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Werner Sarbok im Gespräch mit Matthias Wietzer und Björn Schmidt

Am 11. September fanden in Niedersachsen die Kommunalwahlen statt. Die UZ sprach mit den Kreisvorstandsmitgliedern Matthias Wietzer und Björn Schmidt über das Abschneiden der DKP in Hannover.

Matthias Wietzer im Wahlkampf

Matthias Wietzer im Wahlkampf

UZ: Zuerst einmal herzlichen Glückwunsch zu eurem Ergebnis. Bei der Ratswahl für die Stadt konntet ihr 1827 Stimmen, 0,3 Prozent, für die DKP/Offene Liste erreichen. In euren Schwerpunktstadtteilen Linden-Limmer und Herrenhausen-Stöcken habt ihr bei den Stadtbezirksratswahlen 1,6 bzw. 1,1 Prozent der Stimmen erhalten, weit über 1 000 in der Summe. Sind eure Erwartungen damit erfüllt?

Matthias Wietzer: Natürlich haben wir gehofft, zumindest in einem der Stadtbezirksräte einen Sitz zu bekommen, was uns nicht gelungen ist. Tatsächlich haben uns in Linden-Limmer aber nur ungefähr 0,5 Prozent gefehlt. Unser Stimmenanteil ist insgesamt aber in der Größenordnung, mit der wir gerechnet haben. Allerdings ist das Stimmenergebnis auch nicht unser einziges Kriterium bei der Auswertung der Kandidatur.

UZ: Neben den abgegebenen Stimmen: Welche Bilanz kann die DKP Hannover ziehen?

Björn Schmidt

Björn Schmidt

Björn Schmidt: So eine kräftezehrende Wahlkampagne muss abrechenbare Ergebnisse bringen. Wir können mit Sicherheit sagen, dass wir den Bekanntheitsgrad der DKP in Hannover deutlich gesteigert haben. Und zwar verbunden mit bestimmten Inhalten. So haben wir frühzeitig gegen die Bebauung des innerstädtischen Steintorplatzes protestiert, damit öffentliche Aufmerksamkeit erregt und die Ratsparteien erheblich in Zugzwang gebracht. Als einzige Partei haben wir konsequent eine Wohnungs- und Mietenpolitik vertreten, die sich nicht mit einem „Mehr an Sozialwohnungen“ begnügt, sondern die Profite der Investoren als Ursache der steigenden Mieten tatsächlich beschneiden will. Dazu genügt es nicht, statt 15 Prozent Sozialwohnungsquote bei Neubauprojekten einfach einen draufzulegen und 20 Prozent zu fordern. Ein erster Schritt kann nur sein, jetzt tausende städtische Wohnungen ohne Gewinnabsicht zu bauen, mit garantierten dauerhaft niedrigen Mieten.

Matthias Wietzer: Wir haben während des Wahlkampfes eine hohe Präsenz im Stadtbild gehabt. Das war kein Selbstläufer. Das Parteiaktiv hat sich vergrößert, wir haben neue Sympathisanten gewonnen, die unsere Offene Liste tatkräftig unterstützt haben. Dadurch konnten wir über 1 800 Plakate aufhängen, in einigen Stadtteilen waren wir flächendeckend vertreten. Unser „Hannoversches Volksblatt“ haben wir in einer farbigen Extra-Ausgabe mit einer Auflage von 15 000 herausgebracht, mit Vorstellung sämtlicher Kandidatinnen und Kandidaten.

UZ: Welche Faktoren haben zu dem herausragenden Ergebnis in Linden-Limmer geführt? 1,6 Prozent für die DKP bei einer Wahl ist ja so gewöhnlich nicht.

Matthias Wietzer: Die Verankerung in diesem Schwerpunktstadtteil ist nicht über Nacht gekommen, sondern eine jahrzehntealte Tradition, die wir immer wieder neu belebt haben. Wir haben uns mit bestimmten Themen einen Namen gemacht, z. B. mit dem Kampf gegen die Schließung einer Stadtteilbibliothek und jetzt mit der Forderung nach Wiedereröffnung. Oder auch die Präsenz mit Infoständen, mit unserer Zeitung, bei Stadtteilfesten usw.

