DKP
Zeige alle Artikel in DKP in Aktion
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1.) Eröffnung, Begrüßung und Beschlusskontrolle
2.) Referat und Diskussion zur Parteientwicklung und der Vorbereitung der Bundestagswahlen, Referent: Patrik Köbele, Vorsitzender der DKP
3.) Entwicklung und Arbeit mit der UZ
4.) Auswertung des 19. UZ-Pressefestes
5.) Vorlage des Rechenschaftsberichtes 2013 an den deutschen Bundestag zur Kenntnis
6.) Weitere Beschlussfassungen
7.) Schlusswort

Download Informationen 5. Tagung des Parteivorstandes vom 10./11. September 2016 (PDF)

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Wir, die Kommunistinnen und Kommunisten der DKP in Sachsen Anhalt, befinden uns in der Vorbereitung auf die Bundestagswahl 2017.

Die Teilnahme von uns ist notwendiger denn je. Jede Stimme für die DKP ist eine Stimme des Protestes und eine Stimme gegen den Kapitalismus, gegen Krise, Krieg, Faschismus und Rassismus.

Eine Stimme für einen Gesellschaft, in der auf der Grundlage des gemeinschaftlichen Eigentums an Produktionsmittel alle Menschen ihr Leben gemeinsam planen und produzieren. Wir sind nicht der Meinung, dass wir grundlegende Änderungen über das Parlament erreichen können. Jedoch halten wir das Parlament für einen wichtigen Ort des Klassenkampfes. Im Bundestag werden die Richtlinien des Kapitals für die Optimierung der Profite und die Verschärfung der Ausbeutung in Form von Gesetzen beschlossen. Hinzu kommt der ständige Abbau der Rechte der Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben, der Rechte der Bürger/innen im Allgemeinen und die Verschärfung von Sondergesetzen gegen Flüchtlinge. Im Bundeshaushalt werden immer mehr Mittel des sozialen Bereiches zu Gunsten des Militärs, der Geheimdienste und der Polizei gekürzt. Deshalb ist es dringend notwendig, dass es im Bundestag eine politische Kraft gibt, die Widerstand leistet. Eine Kraft, die die Vorgänge im Parlament öffentlich macht, und den Widerstand aus den Betrieben und den Straßen in den Bundestag trägt.
Um das Monopol der bürgerlichen Parteien im Parlament zu sichern, wurden die Rechte der Wähler/innen kontinuierlich eingeschränkt. Weder parteiunabhängige Listenverbindungen, noch Parteienbündnisse, auch nicht in Form einer Wahlpartei, sind möglich. Ebenfalls verboten ist es, dass Mitglieder anderer Parteien auf der Liste kandidieren.

Möglich ist jedoch, dass Bürger/innen, die nicht Mitglied unserer oder anderer Parteien sind, auf unserer Landesliste kandidieren.
Wir wenden uns deshalb an Euch, die den Widerstand in den Betrieben und auf der Straße organisieren,
Menschen die aktiv Gewerkschaftsarbeit leisten,
organisierte Antifaschisten/innen,
Menschen aus den antimilitaristischen und antirassistischen Initiativen und
Menschen aus ökologischen und kommunalen Bürgerinitiativen,
kandidiert auf der Landesliste der DKP zur Bundestagswahl 2017.

Im November werden wir unserer Wahlversammlung zur Landesliste durchführen. Falls Du Dir vorstellen kannst, auf unserer Liste zu kandidieren, wende Dich bitte per Mail KOR@dkp-lsa.de an uns. Wir werden uns umgehend mit Dir in Verbindung setzten.

Die Kommunistinnen und Kommunisten der DKP in Sachsen Anhalt

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Zum Wahlergebnis der DKP

DKP Berlin

Vielen Dank für 3.500 Stimmen

DKP bei der Demonstration gegen CETA und TTIP am 17. September in Berlin

Nach Auszählung aller Zweitstimmen für das Berliner Abgeordnetenhaus liegt die DKP bei 3.467 Stimmen (0,2%). Wir danken allen Berlinerinnen und Berlinern, die uns diesmal gewählt haben, für ihre Unterstützung! Unsere Losung bleibt: Nicht mitspielen, sondern aufmischen!

Ergebnis gehalten – auf zur Bundestagswahl!

