DKP in Aktion
Zeige alle Artikel in DKP in Aktion
0

Quo vadis, Türkei ?

Veranstaltung in Göttingen

Donnerstag, 10 April

18:00 Uhr

Holbornschen Haus, Göttingen

Einschätzung der Kommunisten zur aktuellen Lage in der Türkei und zur Frage einer türkischen EU-Mitgliedschaft

Wohin entwickelt sich die Türkische Republik innen- wie außenpolitisch? Droht die AKP-Regierung die türkische Gesellschaft in einen Krieg im Nahen Osten zu verstricken? Wie sind die Kräfte und der Organisationsgrad der Arbeiterklasse in der Türkei einzuschätzen? Welche Meinung haben die türkischen Kommunisten zu all dem?

Auf diese und weitere Fragen wird Talip Güngor in seinem Vortrag eingehen.

Talip Güngör lebt und arbeitet in Braunschweig. Er ist Mitglied der Deutschland-Organisation der Türkischen Kommunistischen Partei (TKP). Talip Güngör kandidiert auf Platz 6 der DKP-Liste zur Europa-Wahl.

0

Liebe Freunde des Roten Stammtisches,

wie jeden ersten Donnerstag im Monat bereichern wir die politische Diskussionskultur im Kiez und laden Euch herzlichst dazu ein.

Am Donnerstag den 3.4.2014, 19.30 Uhr, diskutieren wir zu dem Thema: EU – der Griff nach der Ukraine. Als sachkundigen Referenten begrüßen wir dazu den Journalisten Thomas Eipeldauer, der erst vor kurzem vor Ort in der Ukraine war.

Ort: Café Commune, Reichenberger Straße 157 in Kreuzberg

DKP Berlin

0

Der Stadt Essen droht zum 1.4.2014 die Pleite

essen-pleiteViele Stadtspitzen im Ruhrgebiet, auch in Essen, zittern und schweigen. Es ist kein Aprilscherz, der Stadt droht zum 1.4.2014 die Pleite. Warum? Der Kurs der RWE-Aktie ist im Gefolge einer miserablen Geschäftsstrategie, die auf Atomstrom und Braunkohleverfeuerung setzte, massiv gesunken. Nun droht den Städten, dass sie ihre Bücher per Abschreibung an die Realität anpassen müssen. In Essen bedeutet das: Im Besitz sind rund 10 Millionen RWE-Aktien, sie werden mit einem Kurs von 76,- € geführt. Es droht eine Sonderabschreibung von 460 Millionen €. Dies würde das verbliebene Eigenkapital der Stadt Essen auffressen, bei einer gleichzeitigen Schuldenlast von 3,2 Milliarden €.

Für die DKP Essen sind die Konsequenzen klar: „Wenn der Sparkommissar kommt, wird er den Kahlschlag auf die Spitze treiben“, ist sich Siw Mammitzsch, Vorstandsmitglied der DKP Essen, sicher. „Freiwillige Leistungen könnten gänzlich gestrichen werden“, fürchtet die DKP. Dazu gehören: Beratungsstellen, Museen, Bibliotheken, Jugendeinrichtungen Sportplätze, Freibäder, Freizeitangebote. In anderen Bereichen drohen weitere Kürzungen, wie z.B beim Feuerschutz, bei der Abwasserentsorgung, beim Unterhalt und Bau von Schulen.

Die DKP befürchtet ebenso, dass die Banken eine solche Situation ausnutzen werden, um die Kreditzinsen zu steigern und die bürgerliche Politik wird eine neue Runde des Verkaufs von Tafelsilber einläuten.

Auffällig findet die DKP, dass nach außen darüber kaum gesprochen wird. Siw Mammitzsch vermutet, dass möglicherweise nach einem Kniff gesucht wird, die Katastrophe auf nach der Kommunalwahl zu verschieben. Solche Tricksereien ändern nichts daran, dass die finanzielle Katastrophe vieler Kommunen Ergebnis einer gewollten Abwälzungspolitik ist. Und sie ändern nichts daran, dass es daraus nur einen Ausweg gibt: den Schuldenschnitt und die Verpflichtung für Bund und Land, den Kommunen ausreichende Mittel zur Verfügung zu stellen – so die Forderung der DKP Essen.