Björn Schmidt: Ein wichtiger Faktor ist sicherlich die Bekanntheit unserer Genossen im Stadtteil. Matthias hat als unser Spitzenkandidat bei der Stadtbezirksratswahl mehr Stimmen bekommen als der Ratsfraktionsvorsitzende der CDU.

UZ: Die dominierenden Themen des Kommunalwahlkampfes in Hannover waren Wohnungsnot und steigende Mieten, das hat die DKP Hannover zumindest in einer ersten Presseerklärung nach den Wahlen festgestellt. Warum wurden eurer Meinung nach die Verursacher dieser üblen Situation gewählt?

Björn Schmidt: Die etablierten Parteien haben das Thema sehr geschickt aufgegriffen. Bereits kurz vor Beginn des Wahlkampfes hat die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ sehr offen und deutlich die Auswirkungen der Wohnungsnot und der steigenden Mieten dargestellt. Das heißt, die Herrschenden haben die Brisanz dieser Frage erkannt und sich dann im Wahlkampf auch darauf eingestellt. Während frühere Kommunalwahlkampagnen von SPD und Co. oftmals völlig unpolitisch waren, haben sie sich diesmal dem Thema Wohnen umfangreich gewidmet. Die Grünen haben „Sozial: Wohnraum schaffen“ plakatiert, die SPD „Er wird bald ein schönes eigenes Zuhause finden“. Andere Parteien und Listen machten es genauso. Wir wurden des öfteren gefragt, was unser Motto „Bezahlbarer Wohnraum für alle!“ denn von den anderen Parteien unterscheidet. Wir haben darauf reagiert und unsere Plakate mit einem Überkleber „Öffentlich bauen statt Finanzinvestoren fördern“ ergänzt. Deutlich wird daran, dass wir diese Fragen intensiv mit den Menschen diskutieren müssen. Das kann uns keine „Materialschlacht“ abnehmen.

Matthias Wietzer: Wir haben versucht deutlich zu machen, dass die bisherige Ratsmehrheit hauptsächlich damit beschäftigt ist, Fördertöpfe für Investoren aufzulegen, statt wirksam die Mieten zu senken und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Allerdings müssen wir uns auch jetzt in der Auswertung fragen, ob wir die Scheinheiligkeit dieser Parteien wirksam und mit der nötigen Angriffslustigkeit aufgezeigt haben. Ein Problem war für uns natürlich die – nicht überraschende, aber doch ärgerliche – Ignoranz seitens der bürgerlichen Presse. Während die AfD als eine bislang nicht im Rat vertretene Partei zu öffentlichen Foren eingeladen wurde und ihre Positionen ausführlich in der Zeitung darstellen durfte, wurde uns diese Medienpräsenz weitgehend verwehrt.

UZ: Wie haben die Menschen auf euch bei Infoständen reagiert, wie seid ihr in der Öffentlichkeit wahrgenommen worden?

Matthias Wietzer: Wir haben wenig Antikommunismus und viel Zustimmung erfahren. Es gibt einen kleinen Kreis von Leuten, der in uns eine Art Hoffnungsträger sieht, der uns auch bewusst der Linkspartei vorzieht.

UZ: Wie geht es jetzt für euch weiter? Was habt ihr im Wahlkampf gelernt bzw. neu erfahren und wie setzt ihr diese Erfahrungen um?

