DKP in Aktion
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Marx-Engels-Stiftung und junge welt laden ein:

Aus Anlass des 100. Jahrestags der Fertigstellung von Lenins Imperialismusstudie und deren Neuausgabe im Verlag 8. Mai – nach dem gegenwärtigen Stand wird die Druckerei 50 Vorabexemplare liefern – laden wir gemeinsam mit „junge Welt“ ein:

 

Zur Aktualität der Leninschen Imperialismustheorie

 

Sa, 4. Juni,

11.00 bis 16.00 Uhr

Berlin, jW-Ladengalerie, Torstr. 7

 

l Dr. Arnold Schölzel, Berlin: Hegel-Rezeption und Imperialismusstudie. Dialektik und Begriffsbildung bei Lenin 1916

l Prof. Gretchen Binus, Berlin: Theorie des staatsmonopolistischenKapitalismus und Lenins „Imperialismus“. Aktuelle Aspekte

l Dr. Vladimiro Giacché, Rom: Lenins Imperialisstudie und ihre heutige Bedeutung

l Volker Külow, Leipzig: Die neue Ausgabe der Imperialismusschrift Lenins. Ein Werkstattbericht

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Stellenanzeige

 

Ausbildungsplatz frei

Im CommPress Verlag dreht sich alles um die UZ, die Zeitung der DKP. In unserem kleinen Kollektiv geht es um die Gewinnung neuer und um die Betreuung vorhandener Abonnenten und Anzeigenkunden, um die Organisation der UZ-Verbreitung bei Aktionen und Demos, die Pflege von Adressdaten, Marketingaktivitäten, die Erstellung von Werbematerial, die Steuerung von Druck und Versand der Zeitung und vieles mehr.

Mit unserer Arbeit helfen wir, die UZ (Print & Online) als wichtigstes Instrument der DKP-Öffentlichkeitsarbeit zu sichern. Wir arbeiten dabei in enger Kooperation mit anderen linken Medien und den Gliederungen der DKP.

Wir suchen zum 1. September 2016 eine/n engagierte/n Auszubildende/n zur/m Medienkauffrau/mann – Digital und Print

Du solltest Interesse an Medien und Politik, Organisationstalent, Argumentationsstärke und die Bereitschaft zum exakten und selbstständigen Arbeiten mitbringen. Wir erwarten eine sichere Anwendung von MS Office. Die Ausbildung ist auch im Rahmen einer Umschulung denkbar. Arbeitszeiten und Ausbildungsvergütung orientieren sich am Tarifvertrag, der Ausbildungsort befindet sich in Essen. Wir sollten uns zunächst im Rahmen eines Praktikums gegenseitig kennenlernen.

Ansprechpartner für weitere Auskünfte und Bewerbungen (Lebenslauf mit Foto, Zeugnisse): CommPress Verlag GmbH, Klaus Leger, verlag@unsere-zeit.de

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Der Bezirksvorstand der DKP Rheinland-Westfalen, der Kreis Düsseldorf und die Gruppe Gerresheim laden am Mittwoch, 22. Juni, 19 Uhr zu einem internationalen Gedenken anlässlich des 75. Jahrestages des mörderischen Überfalls auf die Sowjetunion ein.
Der von den Faschisten als „Unternehmen Barbarossa“ getarnte völkerrechtswidrige Angriff begann am 22. Juni 1941 mit dem Kampf um die Brester Festung. Mehr als 2.000 Rotarmisten wurden dabei getötet. Etwa 4.000 Juden wurden anschließend von den Nazis ermordet.
Dem Überfall auf die UdSSR war am 10. Mai 1940 der Nazi-Einmarsch in die neutralen Niederlande vorausgegangen, am 6. April 1941 die Invasion nach Griechenland. Starker Widerstand ging in beiden Ländern von den kommunistischen Parteien aus, die gnadenlos verfolgt wurden. Die Verfolgung galt den portugiesischen Kommunisten auch im eigenen Land. Erst 1974 endete sie mit der Nelkenrevolution.
Die DKP hat deshalb Vertreter der Neuen Kommunistischen Partei der Niederlande (NCPN), der griechischen Kommunistischen Partei (KKE) und ihrer Jugendorganisation (KNE) sowie der Portugiesischen Kommunistischen Paertei (PCP) zu dem Gedenken eingeladen.
Treffpunkt ist
um 19 Uhr
am Eingang zum Gerresheimer Waldfriedhof an der Quadenhofstraße 151.
Der Weg führt dann vorbei an den Gräbern von Theodor Andresen und Aloys Odenthal aus dem Düsseldorfer Widerstand. Das Gedenken endet am Stein für die 507 Opfer aus der Sowjetunion.
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Wochenendseminar mit Nina Hager