3.467 Berlinerinnen und Berliner haben am letzten Sonntag die DKP in Berlin gewählt. Das Niveau von rund 3500 Wählerstimmen für die DKP verglichen mit der Wahl von 2011 konnte gehalten werden auch wenn es ungenügend bleibt. Mit nur kleinem Budget und einem kleinen Stamm von aktiven Wahlkämpfern war es nicht möglich der Materialschlacht der großen bürgerlichen Parteien etwas entgegenzusetzen. Der Wahlkampf fand auch politisch unter schwierigen Bedingungen statt. Die Fokussierung des Wahlkampfes durch die Medien auf die AfD und die Polarisierung durch die AfD führte zu einer Stimmung in der viele links orientierte Menschen, die die Kommunistische Partei zu ihrem Wählerpotential zählt, sich für die Schaffung eines linkes Gegengewichtes im Parlament gegen rechte Positionen entschieden und die Partei die Linke gewählt haben. Wahltaktische Erwägungen ersetzen aber keine konsequente kommunistische Kraft. Die DKP wird in Berlin jetzt in die Vorbereitung der Bundestagswahl einsteigen und deutlich machen: Konsequente Opposition beginnt mit Widerstand gegen die herrschende Politik, inner- und außerhalb des Parlaments.

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Im tschechisch-polnischen Grenzort Mála Úpa fand am 27. und 28. August auf Einladung der KP Böhmens und Mährens (KSCM) und mitorganisiert vom Revolutionären Freundschaftsbund das jährliche antifaschistische Treffen statt. Diese Tradition besteht seit 1927, als sich deutsche und tschechische KP-Mitglieder in Kralovec erstmals trafen und – so auch in diesem Jahr – gemeinsam die Schneekoppe bestiegen.
Neben antifaschistischen Gruppen waren tschechische, polnische und deutsche Kommunist/inn/en anwesend; aus Deutschland von DKP und KPD, aber auch Mitglieder der Kommunistischen Plattform der Partei „Die Linke“. Seitens der KSCM nahm unter anderem der EU-Abgeordnete Jaromir Kohlicek teil. Für die KP Polens thematisierte die stellvertretende Vorsitzende der KP Polens, Beata Karón, die aktuelle Verfolgung ihrer Partei durch die Behörden. Günter Pohl verwies in seinem Redebeitrag für die DKP in diesem Zusammenhang auf die fortdauernde Bespitzelung in Deutschland, die immer auch unter Bezugnahme auf das bestehende KPD-Verbot begründet ist.
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Liebe Genossinnen und Genossen,
für die Verteilung in den Bussen und auf den Demos gegen TTIP und CETA wurden am letzten Wochenende
für Hamburg 1200 , Berlin 500, Frankfurt 600, Köln 1398, Leipzig 1000, München 900,
insgesamt also 6598 UZ bestellt und auch verteilt.
Teilweisen waren unsere UZ nach relativ kurzer Zeit vergriffen. Es wäre mehr möglich gewesen.
In zehn Städten bekamen die anfahrenden Demonstranten unsere Zeitung schon im Bus so, dass sie sich gut auf diesen Tag einstimmen konnten. Am 8. Oktober ist es wieder so weit.
Aus der ganzen Republik fahren Busse nach Berlin zur großen Friedensdemo.
Es wäre gut, wenn in allen Bussen, in denen Genossinnen und Genossen von uns mitfahren, wieder die UZ zu bekommen wäre.
Diese UZ’s müssen bis spätestens Montag den 26.September 14:00 Uhr bestellt werden.
Bitte, diskutiert rechtzeitig und offensiv  was bei Euch vor Ort möglich ist und bestellt genügend Exemplare UNSERER Zeitung.

 

Bestellungen

per Mail bitte direkt an: vertrieb@unsere-zeit.de    

oder Gustl Ballin   0911 8019991  Mobil  0176 45503975

Per Brief und Telefon an CommPress Verlag GmbH | Hoffnungstrasse 18 | 45127 Essen |

0201 17788923 | Fax.: 0201 17788928

 

Bestellung nur der UZ auf Rechnung

UZ-Preisliste            Stückzahl         Preis                  Stückzahl         Preis                    bis 14                   10.- €               141 – 170          35.- €                              15 – 28                  15.- €               171 – 200          40.- €                    29 – 70                  20.- €               201 – 250         45.- €                    71 – 110                25.- €               251 – 300          50.- €                    111 – 140              30.- €               301 – 400          60.-€                                                pro weitere 100  Exemplare  10.- €

Bei der Bezahlung unbedingt die Rechnungsnummer angeben!