Matthias Wietzer: Eine ausführliche Auswertung müssen wir noch machen. Fest steht aber, dass es in einer mittleren Großstadt wie Hannover mit einer halben Million Einwohnern möglich ist, als DKP mit einem Aktiv von 15 bis 20 Genossinnen und Genossen flächendeckend, d. h. in allen Wahlbereichen, zu kandidieren. Fest steht für mich auch, dass es für uns sehr wohl einen wahlpolitischen Platz gibt, wenn wir uns auf bestimmte Schwerpunktthemen und -Stadtteile konzentrieren. Keine neue Erkenntnis ist es sicherlich, dass der Platz der DKP im Betrieb, aber eben auch auf der Straße ist. Wir konnten erfolgreich unsere bescheidenen Kräfte mit dieser Erkenntnis in Bewegung setzen. Das ist ein großer Erfolg für uns. Nun müssen wir mit den Inhalten, die wir uns für unser Wahlprogramm erarbeitet haben, weiterarbeiten, gemeinsam mit unseren neu gewonnenen Sympathisanten. Verstärkt werden wir uns mit der erstmals in den Rat eingezogenen AfD und der erneut in Fraktionsstärke gewählten rechten Liste „Die Hannoveraner“ auseinandersetzen müssen.
Die Tatsache, dass die AfD in dem besonders armen Stadtteil Mühlenberg 22,2 Prozent bekam, zeigt deutlich, dass die SPD hier nicht mehr als „Partei der kleinen Leute“ wahrgenommen wird. Die Verarmung und Vernachlässigung des Stadtteils durch die regierenden Parteien wird von rechts den Migranten angehängt und als Protest verkauft. Hier sind wir gefordert, eine wirkliche Alternative mit den Menschen zu entwickeln, die die Rechnung nicht den zugezogenen Nachbarn im Stadtteil, sondern dem Kapital stellt.

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05.09.2016

Am 27./28. August fand in der Karl-Liebknecht-Schule das Wochenendseminar zum Thema „revolutionäre Strategie in nichtrevolutionäre Zeiten“ statt. Zwanzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer – darunter nicht nur Mitglieder der DKP – hatten sich auf den Weg nach Leverkusen gemacht, um sich bei strahlend blauem Himmel und drückender Hitze mit dem dialektischen Verhältnis von Reform und Revolution, der antimonopolistischen Strategie der DKP und möglichen Übergängen zum Sozialismus auseinander zu setzen.

Zwischen Reform und Revolution

Den inhaltlichen Einstieg in das Seminar bildete ein „Warm-Up“ unter der Leitung von Jürgen Lloyd, bei dem sich aus den Zurufen der Teilnehmenden eine Definition des Begriffs „Herrschaft“ entwickelte und verschiedene Mittel gesammelt wurden, die der Monopolbourgeoisie zur Absicherung ihrer Macht zur Verfügung stehen. Am Ende stand die Erkenntnis, dass es unzureichend wäre, sich nur gegen einzelne Facetten der bürgerlichen Herrschaft zu wehren. Es müsse Marxistinnen und Marxisten vielmehr um den systematischen Gesamtzusammenhang aller Einzelphänomene gehen, also um die bürgerliche Herrschaft als Ganze. Das gelte es auch bei der Ausarbeitung einer revolutionären Strategie zu beachten.

Es folgte ein Referat von Phillip Becher zur Dialektik Reform/Revolution. Er unterstrich darin, dass es nicht nur möglich sei, Gesetzmäßigkeiten in der Geschichte zu erkennen, sondern auch aufbauend darauf eine revolutionäre Strategie zu entwickeln. „Wir sitzen eben nicht am Fenster des „Grand Hotel Abgrund“ und schauen uns das Elend an, sondern wir sind Teil des Versuchs, das Elend real zu überwinden. Über revolutionäre Strategie nachzudenken bedeutet revolutionäre Praxis möglich machen zu wollen. Und praktischer Revolutionär sein bedeutet eben bewusst – und das heißt auch verantwortungsbewusst gegenüber der Bewegung und den Menschen, um die es bei dem ganzen Unterfangen geht – zu handeln”, so Becher. Dabei sei es wichtig, dass die Kommunistische Partei im hier und jetzt um die im Interesse der arbeitenden Menschen notwendigen Reformen kämpft, das sozialistische Ziel dabei aber niemals aus den Augen verliert. Der Kampf um Reformen stelle aber einen notwendigen Anlauf für den Übergang zum Sozialismus dar. Und für Reformkämpfe gibt es bereits heute Anknüpfungspunkte zu anderen politischen Kräften, etwa in der Frage der Verstaatlichung der Schlüsselindustrien. Somit grenzten sich die Kommunistinnen und Kommunsten gegenüber Reformismus und Dogmatismus gleichermaßen ab.