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Sa./So. 04./05. Juni 2016

Ab Samstag 10.30 Uhr

Bis Sonntag gegen 14 Uhr.

Die Anreise kann bereits Freitag zwischen 17 und 22 Uhr erfolgen. Um rechtzeitige Anmeldung wird gebeten. Kosten für Unterkunft und Verpflegung 25 Euro (ab Freitag: 30Euro). Eventuelle Kostenübernahmen müssen ggfalls mit Grundorganisation, Kreis oder Bezirk geklärt werden.

 

DKP / Karl-Liebknecht-Schule

Am Stadtpark 68

51373 Leverkusen

 

Tel: 0214/45418

Mail: kls@karl-liebknecht-schule.org

www.karl-liebknecht-schule.org

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Im Rahmen des Seminars zur Philosophie werden unter anderem folgende Fragen behandelt:

– Was ist Philosophie?

– Was sind die Unterschiede zwischen Philosophie, Weltanschauung/ Weltbild/ Weltmodell?

– Anmerkungen zur Geschichte der Philosophie und den gesellschaftlichen Bedingungen

– Warum und wie kam es zur Herausbildung der marxistischen Philosophie, des dialektischen Materialismus durch Karl Marx und Friedrich Engels als einer einheitlichen, Natur, Gesellschaft und Denken umfassenden wissenschaftlichen Philosophie?

– Wie hat sich marxistische Philosophie (die dialektisch-materialistische Philosophie) seitdem entwickelt?

– Was unterscheidet sie von anderen Wissenschaften?

– Die „Grundfrage aller Philosophie“, Materialismus/ Idealismus, erkenntnistheoretische Grundlagen

– Wissenschaftlichkeit, Parteilichkeit und Humanismus – Philosophie in den heutigen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen: Was nutzt uns Kommunistinnen und Kommunisten heute die dialektisch-materialistische Philosophie in den gesellschaftlichen Auseinandersetzungen?

 

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Am

19/05/2016

Um

19:30 ( – 22:00 )

Veranstaltungsort
Marburg DGB-Haus

 

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,

die DKP Marburg-Biedenkopf und die SDAJ Marburg-Gießen laden ein zu
einer Veranstaltung mit Julia Müller (SDAJ) und Wolf Wetzel (Journalist
und Publizist) zum Thema

„Der Rechtsstaat im Untergrund – Von Gladio bis
zum NSU-Komplex“

im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Damals wie heute
gilt: Nie wieder Faschismus!“.

Der Prozess zur Aufklärung der Terror- und Mordserie des
„Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) läuft nun seit drei Jahren.
Ein Ende ist nicht absehbar. Die Anklageschrift geht bis heute von der
›Erkenntnis‹ aus, dass der NSU aus drei Mitgliedern bestanden habe, die
letzte Überlebende säße auf der Anklagebank: Beate Zschäpe. Die zweite
Gewissheit der Anklagevertretung besteht darin, dass der NSU eine hoch
konspirative Zelle gewesen sei und keine strukturellen Verknüpfungen zu
anderen neonazistischen Gruppierungen (Blood & Honour, Combat 18 usw.)
unterhalten hätte. Die dritte Gewissheit besteht darin, dass staatliche
Stellen in keiner strafrechtlichen Weise darin verwickelt sind, weder am
Aufbau dieser terroristischen Struktur (durch V-Leute z.B.), noch an der
Nicht-Aufklärung der Terror- und Mordserie (z.B. durch falsche und
unterschlagene Spuren, die zu den Tätern geführt hätten).