 

 

Gleichzeitige Bestellung von Sofortprogramm und UZ
Da wir den  Versand über  die Druckerei organisieren, bei der die UZ gedruckt wird, können wir gleichzeitig kostengünstig UZ´s mit versenden.

Zur Kostenerstattung  bitten wir alle, die es sich leisten können um eine Spende.

Mit der Methode der Bezahlung über Spenden wollen wir auch weniger finanzkräftigen Gruppen die Möglichkeit  geben offensiv in die Außenagitation  zu gehen.

Finanzstärkere Gruppen und Kreise können  dieses Vorgehen mit einem höheren Spendenzuschuss solidarisch unterstützen.

 

Spendenempfehlung:

Pro Sofortprogramm 4 ct.  und pro UZ 10 ct.

 

Beispiel:     100 Sofortprogramme  4.- €

plus  50 UZ   5.- €

Versandkosten  7.- €

= 16.- €

 

Einzahlen

bitte auf folgendes Konto:

 

DKP-Parteivorstand

GLS-Bank | BIC: GENODEM1GLS

IBAN: DE63 4306 0967 4002 4875 01

Betreff: UZ

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GRIECHENLAND UND DIE EUROKRISE
DAS SCHEITERN VON SYRIZA UND DIE KONSEQUENZEN

Eine Veranstaltungsreihe der SDAJ und DKP Hessen

Der Wahlsieg von Syriza vom Januar 2015 war von großen Hoffnungen begleitet, in Griechenland und in ganz Europa. Mit der Hinnahme der vor allem von der deutschen Regierung diktierten Vereinbarung mit den Gläubigerstaaten im Sommer 2015 wurde dieser Aufbruch jedoch jäh beendet.

Andreas Wehr, Autor des Buches „Der kurze griechische Frühling- Das Scheitern von SYRIZA und seine Konsequenzen“ (PapyRossa-Verlag 2016) referiert über die Hintergründe der Eurokrise, die besondere Rolle Griechenlands darin und diskutiert die Frage, welche Schlussfolgerungen aus dem jähen Ende des kurzen „griechischen Frühlings“ zu ziehen sind.
Die Niederlage von Syriza, so Wehr, kann nicht ohne Konsequenzen für die weitere Strategie linker Parteien in Europa sein. Es wurde offensichtlich, dass es ein »demokratisches und soziales Europa« unter
den Bedingungen des Euros und der EU nicht geben wird.

Termine:

Montag, 10. 10.

18 Uhr
im Heiner-Lehr-Zentrum,
Kopernikusplatz 1
Darmstadt

Dienstag, 11. 10.

19 Uhr
Kongresshalle (Versailles-Zimmer),
Gießen

Mittwoch, 12. 10.

19 Uhr,
Kulturzentrum „Franzis“,
Wetzlar

Donnerstag, 13. 10.

19:30 Uhr,
DGB-Haus (Dinnebier-Saal),
Bahnhofstr.
Marburg

Freitag, 14.10.

um 19 Uhr,
DGB-Haus,
Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77
60329 Frankfurt am Main

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Finanzierung gepackt

 

Das UZ-Pressefest 2016 konnte mit einer „Schwarzen Null“ abgeschlossen werden

Von Klaus Leger, DKP-Bundeskassierer

UZ-Pressefest 2016: Grup Yorum auf der Hauptbühne

UZ-Pressefest 2016: Grup Yorum auf der Hauptbühne

(Foto: Tom Brenner)