Obwohl die Notwendigkeit einer Verbindung von Reform und Revolution in ihrer Allgemeinheit von allen Teilnehmenden vertreten wurde, zeigte sich in der Diskussion des Referats jedoch, dass im Detail sehr unterschiedliche Positionen vertreten und auch Begriffe verschieden benutzt wurden, sodass eine Angleichung der theoretischen Kenntnisse und eine Vereinheitlichung der Begriffe notwendig war. Dementsprechend wurde zum inhaltlichen Abschluss des Tages in Arbeitsgruppen ein Ausschnitt aus dem kürzlich erschienen Buch von Willi Gerns, welches zugleich dem Seminar seinen Namen gab, gelesen, das sich mit dem Unterschied zwischen antimonopolistischen und staatsmonopolistischen Reformen beschäftigt.

Der zweite Tag des Seminars war der Strategiedebatte in der DKP gewidmet. Eingeleitet wurde er mit einem Diskussionsbeitrag von Pablo Graubner, der als einen entscheidenden Mangel jüngster Debattenbeiträge herausarbeitete, die richtige Strategie einer revolutionären Partei nicht mehr auf Grundlage einer „objektiven Berücksichtigung der Gesamtheit der Wechselbeziehungen ausnahmslos aller Klassen einer gegebenen Gesellschaft“ (Lenin) zu bestimmen. Die Debatte um Entwicklungsstadien bzw. Zwischenetappen auf dem Weg zum Sozialismus müsse ebenso wie die Diskussion um Perspektiv- und Übergangsforderungen in eine konkrete Klassenanalyse eingegliedert werden. „Im Zentrum unserer Strategiedebatte muss stehen, realistische Ziele für Klassenkämpfe benennen zu können, in deren Auseinandersetzung die Abwehrkämpfe gegen reaktionäre Tendenzen genauso gestärkt werden, wie der Einfluss der revolutionären Kräfte in der Arbeiterklasse“, so Graubner.

Abschließend wurde klar, dass es einen wachsenden Diskussionsbedarf zu diesen Fragen innerhalb und außerhalb der DKP gibt. Die Referenten planen daher für das Jahr 2017 ein weiteres Seminar zu diesem Themenkomplex.

Gerrit/Pablo

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Veranstaltung mit Lucas Zeise

Einladung zum UZ-Lesergespräch

 

Eine  Veranstaltung der DKP Leipzig mit dem Chefredakteur der UZ Genossen Lucas Zeise über Aufgaben sozialistischer/kommunistischer Presse. Schwerpunkt UZ.

„Man muss den Imperialismus verstehen, wenn man ihn bekämpfen will.“

Die Veranstaltung wird unterstützt vom Rotfuchs-Förderverein (Regionalgruppe Leipzig) und vom Marxistischen Forum Leipzig.

Am Samstag, den 12.11.2016, 11:00 Uhr im Liebknecht- Haus Leipzig (Dachgeschoss), Braustraße15, 04107 Leipzig.

 

Der Sprecherrat

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1.) Eröffnung, Begrüßung und Beschlusskontrolle
2.) Referat und Diskussion zur Parteientwicklung und der Vorbereitung der Bundestagswahlen, Referent: Patrik Köbele, Vorsitzender der DKP
3.) Entwicklung und Arbeit mit der UZ
4.) Auswertung des 19. UZ-Pressefestes
5.) Vorlage des Rechenschaftsberichtes 2013 an den deutschen Bundestag zur Kenntnis
6.) Weitere Beschlussfassungen
7.) Schlusswort

Download Informationen 5. Tagung des Parteivorstandes vom 10./11. September 2016 (PDF)

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Wir, die Kommunistinnen und Kommunisten der DKP in Sachsen Anhalt, befinden uns in der Vorbereitung auf die Bundestagswahl 2017.

Die Teilnahme von uns ist notwendiger denn je. Jede Stimme für die DKP ist eine Stimme des Protestes und eine Stimme gegen den Kapitalismus, gegen Krise, Krieg, Faschismus und Rassismus.

