement beschreibt ihre Musik so: „Wir sind eine Mod-Band und mixen das Ganze mit Elementen des Ska und der Energie des Punks“. Das heißt: Auf der Bühne tragen sie Anzug und Krawatte, treten aber in Deutschland meist in der Punkszene auf. The Movement will mit politischen Titeln die Zuhörer anregen, „alles zu hinterfragen“, ihre Musik „garnieren (sie) noch mit ein bisschen revolutionärem Verständnis“, sagt Bandmitglied Lukas Sherfey im Interview.

Die italienische Ska-Punk-Band RedSka begann 2003, eine Mischung aus Ska, Reggae, Swing und Blues zu spielen. In der Zwischenzeit wurden die Musik und die Texte rauer und härter. Die meistens Songs drehen sich um Politik, Religion, Arbeit und den Kampf gegen Krieg und Rassismus.

The Movement beginnt um 18.45 Uhr zu spielen, RedSka um 21.00 Uhr.

Das UZ-Pressefest wird von der DKP ausgerichtet. An einem Wochenende präsentieren die DKP und ihre Freunde und Gäste auf rund 15 Bühnen ein umfangreiches Programm: 115 Konzerte, 100 politische Diskussionsrunden und Vorträge, 19 Lesungen und Buchvorstellungen und 14 Theater- und Kabarettaufführungen stehen nach dem aktuellen Stand zur Auswahl.

Ein UZ-Interview mit Lukas Sherfey von The Movement finden Sie hier.

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Pressemitteilung des DKP-Parteivorstandes, 30. Juni 2016

Ein Fest des Antifaschismus

Ich komme zum Pressefest, weil jetzt alle Antifaschisten zusammenstehen und den Kampf gegen die Nazis aufnehmen müssen“, sagt Esther Bejarano. Die heute 91-jährige Bejarano war von den Faschisten nach Auschwitz verschleppt worden und spielte im Mädchenorchester des Konzentrationslagers Akkordeon. Sie überlebte. Mit der Kölner Rapgruppe Microphone Mafia hat sie die Alben „Per la Vita“ und „La Vita Continua“ herausgebracht. Auf dem UZ-Pressefest werden Esther Bejarano und Microphone Mafia jüdische, türkische und italienische Volkslieder und Lieder des antifaschistischen Widerstandes singen und rappen.

Das UZ-Pressefest findet vom 1. bis zum 3. Juli im Dortmunder Revierpark Wischlingen statt, das Konzert am Sonntag um 17.00 Uhr auf der Hauptbühne.

Das UZ-Pressefest ist ein Fest des Antifaschismus. Am Freitag Abend diskutieren aktive Antifaschisten über „Dortmund nach dem 4. Juni – Hochburg der Neonazis oder Stadt des Widerstandes?“ Eine Podiumsdiskussion stellt die Frage „Wie stoppen wir die AfD?“, darüber diskutieren unter anderem Düzgün Altun (DIDF), Horst Schmitthenner (IG Metall), Cornelia Kerth (VVN-BdA) und Jürgen Lloyd (DKP). Flüchtlinge und Flüchtlingsunterstützer fordern „Gleiche Recht für alle“ und sprechen über „selbstorganisierte Flüchtlingsproteste und soziale Kämpfe“. Im Dokumentarfilm „Zeit für Zeugen“ und im Gespräch mit ihren Töchtern werden die Widerstandskämpfer Peter und Ettie Gingold vorgestellt, die Gruppe Grenzgänger spielt Lieder aus dem Widerstand in den Konzentrationslagern.

Das UZ-Pressefest wird von der DKP ausgerichtet. An einem Wochenende präsentieren die DKP und ihre Freunde und Gäste auf rund 15 Bühnen ein umfangreiches Programm: 115 Konzerte, 100 politische Diskussionsrunden und Vorträge, 19 Lesungen und Buchvorstellungen und 14 Theater- und Kabarettaufführungen stehen nach dem aktuellen Stand zur Auswahl.