Die systematische Vernichtung von Beweismitteln, die Beseitigung von
V-Mann-Akten im Nahbereich des NSU lassen keinen anderen Schluss zu, als
den, dass es sich bei den angeblichen „Pannen“ vielmehr um vorsätzlich
falsche Ermittlungsergebnisse handelt. Der Autor und Journalist Wolf
Wetzel wird dies anhand zentraler Punkte belegen.

Die Verbrechen des NSU sind schließlich in einen größeren politischen
Zusammenhang einzuordnen. Bereits wenige Jahre nach Ende des Zweiten
Weltkriegs wurden in den europäischen NATO-Staaten sogenannte „Stay
Behind“-Armeen („Gladio“) aufgebaut. Für diese geheime
Terrororganisation wurden Faschisten von Geheimdiensten wie dem
Bundesnachrichtendienst rekrutiert, militärisch ausgebildet, bewaffnet
und angeleitet. Julia Müller (SDAJ) wird die Kontinuität der staatlichen
Anleitung des faschistischen Terrors von Gladio bis zum NSU aufzeigen.

Doch was bedeutet die Existenz von faschistischen Killerkommandos als
Teil des Staatsapparats für eine antifaschistische Strategie? Was
bedeutet es, wenn bis heute darüber geschwiegen wird, wer die Bewaffnung
von Faschisten politisch angeordnet, parlamentarisch „kontrolliert“ hat?
Und ist die strafrechtliche Nicht-Verfolgung der Taten, die in diesem
Kontext begangen wurden, vergleichbar mit der jetzt stattfindenden
„Aufklärung“ der NSU-Taten?

Wir freuen uns darauf, diese und andere Fragen mit euch und Ihnen zu
diskutieren!

Wolf Wetzel-16-05-19-Flyer-Vorderseite

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Deutsche Waffen – Deutsches Geld……..

Roter Stammtisch der DKP
Friedrichshain- Kreuzberg,

Donnerstag, 19. Mai,

19.30 Uhr,

Café Commune, Reichenberger Straße 157,

Berlin Kreuzberg,
U1/U8 Kottbusser Tor

Kriegstreiber USA! Deutsche Waffen – Deutsches Geld – morden mit in aller Welt!

Nachdem in den letzten Jahren Afghanistan, Irak und Syrien durch die Aggression der NATO in Schutt und Asche gelegt wurden, soll nun in Libyen neokolonial interveniert werden. Immer stärker werden dabei Kampfdrohnen als neue Wunderwaffe angepriesen. Mit ihnen, so die Vertreter der High-Tech-Waffenindustrie, lassen sich noch mehr Menschen ohne eigene Verluste killen. Wieso die Forderung nach einer stärkeren deutschen Beteiligung durch die NATO-Staaten? Bleiben die USA nicht trotzdem der Weltpolizist? Wozu lagern auf dem Luftwaffenstützpunkt Büchel in der Eifel immer noch US-Atombomben? Und
vor allem: was können wir tun, um den Wunsch der Bevölkerungsmehrheit nach Frieden zu artikulieren und den Kriegstreibern in die Suppe zu spucken?

Eingeladen ist Lühr Henken, ein Sprecher des Friedensratschlags Kassel, der über die Aufgaben der Friedensbewegung reden wird. Ein Vertreter der Berliner SDAJ möchte außerdem über die jüngsten antimilitaristischen Aktivitäten hier in Berlin informieren.

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images_cms-image-000001068Die DKP organisiert eine einfache und günstige Anreise.