Eine Stimme für einen Gesellschaft, in der auf der Grundlage des gemeinschaftlichen Eigentums an Produktionsmittel alle Menschen ihr Leben gemeinsam planen und produzieren. Wir sind nicht der Meinung, dass wir grundlegende Änderungen über das Parlament erreichen können. Jedoch halten wir das Parlament für einen wichtigen Ort des Klassenkampfes. Im Bundestag werden die Richtlinien des Kapitals für die Optimierung der Profite und die Verschärfung der Ausbeutung in Form von Gesetzen beschlossen. Hinzu kommt der ständige Abbau der Rechte der Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben, der Rechte der Bürger/innen im Allgemeinen und die Verschärfung von Sondergesetzen gegen Flüchtlinge. Im Bundeshaushalt werden immer mehr Mittel des sozialen Bereiches zu Gunsten des Militärs, der Geheimdienste und der Polizei gekürzt. Deshalb ist es dringend notwendig, dass es im Bundestag eine politische Kraft gibt, die Widerstand leistet. Eine Kraft, die die Vorgänge im Parlament öffentlich macht, und den Widerstand aus den Betrieben und den Straßen in den Bundestag trägt.
Um das Monopol der bürgerlichen Parteien im Parlament zu sichern, wurden die Rechte der Wähler/innen kontinuierlich eingeschränkt. Weder parteiunabhängige Listenverbindungen, noch Parteienbündnisse, auch nicht in Form einer Wahlpartei, sind möglich. Ebenfalls verboten ist es, dass Mitglieder anderer Parteien auf der Liste kandidieren.

Möglich ist jedoch, dass Bürger/innen, die nicht Mitglied unserer oder anderer Parteien sind, auf unserer Landesliste kandidieren.
Wir wenden uns deshalb an Euch, die den Widerstand in den Betrieben und auf der Straße organisieren,
Menschen die aktiv Gewerkschaftsarbeit leisten,
organisierte Antifaschisten/innen,
Menschen aus den antimilitaristischen und antirassistischen Initiativen und
Menschen aus ökologischen und kommunalen Bürgerinitiativen,
kandidiert auf der Landesliste der DKP zur Bundestagswahl 2017.

Im November werden wir unserer Wahlversammlung zur Landesliste durchführen. Falls Du Dir vorstellen kannst, auf unserer Liste zu kandidieren, wende Dich bitte per Mail KOR@dkp-lsa.de an uns. Wir werden uns umgehend mit Dir in Verbindung setzten.

Die Kommunistinnen und Kommunisten der DKP in Sachsen Anhalt

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Zum Wahlergebnis der DKP

DKP Berlin

Vielen Dank für 3.500 Stimmen

DKP bei der Demonstration gegen CETA und TTIP am 17. September in Berlin

Nach Auszählung aller Zweitstimmen für das Berliner Abgeordnetenhaus liegt die DKP bei 3.467 Stimmen (0,2%). Wir danken allen Berlinerinnen und Berlinern, die uns diesmal gewählt haben, für ihre Unterstützung! Unsere Losung bleibt: Nicht mitspielen, sondern aufmischen!

Ergebnis gehalten – auf zur Bundestagswahl!

3.467 Berlinerinnen und Berliner haben am letzten Sonntag die DKP in Berlin gewählt. Das Niveau von rund 3500 Wählerstimmen für die DKP verglichen mit der Wahl von 2011 konnte gehalten werden auch wenn es ungenügend bleibt. Mit nur kleinem Budget und einem kleinen Stamm von aktiven Wahlkämpfern war es nicht möglich der Materialschlacht der großen bürgerlichen Parteien etwas entgegenzusetzen. Der Wahlkampf fand auch politisch unter schwierigen Bedingungen statt. Die Fokussierung des Wahlkampfes durch die Medien auf die AfD und die Polarisierung durch die AfD führte zu einer Stimmung in der viele links orientierte Menschen, die die Kommunistische Partei zu ihrem Wählerpotential zählt, sich für die Schaffung eines linkes Gegengewichtes im Parlament gegen rechte Positionen entschieden und die Partei die Linke gewählt haben. Wahltaktische Erwägungen ersetzen aber keine konsequente kommunistische Kraft. Die DKP wird in Berlin jetzt in die Vorbereitung der Bundestagswahl einsteigen und deutlich machen: Konsequente Opposition beginnt mit Widerstand gegen die herrschende Politik, inner- und außerhalb des Parlaments.