DKP Essen

0

Offener Brief der DKP an den Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn

Sehr geehrter Herr Kuhn,

die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes, sehr viele davon „Ihre“ Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verhandeln über die Ge-werkschaft ver.di mit den sogenannten Arbeitgebern, dem Bund und den Kommunen. Wir fordern Sie auf, sich für die gerecht-fertigten Interessen der Beschäftigten der Stadt Stuttgart und der Eigenbetriebe einzusetzen.
Stuttgart gehört zu den teuersten Städten in Deutschland. Gerade die Mietpreise explodieren in Stuttgart, aber auch die Kosten für Lebensmittel sind in die Höhe gegangen, jedes Jahr erhöht der VVS mit Zustimmung der Stadt die Fahrpreise.
Völlig zu recht haben im letzten Jahr die Beschäftigten der Stadt eine Ballungsraumzulage gefordert. Doch anstatt zu verhandeln, haben Sie der Gewerkschaft per Arbeitsgericht verbieten lassen, sich für ihre Mitglieder einzusetzen.
Die von ver.di geforderten 100,- Euro plus 3,5% gleichen also nur die Verluste der letzten Jahre aus, keinesfalls ist es eine Steige-rung, wie sie sich etwa auch die Bundestagsabgeordneten Ihrer Partei genehmigt haben.
Es geht aber um mehr, Herr Kuhn. Es geht um Fragen der Gerechtigkeit und der Solidarität, nicht zuletzt um die Qualität der öffentlichen Dienstleistungen.
Eine Aufwertung des öffentlichen Dienstes ist dringend notwendig, der Arbeit mit und für Menschen, die vor allem von Frauen geleistet wird. Der Personalmangel in den Kitas oder in den Krankenhäusern kann nur behoben werden, wenn diese Berufe auf-gewertet werden, das betrifft die Bezahlung der Einzelnen und die Personalausstattung insgesamt.
Herr Kuhn, wer putzt Ihr Büro? Ver.di ist es zu verdanken, mit einer starken sozialen Komponente gerade die unteren Einkom-mensgruppen besonders zu berücksichtigen. Auch Ihre Partei ist im Bundestagswahlkampf mit der Forderung nach einem Min-destlohn in den Wahlkampf gezogen. Anstatt auf den faulen Kompromiss der Bundesregierung zu warten, sollte der Öffentliche Dienst mit gutem Beispiel vorangehen: 10,- Euro Mindestlohn!
Gerade diese soziale Komponente ist von Ihren Verhandlungsführern angegriffen worden. Sie würde die Gemeinden zur Aus-gliederung zwingen. Herr Kuhn, wer soll das noch glauben? Diese sogenannten Sachzwänge werden immer ins Spiel gebracht, wenn die Menschen etwas von ihren Gemeinden wollen, bei großen Unternehmen sind die öffentlichen Kassen nie leer.
Alles eine Frage des politischen Wollens, Herr Kuhn. Sie und der Gemeinderat entscheiden:
Was sie den Beschäftigten zahlen

  • Ob die SWSG Mietpreissteigerungen entgegensteuert oder Gewinne abwerfen soll
  • Ob der VVS die Fahrpreise jedes Jahr erhöht oder ob es einen kostenlosen Nahverkehr gibt
  • Ob genug Personal in den Krankenhäuser arbeitet, oder Menschen sterben, weil sie nicht versorgt sind
  • Ob es ausreichend Kitaplätze mit qualifiziertem Personal gibt
  • Ob die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt einen Hungerlohn bekommen
  • Ob die Stadt der LBBW Millionen hinterher wirft
  • Ob die Stadt nach wie vor und immer neue Millionen in den Murks 21 investiert
  • Ob große Konzerne den Vorzug vor den Menschen in Stuttgart bekommen

Herr Kuhn, unsere Hoffnung ist eher gering, dass Sie mutig genug für eine andere Politik sind. Deshalb werden wir es selbst in die Hand nehmen müssen und die Entscheidungen treffen, die für uns wichtig sind. Jetzt in den Tarifverhandlungen, bei den Gemeinderats- und Europawahlen im Mai und in Zukunft auf den Straßen unserer Stadt.

