Nachrichten
Zeige alle Artikel in DKP in Aktion
0

Am 14. März 1883 starb Karl Marx. Er wurde nur 64 Jahre alt. Zwischen diesem Tag und dem Tag seiner Geburt, heute vor genau 200 Jahren, hat er viel erreicht. Er hat uns ein Werk hinterlassen, das in großen Teilen an Gültigkeit nichts eingebüßt hat.

Marx war damals, so wie wir es heute sind, Humanist und Internationalist. Er ist stets dafür eingetreten, dass Völker, die unterdrückt werden, sich auflehnen gegen ihre Kolonialherren. Diesem wichtigen Gedanken haben die sozialistischen Staaten, mit ihrer Unterstützung des Befreiungskampfes in Afrika, in Lateinamerika und in Asien Rechnung getragen und Kuba tut es
noch heute. Die sozialistischen Staaten, mehr und mehr auch von sich als links verstehenden Kräften als Unrechtsstaaten abgestempelt werden, haben, allen Voran die Sowjetunion, aber auch die Deutsche Demokratische Republik, Organisationen und Staaten unterstützt, die sich vom Joch der Kolonialherrschaft und der europäischen und US-Amerikanischen Unterdrückung befreien wollten, mit Lebensmitteln, mit Geld und mit Waffen.

  • Sie, die sozialistischen Staaten, haben geholfen Vietnam unter Führung von Ho-Chi-Minh von der französischen Vorherrschaft zu befreien und einen sozialistischen, selbstbestimmten Staat zu errichten und gegen den US-Imperialismus zu verteidigen,
  • sie haben den Revolutionären auf Kuba geholfen, einen vom US-Imperialismus unabhängigen Staat zu errichten und die Kubanerinnen und Kubaner haben bis heute durchgehalten den
    Marxismus auf dieser kleinen Karibikinsel weiterzuentwickeln. Kuba selbst hat, seit seiner Befreiung durch die Bewegung des 26. Juli, in vielen Staaten antiimperialistische Befreiungsorganisationen unterstützt.
  • die sozialistischen Staaten haben den demokratisch gewählten sozialistischen Präsidenten Salvador Allende bis zum bitteren Ende der Demokratie in Chile unterstützt und vor dem Diktator Pinochet geflohenen Asyl gewährt, vor allem die DDR.
  • die sozialistischen Staaten haben sich auch stets mit Organisationen und Parteien solidarisiert, die sich in kapitalistischen Staaten Beispielsweise gegen Rassismus und Imperialismus gestellt haben. Beispielhaft dafür war die „Black Panther Bewegung“ in den USA.
  • die sozialistischen Staaten haben von Beginn an die Anti-Apartheitsbewegung in Südafrika um Nelson Mandela unterstützt, allen voran Kuba, mit dem das südafrikanische Volk bis heute in tiefer Freundschaft verbunden ist
  • auch zum Beispiel Mosambik , Angola und Äthopien wurden von den sozialistischen Staaten unterstützt

All‘ dies sind wirklich nur sehr sehr wenige Beispiele dafür, was in der Praxis der Staaten die ganz real sozialistisch waren, auch internationalistisch war. Internationalismus bedeutet Menschen als gleichwertig zu betrachten, egal woher sie kommen, völlig unabhängig ihrer Hautfarbe oder ihres kulturellen Hintergrundes. Internationalismus ist der Inbegriff der Völkerverständigung. Oder wie einst das Symbol der internationalen Befreiungskämpfe, Che Guevara, sagte „Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker“