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Im tschechisch-polnischen Grenzort Mála Úpa fand am 27. und 28. August auf Einladung der KP Böhmens und Mährens (KSCM) und mitorganisiert vom Revolutionären Freundschaftsbund das jährliche antifaschistische Treffen statt. Diese Tradition besteht seit 1927, als sich deutsche und tschechische KP-Mitglieder in Kralovec erstmals trafen und – so auch in diesem Jahr – gemeinsam die Schneekoppe bestiegen.
Neben antifaschistischen Gruppen waren tschechische, polnische und deutsche Kommunist/inn/en anwesend; aus Deutschland von DKP und KPD, aber auch Mitglieder der Kommunistischen Plattform der Partei „Die Linke“. Seitens der KSCM nahm unter anderem der EU-Abgeordnete Jaromir Kohlicek teil. Für die KP Polens thematisierte die stellvertretende Vorsitzende der KP Polens, Beata Karón, die aktuelle Verfolgung ihrer Partei durch die Behörden. Günter Pohl verwies in seinem Redebeitrag für die DKP in diesem Zusammenhang auf die fortdauernde Bespitzelung in Deutschland, die immer auch unter Bezugnahme auf das bestehende KPD-Verbot begründet ist.
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Liebe Genossinnen und Genossen,
für die Verteilung in den Bussen und auf den Demos gegen TTIP und CETA wurden am letzten Wochenende
für Hamburg 1200 , Berlin 500, Frankfurt 600, Köln 1398, Leipzig 1000, München 900,
insgesamt also 6598 UZ bestellt und auch verteilt.
Teilweisen waren unsere UZ nach relativ kurzer Zeit vergriffen. Es wäre mehr möglich gewesen.
In zehn Städten bekamen die anfahrenden Demonstranten unsere Zeitung schon im Bus so, dass sie sich gut auf diesen Tag einstimmen konnten. Am 8. Oktober ist es wieder so weit.
Aus der ganzen Republik fahren Busse nach Berlin zur großen Friedensdemo.
Es wäre gut, wenn in allen Bussen, in denen Genossinnen und Genossen von uns mitfahren, wieder die UZ zu bekommen wäre.
Diese UZ’s müssen bis spätestens Montag den 26.September 14:00 Uhr bestellt werden.
Bitte, diskutiert rechtzeitig und offensiv  was bei Euch vor Ort möglich ist und bestellt genügend Exemplare UNSERER Zeitung.

 

Bestellungen

per Mail bitte direkt an: vertrieb@unsere-zeit.de    

oder Gustl Ballin   0911 8019991  Mobil  0176 45503975

Per Brief und Telefon an CommPress Verlag GmbH | Hoffnungstrasse 18 | 45127 Essen |

0201 17788923 | Fax.: 0201 17788928

 

Bestellung nur der UZ auf Rechnung

UZ-Preisliste            Stückzahl         Preis                  Stückzahl         Preis                    bis 14                   10.- €               141 – 170          35.- €                              15 – 28                  15.- €               171 – 200          40.- €                    29 – 70                  20.- €               201 – 250         45.- €                    71 – 110                25.- €               251 – 300          50.- €                    111 – 140              30.- €               301 – 400          60.-€                                                pro weitere 100  Exemplare  10.- €

Bei der Bezahlung unbedingt die Rechnungsnummer angeben!

 

 

Gleichzeitige Bestellung von Sofortprogramm und UZ
Da wir den  Versand über  die Druckerei organisieren, bei der die UZ gedruckt wird, können wir gleichzeitig kostengünstig UZ´s mit versenden.

Zur Kostenerstattung  bitten wir alle, die es sich leisten können um eine Spende.

Mit der Methode der Bezahlung über Spenden wollen wir auch weniger finanzkräftigen Gruppen die Möglichkeit  geben offensiv in die Außenagitation  zu gehen.

Finanzstärkere Gruppen und Kreise können  dieses Vorgehen mit einem höheren Spendenzuschuss solidarisch unterstützen.

 

Spendenempfehlung:

Pro Sofortprogramm 4 ct.  und pro UZ 10 ct.