Über die solidarische Stimmung, das bunte kulturelle und politische Programm wurde schon ausführlich berichtet – zehn Wochen nach dem Fest können wir auch einen finanziellen Erfolg melden.
Einnahmen und Ausgaben für das UZ-Pressefest 2016 halten sich auf zentraler Ebene die Waage, die „Schwarze Null“ ist erreicht!
Dieses Ergebnis konnten wir nur wegen der außergewöhnlich hohen Spendenbereitschaft erzielen. Über 100 000 Euro (mehr als zum Fest 2014) wurden für das UZ-Pressefest 2016 gespendet. Allen Spenderinnen und Spendern ein herzliches Dankeschön! Ohne diese Gelder wäre das größte linke Fest in unserem Land nicht denkbar.
Insgesamt beläuft sich das Budget des DKP-Parteivorstands für das UZ-Pressefest auf rund 300000 Euro. Neben den Spenden sind die Standgebühren, die Erlöse aus dem Verkauf der Speisen und Getränke, die Zuschüsse der DKP-Gliederungen, die Kostenbeteiligung der DKP-Bezirke und natürlich die Soli-Buttons weitere wichtige Einnahmepositionen.
Mit diesen Einnahmen müssen alle zentralen Kosten bestritten werden, darunter die Miete für den Revierpark, die Künstler-Gagen, die Unterbringung der internationalen Gäste, die Helferverpflegung, der Zelt- und Bühnenbau, die Strom- und Wasserversorgung sowie der Sanitäts- und Sicherheitsdienst.
Die vielen hundert freiwillig geleisteten Arbeitsstunden sind in dieser Bilanz gar nicht enthalten. Daher an dieser Stelle noch einmal „Danke an Alle“, die dieses Fest ermöglicht haben.

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In den vergangenen Monaten fanden zahlreiche Beratungen in den Gruppen, Kreisen und Bezirken der DKP zur Arbeit mit unserer Wochenzeitung UZ – unsere zeit – statt. Die hier zusammengefassten Ergebnisse sollen den Parteigliederungen Anregungen für eine intensivere Arbeit mit der UZ geben.
UZ lesen & weiterempfehlen
Die UZ entfaltet nur dann eine Wirkung, wenn sie intensiv gelesen wird und ihre Inhalte zu Diskussionen anregen. Als Zeitung, die gegen das Mainstream-Einerlei anschreibt und Partei ergreift, ist sie auf die aktive Unterstützung ihrer LeserInnen angewiesen. Viele Nachbarn, KollegInnen und BündnispartnerInnen kennen die UZ noch nicht – schenkt ihnen ein Probeexemplar, empfehlt ein Probeabo, weist auf einen interessanten Artikel aus der UZ hin und diskutiert über die UZ.
UZ-Kritik auf DKP-MV
Gute Erfahrungen konnten einige Gruppen mit dem Tagesordnungspunkt „UZ-Kritik“ auf ihrer MV sammeln. In 15-20 Minuten können einzelne Beträge ausgewertet oder die wichtigsten Themen der aktuellen UZ vorgestellt werden. Der Zeitaufwand lohnt sich, denn die UZ rückt damit wieder stärker in das Blickfeld der Gruppenarbeit und die Diskussion über die UZ-Inhalte regen zum Weiterlesen und Weiterdenken an!
UZ-Gespräche organisieren
Ladet die UZ-LeserInnen aus eurer Stadt/Stadtteil (50% der UZ-AbonnentInnen sind keine DKP-Mitglieder) und weitere Interessierte zu aktuellen politischen UZ-Themen (oder auch zur UZ selbst) ein. Redaktion und Verlag unterstützen gerne bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung und kommen zu euch.
Artikel & Leserbriefe schreiben
Welche Themen fehlen in der UZ, welche Aspekte werden zu wenig beleuchtet? Was gefällt euch an der UZ und was muss besser werden? Schreibt Leserbriefe. Macht Vorschläge für eigene Artikel in der UZ. Berichtet von euren Aktionen.
UZ in Aktion!
Die UZ ist das wichtigste Instrument der Öffentlichkeitsarbeit unserer Partei. Keine Demo, keine Aktion und kein Info-Stand ohne UZ! Der Verlag bietet die UZ zu einem unwiderstehlich günstigen Preis an – bestellt massenhaft UZ-Exemplare und verteilt sie an Interessierte. Wir erhöhen damit die Bekanntheit von DKP & UZ.
Probeabos & Abos werben
Haben alle GenossInnen und politischen Freunde ein UZ-Abo? Können sich alle Interessenten ein Abo leisten? Eine Bestandsaufnahme ist eine kollektive und wichtige politische Aufgabe jeder DKP-Gruppe – der Verlag hilft gerne. Bietet Nachbarn, KollegInnen und BündnispartnerInnen ein kostenloses 4-Wochen-Probeabo an – so können Interessierte ohne weitere Verpflichtungen die UZ kennenlernen.
UZ-Online nutzen
Über 30.000 Personen erreichen wir monatlich mit dem Onlineangebot der UZ. Mehr als 2 Millionen Seitenaufrufe zeigen jeden Monat das Interesse an unseren Themen und Positionen – Tendenz steigend! Wir bauen unser Onlineangebot stetig aus, werden hier Zeit und Geld investieren. Unterstützt diese Pläne durch euer Onlineabo (als Ergänzung zum Printabo) und helft, die Bekanntheit von www.unsere-zeit.de zu erhöhen!
Termine
Schickt eure Veranstaltungshinweise an die UZ, wir veröffentlichen sie gerne und arbeiten auch an einem Onlinekalender. Denkt bitte bei allen öffentlichen Terminen auch an die Werbung für DKP/UZ und bestellt Probeexemplare und Infomaterial.
Anzeigen schalten
Viele lesen in der UZ zuerst die Anzeigenseite … nutzt diese hohe Aufmerksamkeit für eure Anzeigen und unterstützt damit zugleich die UZ. Feste und öffentliche Veranstaltungen ankündigen, Jubilare ehren, Geburtstage feiern und (leider auch) verstorbener GenossInnen gedenken – all das gehört als Anzeige in die UZ.
Finanzierung der UZ sichern
Nur gemeinsam können wir die weitere Herausgabe der UZ sichern. Das ist primär eine politische Aufgabe. Allerdings trifft auch der alte SDAJ-Slogan „Ohne Moos nix los“ den Nagel auf den Kopf. Daher möchten wir jede Genossin und jeden Genossen bitten, sich auch Gedanken über die Finanzierung der UZ zu machen, durch…
– Aufstockung der Abogebühren: Standard statt Ermäßigt | Förderabo statt Standard
– Zusätzliche Buchung der Onlineleistungen (EUR 1, 2 oder 3 im Monat)
– Kauf der UZ-Spendenmarke (… lt. DKP-Statut eine Marke je Mitglied im Quartal)
– Gewinnung von (Probe)-AbonnentInnen
– Spende eines Geschenkabos (das kann auch jede DKP-Gruppe beschließen)
– Spendensammlung zugunsten der UZ auf der MV, auf Veranstaltungen, Festen etc.
– Spenden zur Unterstützung der UZ-Arbeit auf das Konto des DKP-Parteivorstands: GLS-Bank | BIC: GENODEM1GLS | IBAN: DE63 4306 0967 4002 4875 01
Die UZ ist UNSERE ZEITUNG – wir müssen sie gemeinsam entwickeln, verbreiten, verbessern, finanzieren! Packen wir es an!
Klaus Leger, Geschäftsführer CommPress Verlag GmbH, verlag@unsere-zeit.de
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Bekanntheitsgrad stark erhöht