Auf unserer heutigen Gegenseite befindet sich unser Gegenteil und nicht wie uns manche fehlgeleiteten Politikwissenschaftler und die Bundeszentrale für politische Bildung weismachen wollen lediglich der naheliegende Teil eines Hufeisenendes. Die Extremismustheorie ist fernab jeder Logik! Dieses blau-braune Pack sind Rassisten, wir sind Antirassisten, sie sind Nationalisten, wir sind Internationalisten, sie spalten die Bevölkerung, wir kämpfen für ihre Einheit, sie wollen ein menschenverachtendes System auf die Spitze treiben, wir wollen es abschaffen! – Wie Johannes R. Becher schon sagte „wo wir nicht sind, da ist unser Gegenteil“! Wir dürfen diesem
rechten Mob weder die Straße noch die Deutungshoheit überlassen! Wir müssen uns ihnen entgegen stellen wo es auch immer geht! Wir müssen uns ihnen entgegen stellen, egal ob in der Schule, im Betrieb, an der Uni oder, wie wir es heute tun, auf der Straße!

Der bulgarische Marxist Georgi Dimitroff definierte den Faschismus als terroristische Diktatur der am meisten reaktionären, chauvinistischen und imperialistischen Elemente des Finanzkapitals.

Der Faschismus ist nicht eine Form der Staatsmacht, die angeblich »über beiden Klassen, dem Proletariat und der Bourgeoisie steht«. Der Faschismus ist nicht das »aufständische Kleinbürgertum, das von der Staatsmaschine Besitz ergriffen hat«. Der Faschismus ist die Macht des Monopolkapitals selbst. Das ist die Organisierung der terroristischen Abrechnung mit der Arbeiterklasse und der Arbeiterbewegung mit all‘ ihren Organisationen. Der Faschismus in der Außenpolitik ist der Chauvinismus in seiner brutalsten
Form, der einen tierischen Hass gegen die anderen Völker kultiviert. Dieser wirkliche Charakter des Faschismus muss besonders stark unterstrichen werden, weil der Deckmantel der sozialen Demagogie dem Faschismus die Möglichkeit gegeben hat, Massen des Kleinbürgertums und sogar Teile des Proletariats mitzureißen, die niemals dem Faschismus gefolgt wären, wenn sie seinen wirklichen Klassencharakter, seine wirkliche Natur begriffen hätten.

Sei es heute die NPD, der III. Weg oder die AfD – sie alle bedienen die Interessen des Kapitals. Sie stehen den Interessen der Arbeiterinnen und Arbeiter diametral entgegen. Deswegen müssen wir fortschrittlichen Kräfte die Menschen über diese blau-braunen Damagogen aufklären und sie enttarnen! Deswegen ist der passenste Demospruch für heute in Marx‘ Sinne: „Was macht den Faschisten Dampf?“ „Klassenkampf, Klassenkampf!“

0

Die Mai-Ausgabe des blickpunkts ist erschienen.

blickpunkt

0

Tagesordnung

  1. Vorstellungsrunde
  2. Referat zu aktuellen Entwicklungen und zur Auswertung des 22. Parteitages Referent: Patrik Köbele, Vorsitzender der DKP
  3. Arbeitsweise und Geschäftsordnung des Parteivorstandes
  4. Wahlen zum Sekretariat des Parteivorstandes
  5. Herangehen der DKP an die Kampagne „abrüsten statt aufrüsten“ Einleitung: Björn Schmidt, Mitglied des Parteivorstandes der DKP
  6. 20. UZ-Pressefest Einleitung: Wera Richter, stellvertretende Vorsitzende der DKP
  7. Weitere Beschlussfassung
  8. Schlusswort

Download: Informationen 1. (konstituierende) Tagung des Parteivorstandes 21./22. März 2018

0

UZ-Extra zum Pressefest

In der kommenden Ausgabe der UZ – Unsere Zeit erscheint als Beilage die UZ-Extra zum UZ-Pressefest der DKP am 7. und 9. September 2018 in Dortmund. Vorab kann man die ersten Infos zum Fest als PDF hier nachlesen.

0

Die Mai-Ausgabe des Gießener Echos ist erschienen.

Gießener Echo

0

Die Mai-Ausgabe des Marburger Echos ist erschienen.