Das vollständige Programm des UZ-Pressefestes und weitere Informationen finden Sie hier: pressefest.unsere-zeit.de

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Pressemitteilung des DKP-Parteivorstandes, 29. Juni 2016

Anne Kaffeekanne beim UZ-Pressefest

Kinderprogramm mit Fredrik Vahle

Für Kinder bietet das UZ-Pressefest ein eigenes Programm an: Das Kinderfest. Zwei Tage Lieder und Spiele, Töpfern und Zauberei. Der Höhepunkt: Der Auftritt von Frederik Vahle am Sonntag, den 3. Juli, ab 14.00 Uhr. Das UZ-Pressefest findet vom 1. bis zum 3. Juli im Dortmunder Revierpark Wischlingen statt.

Mit seinen Liedern über Anne Kaffeekanne oder Luzi Lindwurm begeistert Fredrik Vahle nicht nur die Kleinsten seit Jahrzehnten. Mit dem „Friedensmaler“ oder seinen mehrsprachigen Liedern hat er politisch Stellung bezogen für Frieden und Solidarität.

Am Sonntag um 16.00 Uhr wird Grobylin Marlowe seine Zauberschau zeigen. Die Kabarettistin und Sängerin Jane Zahn tritt mit zwei verschiedenen Programmen auf: „Kinderlieder zum Mitsingen“ am Samstag um 13.30 Uhr, „Lagerfeuerlieder“ um 17.00 Uhr. Unter dem Motto „Frieden für alle“ können die Besucherinnen und Besucher basteln und töpfern, mit dem Schwungtuch und beim Indiaca antreten.

Das UZ-Pressefest wird von der DKP ausgerichtet. An einem Wochenende präsentieren die DKP und ihre Freunde und Gäste auf rund 15 Bühnen ein umfangreiches Programm: 115 Konzerte, 100 politische Diskussionsrunden und Vorträge, 19 Lesungen und Buchvorstellungen und 14 Theater- und Kabarettaufführungen stehen nach dem aktuellen Stand zur Auswahl.

Das vollständige Programm des UZ-Pressefestes und weitere Informationen finden Sie hier: pressefest.unsere-zeit.de

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1. bis 3. Juli
Revierpark Wischlingen, Dortmund

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Vernissage: Fidel es Fidel + Casa Cuba, Ein Haus der Kuba-Solidarität

+ Film: Die Kraft der Schwachen

+ Diskussion: Die USA und Kuba

+ Buchvorstellung: Kuba – Aufbruch oder Abbruch

+ Diskussion: kubanischer Sozialismus und seine heutigen Herausforderungen

+ Gesprächsrunde zur aktuellen Kuba – Schwerpunktausgabe von Melodie und Rhythmus

+ Kubas Jugend – Kubas Zukunft?

+ Film: 25 Jahre Cuba Sí + Revolution goes Brooklyn

+ Konzert mit Gerardo Alfonso & friends + Felicidades Comandante

+ Zeitenwende in Kuba?

+ Film: Fidel es Fidel

+ Film: Der Ruf der Königsschnecke.

mehr: http://www.fg-brd-kuba.de/termine/flyer/20160703-uz-pressefest.php

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Musiker, Schriftsteller, Theatergruppen fragen: „Ist Brecht nützlich für unsere Zeit?“

Beim UZ-Pressefest stellen Musiker, Schriftsteller, Theatergruppen und Aktivisten ihre Sicht auf Bertolt Brecht dar. Der rote Faden für das ganztägige Programm: „Ist Brechts Werk nutzbar in den Kämpfen unserer Zeit?“ Das von der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) ausgerichtete Pressefest der Parteizeitung UZ findet vom 1. bis zum 3. Juli im Dortmunder Revierpark Wischlingen statt.

Die Sängerin Gina Pietsch und die Pianistin Christine Reumschüssel spielen ihr Programm „Brecht – um uns selber müssen wir uns selber kümmern“. Es geht um Brecht und die DDR, das Land, in dem er die letzten neun Jahre seines Lebens arbeitete.