Abfahrt: Freitag, 1.7.16, Tübingen: 10.00 Uhr; Stuttgart, ZOB Vaihingen: 10.30 Uhr; Karlsruhe, Mann Mobilia: 11.15 Uhr

Rückfahrt: Sonntag, 3.7.16 18.00 Uhr in Dortmund

Fahrtkosten: Nichtverdiener: 35,- Verdiener: 50,- Solipreis: 70,-

Anmeldung über info@dkp-bw.de

Alle Infos zum Pressefest gibt’s unter http://pressefest.unsere-zeit.de/

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Antifa-Konferenz der DKP

 

 

 

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Von Marx bis heute: Frauen und Geschlechterverhältnisse

Samstag/Sonntag, 21./22. Mai 2016,

Wolfgang-Capito-Haus,

Gartenfeldstr. 13,

Mainz*

In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Rheinland-Pfalz und der Jenny-Marx-Gesellschaft 

 

„Der gesellschaftliche Fortschritt lässt sich exakt messen an der gesellschaftlichen Stellung des schönen Geschlechts (die Hässlichen eingeschlossen)“ – schrieb Marx, einen Gedanken des utopischen Sozialisten Fourier aufgreifend, 1868 an Kugelmann.

 

Es gibt wohl kaum einen anderen Satz von Marx, der so häufig verkürzt zitiert wurde: ohne die Klammerbemerkung. Ist sie doch eins der Indizien dafür, dass Marx, und mit ihm Engels, in ihrem Alltagsverhalten sich nicht so grundlegend von dem ihrer Geschlechts- und Zeitgenossen unterschieden, wie das ihren revolutionären Einsichten entsprochen hätte.

Das wird u.a. der erste Tag unserer Konferenz zeigen, der, stärker biografisch orientiert, vor allem den Frauen im persönlichen Umfeld von Marx und Engels gewidmet ist: Marx’ Frau Jenny v. Westphalen, Helene Demuth, der Marxtochter Eleanor („Tussy“), Engels’ Lebensgefährtinnen Mary und Lizzie Burns – mit einem kleinen Ausflug zu der hierzulande immer noch recht unbekannten Frühsozialistin Flora Tristan. Uns interessiert dabei sowohl deren eigenständiges Wirken wie auch das Verhältnis zwischen den beiden „Alten“ und ihnen.

Der zweite Tag soll sich dann in erster Linie mit dem theoretischen Zugang zur Frauen- und Geschlechterfrage im Werk von Marx und Engels sowie in der weiteren Geschichte der marxistisch orientierten ArbeiterInnen-Bewegung beschäftigen. Das können wir selbstverständlich nur anhand einiger Beispiele tun: von Clara Zetkin und Alexandra Kollontai bis zu den Diskussionen um Geschlechterverhältnisse in der westdeutschen Frauenbewegung seit den 1970er Jahren. Nicht vergessen wollen wir dabei die untergegangene DDR, die in ihrem Umgang mit der Frauenfrage ihrem kapitalistischen Widerpart vielleicht nicht eine „ganze Epoche“, wie von ihr selbst behauptet, aber wohl doch ein gutes Stück voraus war.

 

Samstag, 21. Mai 11-18 Uhr (Einlass: 10.30 Uhr)

  • Gisela Blomberg, Düsseldorf: Flora Tristan – eine feministische Vorläuferin von Marx und Engels
  • Angelika Limmroth, Göttingen: Jenny Marx: Eigenwillig, klug, engagiert. Helena Demuth: Das Lenchen der Familie Marx
  • Christian Frings, Köln: Mary Burns und Karl Marx – eine verpasste Gelegenheit der Maschinen- und Geschlechterforschung
  • Dr. Eva Weissweiler, Köln: Eleanor (Tussy) Marx und ihr Vater
  • Manfred Scharinger, Wien: „Zurückhaltung, Bescheidenheit und Schüchternheit“. Zum persönlichen Verhältnis von Marx und Engels zu Frauen.

Sonntag, 22. Mai 2016 10-17 Uhr

  • Manfred Scharinger, Wien: Geschlechterverhältnisse bei Marx und Engels
  • Katharina Volk, Köln: „Sexualmoral“ und „Klassenkampf“. Alexandra Kollontais materialistisch-feministische Perspektive auf die Geschlechterverhältnisse
  • Marga Voigt, Berlin: Clara Zetkin. Für Frieden und Revolution. Durch zum Sozialismus! 1914-1918
  • Prof. Dr. Helga Hörz, Berlin: Geschlechtergerechtigkeit contra Patriarchat in der DDR
  • Dr. Gisela Notz, Berlin: Kontinuitäten oder Neuanfang? Die westdeutschen Frauenbewegungen der 1970er Jahre