Marburger Echo

0

Mai-Ausgabe der AufDraht

Die Mai-Ausgabe der AufDraht ist erschienen.

AufDraht

0

Die Mai-Ausgabe von Heiße Eisen ist erschienen.

Heiße Eisen

0

Extra-Ausgabe des Funken

Die Extra-Ausgabe des Funken ist erschienen.

Funke

0

Der DKP-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern führte vom 13. bis 15. April in Barhöft bei Stralsund sein erstes diesjähriges Bildungswochenende zum Thema „Was tun? (Lenin)“ durch. An der Bildungsveranstaltung nahmen durchgängig fünfzehn Genossinnen und Genossen teil, unter ihnen auch eine Genossin aus dem hessischen Landesverband.
In das Programm des Wochenendes integriert war – wie bereits in den vergangenen Jahren – wieder eine gemeinsame Vortragsveranstaltung der Regionalgruppe des RotFuchs Nordvorpommern, die am Samstagvormittag stattfand, und an der mehr als 30 Personen teilnahmen. Prof. Dr. Götz Dieckmann führte – Bezug nehmend auch auf den 200. Geburtstag von Karl Marx – in kompakter Weise in die Verteidigung und Fortentwicklung grundlegender Kategorien und Erkenntnisse von Marx‘ und Engels‘ wissenschaftlichem Sozialismus durch Lenin – nicht zuletzt durch dessen Schrift „Was tun?“ von 1902 – ein. Der Referent nahm in diesem Rahmen auch unmissverständlich Stellung zur Notwendigkeit breitestmöglicher Mobilisierung gegen die drohende Kriegsgefahr und gegen die Tendenzen der Liquidation der bürgerlichen Demokratie. Auch die zynische Propagierung einer auf die Interessen der (Monopol-)Bourgeoisie – und eben nicht auf die Verteidigung des Asylrechts – ausgerichteten „Willkommenskultur“ nahm er aufs Korn. Kampf gegen Rechts, so machte er deutlich, ist programmatisch nicht zu trennen vom Kampf gegen die Politik der Spaltung der Werktätigen; Voraussetzung hierfür ist die Formulierung von Klassenstandpunkten und eine Verweigerung der Vereinnahmung „linker“ Parolen und Strukturen für vermeintlich „humanitäres“ Handeln des Imperialismus, das sich gegen die Souveränität kleinerer Staaten wie Syrien, mittlerweile aber auch offen gegen Russland und China richtet.
Am Samstagnachmittag folgte eine spannende Vortrags- und Diskussionsrunde mit Genossen Heinz Stehr, der unsere Partei von 1996 bis 2010 über 14 Jahre lang als Vorsitzender repräsentierte. Heinz‘ Einführung in die 50 letzten Jahre unserer Parteigeschichte, beginnend mit der Neugründung der Partei, bot – auch aufgrund persönlicher Erfahrungen eines halben Jahrhunderts im Aufbau der DKP authentisch vermittelt – einen tieferen Einblick in die Kontinuität unserer Programmentwicklung. Der Referent ging dabei nicht zuletzt auf die herausragende Rolle des Internationalismus in der Parteiarbeit ein, von der Unterstützung internationaler gewerkschaftlicher Aktivitäten und der Unterstützung politisch Verfolgter bis zum solidarischen Verhältnis zu sozialistischen Staaten wie Kuba, Vietnam und China.
Den dritten Teil des politischen Programms des Wochenendes bildete eine Diskussionsrunde zu Lenins „Was tun?“ in der Perspektive unseres Landesverbandes. Konkret wurden hierbei die Notwendigkeit und die Möglichkeiten der Forcierung unserer Öffentlichkeitsarbeit erörtert.
Nicht verschweigen möchten wir, dass es uns während des Wochenendes gelang, ein neues Mitglied zu gewinnen.

DKP Mecklenburg-Vorpommern

Seite 5 von 112« Erste...34567...102030...Letzte »