DKP Stuttgart

0

Pressemitteilung der BI „Stoppt diese Landesgartenschau“

In gut einem Monat beginnt die Landesgartenschau (LaGa) in der Stadt Gießen: Das Motto dieses Spektakels lautet „Auf zu neuen Ufern“. Angekündigt als ökologische und nachhaltige Veranstaltung, spricht die bisherige Bilanz eine ganz andere Sprache.
Der Bevölkerung wird ein beliebtes Naherholungsgebiet für fast 18 Monate vorenthalten. Darüber hinaus wurde der Lebensraum von zum Teil seltenen Tieren und Pflanzen in großen Teilen zerstört: seit Januar 2012 wurden mindestens 350 Bäume gefällt. Die Ufervegetation des Schwanenteichs wurde massiv ausgelichtet, obwohl ein erfolgreiches Bürgerbegehren für den Erhalt dieser vielschichtigen und ökologisch wichtigen Struktur vom Gießener Stadtparlament angenommen wurde.
Die Konsequenz: kein überhängender Bewuchs und somit u.a. kein Brutraum mehr für eine der größten Populationen des Teichhuhns in Mittelhessen und der Verunstaltung eines beliebten Spazierweges. Kaninchen wurden und werden rigoros gejagt: erst mit Frettchen, dann mit Waffen.
Ein Ende dieses Feldzuges gegen die natürlichen Bewohner der Aue ist nicht abzusehen. Wir fragen die Stadt Gießen und die Verantwortlichen der Landesgartenschau in Gießen, wie sie mit dem Maulwurf umgehen werden? Schlussendlich stellt die Bürgerinitiative fest, dass für Hessens größtes Gartenfest Tiere und Pflanzen, die dort über Jahrzehnt ihr Dasein fristeten, weichen müssen. Wir fragen ebenso:

  • Wo ist die Nachhaltigkeit der LaGa, wenn derart massiv in den Lebensraum von Tieren und Pflanzen, aber auch in den des Menschen eingegriffen wird?
  • Wo ist die Nachhaltigkeit, wenn über torffreies Gärtnern aufgeklärt werden soll, aber torffreie Blumenerde bei der LaGa selbst nicht zum Einsatz kommt?
  • Wo ist die Nachhaltigkeit, wenn das Catering nicht, wie vor der LGS angeregt, aus ökologisch und biologisch produziertem Angebot besteht?
  • Wo ist die Ökologie, wenn durch die Großveranstaltung der Verkehr in der Stadt zunimmt? Das Gros der Besucher wird mit dem Auto anreisen.

Unser Standpunkt dazu: Da kann man als Konsequenz der Veranstaltung nur fernbleiben.

0

100 € plus 3,5 % mehr Gehalt sind ein Muss. Solidarität mit den Beschäftigten im öffentlichen Dienst.

ver.di-frankfurt-warnstreik-2014Am 25. März fanden auch in Frankfurt Warnstreiks im Öffentlichen Dienst statt. Die DKP Frankfurt verteilte hier folgenden Aufruf.

„Diese Spielräume sehe ich nicht.“ Das war der Kommentar von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) zu den Forderungen der Gewerkschaften in der Tarifrunde des Öffentlichen Dienstes (ÖD) in Bund und Kommunen. 100 Euro plus 3,5 Prozent mehr Geld für alle Beschäftigten, 30 Tage Urlaub, 100 Euro mehr für Azubis, unbefristete Übernahme der Azubis – das wollen die Beschäftigten. Bei den ersten Warnstreiks machten die Kolleginnen und Kollegen des Öffentlichen Dienstes deutlich, dass sie für diese Forderungen einstehen: In Frankfurt lag der öffentliche Nahverkehr lahm. Busfahrer, Erzieher, Beschäftigte der Verwaltungen und viele andere machten deutlich: „Ohne uns läuft nichts.“