So sah jedenfalls unser Plan bis vor drei Tagen aus. Leider musste Helga Hörz aus gesundheitlichen Gründen absagen – zu ihrem wie unserem großen Bedauern. Glücklicherweise ist es uns aber gelungen, mit Dr. Sabine Kebir, deren Biografie der feministischen DDR-Schriftstellerin Elfriede Brüning (1910-2014) in Kürze erscheinen wird, und Jessica Bock, die derzeit über die Leipziger Frauenbewegung in den Jahren 1980 bis 2000 promoviert, kurzfristig zwei Referentinnen zu gewinnen, von deren Beiträgen ebenfalls Einblicke in den DDR-Umgang mit der Frauenfrage zu erwarten sind.

Die Teilnahmegebühr pro Person beträgt für einen Tag 12 Euro (ermäßigt 8 Euro), für beide Tage 24 Euro (ermäßigt 16 Euro). Inkl. Mittagessen!

Wegen der Essensplanung wären wir für eine Anmeldung unter marx-engels-stiftung@t-online.de oder bei Hermann Kopp, Tel. 0211-6802828, dankbar.

* Das Wolfgang-Capito-Haus liegt nur wenige Gehminuten (550 m) vom Hbf Mainz entfernt.

 

 

Marx-Engels-Stiftung e.V.
Gathe 55, 42107 Wuppertal
marx-engels-stiftung@t-online.de
www.marx-engels-stiftung.de
IBAN: DE17 3305 0000 0000 5170 78,
BIC: WUPSDE33

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Rede von Michael Gerber zum Jahresabschluss 2014 im Rat der Stadt am 10.5.2016

Das ganze Ausmaß wie die Stadt durch die Finanzpolitik von Bund und Land sowie durch das Spardiktat „Stärkungspakt Stadtfinanzen“ immer mehr ausgeblutet wird, macht der Jahresabschluss 2014 mehr als deutlich.
Systematisch wird die Stadt kaputt gespart. Daran werden auch Erfolgsmeldungen im Rahmen von Innovation City nichts ändern.
Sonntagsreden für eine bessere Finanzausstattung der Gemeinden hat es genug gegeben. Geändert hat sich nichts!
Für die Banken werden auf Kosten der Steuerzahler milliardenschwere Rettungspakete geschürt, nur damit die Super-Reichen und Konzerne mit Hilfe der Banken noch mehr den Staat ausplündern können, wie die Panama-Papers zeigen.
Statt die einfachen Leute immer mehr auch in Bottrop mit kommunalen Gebührenerhöhungen zu schröpfen müssen die Millionäre und Konzerne endlich höher besteuert werden.
Ein weiter so bei den Kürzungen und Streichungen in Bottrop hinterlässt der künftigen Generation eine völlig marode kommunale Infrastruktur.
Dazu nur wenige Zahlen:
Der Wertverlust beim städtischen Straßennetz gegenüber 2008 beträgt mit 59 Millionen Euro 30 Prozent. Bei den Gemeindestraßen sind es sogar 35 Prozent! Diese Entwicklung beschleunigt sich von Jahr zu Jahr. Dies können wir täglich an immer mehr Schlaglöchern auf den Straßen spüren.
Bei den Schulen beträgt der Substanzverlust in diesem Zeitraum 23 Millionen Euro und bei den städtischen Dienstgebäuden 10,4 Millionen Euro.
Nur bei Straßen, Schulen und Dienstgebäuden hat es damit in sieben Jahren einen Substanzverlust von insgesamt 92 Millionen Euro gegeben!
Das sind mehr als alarmierende Zahlen!
Diese Entwicklung kann nur gestoppt werden, wenn die Gemeinden und Städte endlich ausreichende Finanzmittel erhalten und die Spardiktate beendet werden.
Wir brauchen ein kommunales Investitionsprogramm für bezahlbaren Wohnraum, Schulbauten, KITAS und der weiteren kommunalen Infrastruktur von jährlich mindestens 25 Millionen Euro damit Bottrop auch für die kleinen Leute wieder eine lebenswerte Stadt wird.

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