In der Diskussionsrunde „Bert Brecht – Zeitgenosse?“ spüren unter anderem die Philosophin und Journalistin Nina Hager, der Schriftsteller Dietmar Dath und der Schauspieler Andreas Weißert der Frage nach, was Brecht uns heute zu sagen hat.

Außerdem treten Erich Schaffner und Katja Krüger auf, am Klavier begleitet von Georg Klemp, der Berliner Hans-Beimler-Chor singt und das Kleine Welttheater Chemnitz gestaltet einen Brecht-Abend.

Im August jährt sich der Todestag des Dichters und Dramatikers Bertolt Brecht zum 60. Mal. Etablierte Literaturwissenschaftler und Feuilletons stellen die Diskussion um Brechts Charakter in den Mittelpunkt und streiten seine Nähe zur kommunistischen Bewegung ab. Die KünstlerInnen werden in ihrem Programmen beim UZ-Pressefest zeigen: Brecht war ein marxistischer Künstler, sein Werk ist auch heute ein Kompass, um die Welt zu erkennen und zu verändern. Das Motto des Programms greift dementsprechend einen Satz von Brecht auf: „Die Kunst, die Wahrheit handhabbar zu machen“.

Einen Bericht über das Brecht-Programm auf dem UZ-Pressefest finden Sie hier:

http://unsere-zeit.de/de/4823/kultur/2798/

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Das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation (KPRF) zeichnete mit der Gedenkmedaille „70 Jahre Großer Sieg“ fünf Antifaschisten aus Nordrhein-Westfalen aus. Die Medaille, die auf der Vorderseite Hammer und Sichel im Roten Stern zeigt, wurde im Auftrag von Gennadij Andrejewitsch Sjuganow, dem Vorsitzenden der KPRF, an Walborg Schröder, Bettina Ohnesorge und Uwe Koopmann von der Deutsch-Russischen Gesellschaft Rhein-Ruhr und an Werner Höner und Pastor Jochen Schwabedissen vom Arbeitskreis „Blumen für Stukenbrock“ verliehen. Mit der beigefügten Urkunde werden die Geehrten für ihren Einsatz für die Verständigung zwischen dem russischen und dem deutschen Volk und speziell für ihr Engagement in der Erinnerungskultur ausgezeichnet.
Die Aktivitäten sind seit Jahrzehnten auf  die jährlichen Begegnungen auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof in Stukenbrock/Senne sowie seit Jahren auf binationale Schülerbegegnungen im Bereich Düsseldorf gerichtet. Walborg Schröder, Ehrenvorsitzende der Deutsch-Russischen Gesellschaft Rhein-Ruhr pflegt diese Kooperation seit  mehr als 50 Jahren.
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Das DKP Betriebsaktiv München veranstaltet auf dem UZ Pressefest am Sonntag um 11 Uhr ein Frühschoppen, zu dem wir euch herzlich einladen!

Bei Weißwurst und Obatzten wollen wir uns mit euch darüber austauschen, wie wir in den verschiedenen Betriebsgruppen bzw. als einzelne GenossInnen in Betrieben arbeiten.

Besonders die folgenden Fragen wollen wir diskutieren:
– Wie seit ihr in den Betrieben verankert?
– Welche Funktionen habt ihr in Betrieb und Gewerkschaften und wie führt ihr diese aus?
– Gibt es eine Betriebszeitung und wie wird mit dieser gearbeitet?
– Welche Möglichkeiten seht ihr, mit dem Sofortprogramm im Betrieb zu arbeiten?
– In welcher Form können wir unsere Betriebsgruppen vernetzen und wie kann uns das bei unserer Arbeit weiterhelfen?

Wir würden uns sehr über eine rege Teilnahme an der Veranstaltung freuen!

Sonntag 11 Uhr im Zelt der Roten aus Südbayern (gegenüber der SDAJ)

Betriebsaktiv München

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