Die DKP Hannover bedankt sich bei allen Wählerinnen und Wählern, die der DKP/Offenen Liste ihre Stimme gegeben haben. Sie bedankt sich außerdem bei ihren solidarischen Unterstützerinnen und Unterstützern im Wahlkampf.

Unter dem Motto der Wahlkampagne „Die Stadt den Menschen, nicht dem Profit!“ stellte die DKP/Offene Liste in den vergangenen Monaten ihre Vorschläge u.a. zur Lösung der Wohnungs- und Mietenproblematik, zur Umverteilung des Reichtums von oben nach unten und zum Kampf gegen die erstarkenden Rechtskräfte der Öffentlichkeit vor. Im Mittelpunkt standen die geforderte Beendigung der Unterfinanzierung der Kommunen, der Stopp der beabsichtigten Bebauung des Steintorplatzes und der steigenden Mieten.

Das Wahlergebnis – so bescheiden es sich im Vergleich zu den etablierten Parteien ausnimmt – ist für uns ein politischer Erfolg. Denn die 1.827 Stimmen (0,3%) bei der Stadtratswahl sowie die Ergebnisse im Stadtbezirk
Linden-Limmer (1,6%) und Herrenhausen-Stöcken (1,1%) für die DKP/Offene Liste sind das Resultat eines engagierten, rein ehrenamtlichen und eigenständig finanzierten Wahlkampfes. Die Helferinnen und Helfer der
DKP/Offenen Liste sammelten 700 Unterstützungsunterschriften, hängten 1.800 Plakate im Stadtgebiet auf und verteilten 15.000 Exemplare der Extra-Ausgabe des Hannoverschen Volksblattes. Sie führten hunderte
Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern in den Stadtteilen.