 

Beispiel:     100 Sofortprogramme  4.- €

plus  50 UZ   5.- €

Versandkosten  7.- €

= 16.- €

 

Einzahlen

bitte auf folgendes Konto:

 

DKP-Parteivorstand

GLS-Bank | BIC: GENODEM1GLS

IBAN: DE63 4306 0967 4002 4875 01

Betreff: UZ

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GRIECHENLAND UND DIE EUROKRISE
DAS SCHEITERN VON SYRIZA UND DIE KONSEQUENZEN

Eine Veranstaltungsreihe der SDAJ und DKP Hessen

Der Wahlsieg von Syriza vom Januar 2015 war von großen Hoffnungen begleitet, in Griechenland und in ganz Europa. Mit der Hinnahme der vor allem von der deutschen Regierung diktierten Vereinbarung mit den Gläubigerstaaten im Sommer 2015 wurde dieser Aufbruch jedoch jäh beendet.

Andreas Wehr, Autor des Buches „Der kurze griechische Frühling- Das Scheitern von SYRIZA und seine Konsequenzen“ (PapyRossa-Verlag 2016) referiert über die Hintergründe der Eurokrise, die besondere Rolle Griechenlands darin und diskutiert die Frage, welche Schlussfolgerungen aus dem jähen Ende des kurzen „griechischen Frühlings“ zu ziehen sind.
Die Niederlage von Syriza, so Wehr, kann nicht ohne Konsequenzen für die weitere Strategie linker Parteien in Europa sein. Es wurde offensichtlich, dass es ein »demokratisches und soziales Europa« unter
den Bedingungen des Euros und der EU nicht geben wird.

Termine:

Montag, 10. 10.

18 Uhr
im Heiner-Lehr-Zentrum,
Kopernikusplatz 1
Darmstadt

Dienstag, 11. 10.

19 Uhr
Kongresshalle (Versailles-Zimmer),
Gießen

Mittwoch, 12. 10.

19 Uhr,
Kulturzentrum „Franzis“,
Wetzlar

Donnerstag, 13. 10.

19:30 Uhr,
DGB-Haus (Dinnebier-Saal),
Bahnhofstr.
Marburg

Freitag, 14.10.

um 19 Uhr,
DGB-Haus,
Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77
60329 Frankfurt am Main

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Finanzierung gepackt

 

Das UZ-Pressefest 2016 konnte mit einer „Schwarzen Null“ abgeschlossen werden

Von Klaus Leger, DKP-Bundeskassierer

UZ-Pressefest 2016: Grup Yorum auf der Hauptbühne

UZ-Pressefest 2016: Grup Yorum auf der Hauptbühne

(Foto: Tom Brenner)

Über die solidarische Stimmung, das bunte kulturelle und politische Programm wurde schon ausführlich berichtet – zehn Wochen nach dem Fest können wir auch einen finanziellen Erfolg melden.
Einnahmen und Ausgaben für das UZ-Pressefest 2016 halten sich auf zentraler Ebene die Waage, die „Schwarze Null“ ist erreicht!
Dieses Ergebnis konnten wir nur wegen der außergewöhnlich hohen Spendenbereitschaft erzielen. Über 100 000 Euro (mehr als zum Fest 2014) wurden für das UZ-Pressefest 2016 gespendet. Allen Spenderinnen und Spendern ein herzliches Dankeschön! Ohne diese Gelder wäre das größte linke Fest in unserem Land nicht denkbar.
Insgesamt beläuft sich das Budget des DKP-Parteivorstands für das UZ-Pressefest auf rund 300000 Euro. Neben den Spenden sind die Standgebühren, die Erlöse aus dem Verkauf der Speisen und Getränke, die Zuschüsse der DKP-Gliederungen, die Kostenbeteiligung der DKP-Bezirke und natürlich die Soli-Buttons weitere wichtige Einnahmepositionen.
Mit diesen Einnahmen müssen alle zentralen Kosten bestritten werden, darunter die Miete für den Revierpark, die Künstler-Gagen, die Unterbringung der internationalen Gäste, die Helferverpflegung, der Zelt- und Bühnenbau, die Strom- und Wasserversorgung sowie der Sanitäts- und Sicherheitsdienst.
Die vielen hundert freiwillig geleisteten Arbeitsstunden sind in dieser Bilanz gar nicht enthalten. Daher an dieser Stelle noch einmal „Danke an Alle“, die dieses Fest ermöglicht haben.

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UZ-Pressefest 2018

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