Nicht weiter sparen
Viele Bürgerinnen und Bürger ärgern sich über die Warnstreiks: Wenn die Züge nicht fahren, wenn der Müll nicht abgeholt wird, wenn die KiTas geschlossen bleiben, dann trifft das nicht in erster Linie Aktionäre und Superreiche, sondern die arbeitenden Menschen. Aber das zeigt doch auch, wer vor allem auf einen funktionierenden Öffentlichen Dienst angewiesen ist: Wir alle, Beschäftigte, Erwerbslose, Rentner, junge Menschen. Wer ein Kindermädchen oder einen Chauffeur bezahlen kann, braucht keine KiTa und keine U-Bahn. Und solchen Leuten kann es auch gleichgültig sein, wenn Busfahrer übermüdet sind und Erzieher gestresst sind, wenn Überstunden und Arbeitshetze dazu führen, dass auch die engagiertesten Beschäftigten die Qualität nicht sichern können. Wir brauchen einen guten Öffentlichen Dienst. Deshalb erklärt die DKP: Wir sehen ebenfalls keine Spielräume – keine Spielräume für weitere Sparmaßnahmen, keine Spielräume für weitere Personal- und Gehaltskürzungen.

Politisch gewollt
Die Arbeitgeber erklären, die Forderungen der Gewerkschaften wären nicht zu bezahlen. Die Kassen der Kommunen sind leer. Aber warum? Wer hat über seine Verhältnisse gelebt – die Beschäftigten oder die Politiker und Arbeitgeber? Für die Rettung des Euro waren viele Milliarden Euro da – Geld, das letztendlich vor allem den großen Banken zugute kam. Große Unternehmen zahlen kaum Steuern. Die Kommunen werden sogar gezwungen, in einen Konkurrenzkampf um die Gewerbesteuereinnahmen zu treten: Wer die Gewerbesteuer senkt, zieht Unternehmen an. Die Finanznot der Kommunen ist politisch gewollt. Seit Jahren sorgen Bundes- und Landesregierungen dafür, dass die Ausgaben der Kommunen steigen, aber die Einnahmen zurückgehen. All das zeigt: Nicht wir haben über unsere Verhältnisse gelebt. Spielräume gibt es – die Frage ist, wofür.

Festbetrag und Übernahme
Die niedrigsten Entgeltgruppen im ÖD verdienen zurzeit zwischen 1.542 und 2.459 Euro im Monat – brutto. Wie soll man davon bei Frankfurter Mietpreisen eine Familie ernähren? Die Gewerkschaft ver.di fordert deshalb nicht nur eine prozentuale Gehaltserhöhung, sondern auch einen Festbetrag von 100 Euro. Das käme besonders den untersten Gehaltsgruppen zu Gute. Diese Forderung ist deshalb auch ein Zeichen für die Solidarität unter den Beschäftigten – genauso wie die Forderung nach unbefristeter Übernahme der Azubis.
In ganz Europa nimmt die Jugendarbeitslosigkeit dramatische Ausmaße an. Auch in Deutschland sind immer mehr Jugendliche erwerbslos, in Warteschleifen oder in Teilzeitarbeit. Die Übernahme aller Azubis zu erkämpfen, das bedeutet, gegen diesen Trend anzugehen.
Wie nötig das ist, machte die Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) vor kurzem deutlich. Sie wollte begründen, warum der gesetzliche Mindestlohn nicht für unter 18-jährige gelten soll und erklärte: „Wir müssen verhindern, dass junge Menschen lieber einen besser bezahlten Aushilfsjob annehmen, statt eine Ausbildung anzufangen.“ Die Logik dahinter: Wenn Jugendliche sowieso nur Hungerlöhne verdienen, dann ist es auch nicht schlimm, wenn die Azubi-Vergütung nur ein Taschengeld ist.