Die dominierenden Themen des Kommunalwahlkampfes in Hannover waren Wohnungsnot und steigende Mieten. Nahezu alle etablierten Parteien konnten sich dem wachsenden Druck aus der Bevölkerung nicht entziehen und mussten zumindest scheinbare Lösungen für das Problem anbieten. Parteien wie SPD und Grüne, seit Jahren auf allen politischen Ebenen – auch örtlich – für die schlechte Miet- und Wohnungssituation mitverantwortlich, stellten sich als Interessensvertreter der Mieterinnen und Mieter dar. Die DKP/Offene Liste hatte deren Wohnungspolitik stets als Politik im Interesse der Investoren und der Immobilienwirtschaft scharf kritisiert.

Die Tatsache, dass die etablierten Parteien die Wohnungs- und Mietenfrage nicht im Sinne der Mieterinnen und Mieter lösen können und wollen und stattdessen Investoren Grundstücke und Fördergelder hinterherwerfen, ermöglicht es dann auch Rechtskräften wie AfD und „Die Hannoveraner“ ihre rassistischen „Lösungen“ auf dem Rücken von Eingewanderten und Einheimischen als „Opposition“ zu den herrschenden Parteien erfolgreich darzustellen.

Die DKP/Offene Liste hat in ihrem Wahlkampf gefordert: Kein „Gegeneinander ausspielen“ von Flüchtlingen, Obdachlosen, Erwerbslosen, Schülern, Mietern und anderen Bevölkerungsgruppen – Geld ist genug da!

Frühzeitig hat die DKP/Offene Liste öffentlich vernehmbar „Nein“ zur Steintorplatzbebauung gesagt und damit beigetragen, die skandalöse Baupolitik der Ratsmehrheit zum Wahlkampfthema zu machen.

Die DKP Hannover geht davon aus, dass die im künftigen Rat vertretenen Parteien/Listen SPD, Grüne, CDU, FDP, „Hannoveraner“ und AfD ihre Politik nicht in den Dienst der Mehrheit der Bevölkerung stellen werden. Dies würde verlangen:

– Bei den Reichen zu streichen, um mehr Geld für Schulen, Kitas, Schwimmbäder und Bibliotheken zur Verfügung zu haben.

– Keinen „Verteilungskampf“ zwischen Eingewanderten und Einheimischen anzuheizen; stattdessen die öffentlichen Kassen im Sinne der Bevölkerung wieder zu füllen – indem das Geld bei den Reichen, bei Banken und Konzernen geholt wird.

– Tausende städtische Wohnungen ohne Profitorientierung, mit günstigen, garantierten Mieten zu bauen.

– Den Mietenwahnsinn zu stoppen anstatt den Immobilienhaien Fördertöpfe zur Verfügung zu stellen.

Die DKP Hannover wird in den nächsten Jahren die verantwortlichen Parteien genau beobachten, ob und wie sie ihre „Wahlversprechen“ umsetzen. Sie wird weiterhin gemeinsam mit ihren Mitstreiterinnen und Mitstreitern
Widerstand gegen die Politik im Interesse der Banken und Konzerne leisten. Für diese Kämpfe haben die
Hannoverschen Kommunistinnen und Kommunisten im Wahlkampf neue Kontakte geknüpft, Sympathisanten gewonnen und insbesondere in den Schwerpunktstadtteilen Linden-Limmer und Herrenhausen-Stöcken ihren
Bekanntheitsgrad stark erhöht.

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Wahlen – Erste Bilanz

Stärker sichtbar, neue Kontakte

DKP bei den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern

Von O. W.

Bei den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern erhielt die DKP am vergangenen Sonntag 1 318 Stimmen (0,2 Prozent). Der DKP-Landesverband war erst 2013 gegründet worden und kandidierte zum ersten Mal bei Landtagswahlen. In den Orten, in denen die DKP den Schwerpunkt ihres Wahlkampfes gelegt hatte, verbesserte sich das Ergebnis gegenüber den EU-Wahlen 2014.
Im Wahlkampf verteilten die DKP-Mitglieder 20 000 Flugblätter und ein UZ Extra mit einer Auflage von 15 000 Exemplaren und hängten 800 Plakate. Die drei Kandidaten traten bei Podiumsdiskussionen – unter anderem organisiert vom RotFuchs-Förderverein – auf. Wegen dieser verstärkten Öffentlichkeitsarbeit und der neuen Kontakte zu Interessierten zog die Landesorganisation trotz der niedrigen Stimmenzahl eine erste positive Bilanz des Wahlkampfes.

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