Keinen Cent weniger
Während vor zwei Wochen zehntausende Beschäftigte auf die Straße gingen, erklärten Arbeitgeber und Mainstream-Presse, dass die Forderungen der Beschäftigten viel zu hoch seien. Die Arbeitgeber legten zunächst nicht einmal ein eigenes Angebot vor. Und manche gehen noch aggressiver vor – wie bei einem privaten Busunternehmen in Weiterstadt (Darmstadt-Dieburg): Streikposten blockierten die Ausfahrt, ein Betriebsleiter fuhr trotzdem los – mitten in die Streikposten hinein. Drei von ihnen wurden verletzt, die Polizei ermittelt. Das zeigt: Ein Gehalt, von dem man leben kann; einen sicheren Arbeitsplatz; geregelte Arbeitszeiten – all das bekommen wir nicht geschenkt. Wir müssen es erkämpfen: Gegen die großen Unternehmen, gegen eine Regierung, die Politik für die Banken und Konzerne macht. Die DKP wünscht deshalb der Gewerkschaft ver.di und allen streikenden Kolleginnen und Kollegen viel Erfolg in der laufenden Tarifrunde. Wir hoffen, dass ihr eure Forderungen bis auf den letzten Cent durchsetzen könnt – denn für weniger sehen wir wirklich keinen Spielraum.

DKP Frankfurt und der Arbeitskreis Betrieb und Gewerkschaften der DKP Hessen

0

Unsere Zukunft statt eure Profite!

5.April 2014

11:00 –  17:00Uhr

Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Melchiorstraße 3,  50670 Köln.

Teilnahmebeitrag: 5,-¬  Spende

Mit Eingangsreferaten zur Situation der Arbeiterklasse (Schwerpunkt Arbeiterjugend) und zur aktuellen AJP-Kampagne der SDAJ

Arbeitsgruppen zu

Jugendarbeitslosigkeit/Ausbildungsgesetz

Prekarisierung und Leiharbeit

Aktuelle Auseinandersetzungen und Tarifkämpfe

Gewerkschaftliche Jugendarbeit

Neben den Diskussionen zur Aufgabe von Kommunistinnen und Kommunisten in den Betrieben ist ein weiterer Schwerpunkt der aktive Erfahrungsaustausch von SDAJ und DKP und der Entwicklung nächster gemeinsamer Schritte.

Eine gemeinsame Veranstaltung von SDAJ und DKP

Am Samstag, 5. April auf nach Köln !

0

Streikerklärung der DKP Niedersachsen:

Mehr Geld für die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst —
Ihr habt es verdient!

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Sicherlich sind Einschränkungen im Verkehr, Krankenhaus und Kita oder bei der Müllabfuhr unbequem. Aber wir wissen, wenn Ihr Eure Interessen wahrnehmen wollt, geht das nur über die Verweigerung Eurer Arbeitskraft!

Wir sind uns bewusst, dass auf der anderen Seite der Tarifverhandlungen genau die Politiker/innen sitzen, die dafür gesorgt haben, dass die Kommunen kein Geld haben, andererseits aber schamlos genug sind, sich die Diäten um mehr als 10% zu erhöhen! Sie haben es nicht verdient!

Geld ist genug da, nur in den falschen Händen. Geld ist auch im Bundeshaushalt vorhanden, nur wird es falsch ausgegeben! Wir brauchen keine „Armee im Einsatz„ und wir brauchen auch keine Rettung von Banken sowie keine Unterstützung ukrainischer Oligarchen mit wechselnden Namen.

Wir wollen eine Politik, die die Daseinsvorsorge und Infrastruktur als öffentliche Aufgabe versteht und die sich dafür einsetzt, dass diese Arbeit, auch in privaten und kirchlichen Einrichtungen, die ihr gebührende Wertschätzung und Bezahlung erfährt!

Das hilft nicht nur den Beschäftigten im Öffentlichen Dienst.

Kämpfen wir gemeinsam für die Durchsetzung einer anderen Politik!

0

Solidaritätsadresse an die ver.di-Streikleitung in Düsseldorf

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die DKP Düsseldorf ist solidarisch mit eurem Warnstreik. Die Tarifforderung von ver.di:

  • Grunderhöhung von 100 Euro sowie zusätzlich 3,5 Prozent Erhöhung
  • 30 Tage Tarifurlaub für alle
  • Übernahme für die Auszubildende

sind mehr als berechtigt!

Seit Jahren sind die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst Schlusslicht in der Einkommensentwicklung. Stellenabbau, Stress durch Arbeitsverdichtung, Ausgliederung und schlechte Bezahlung der unteren Lohngruppen bestimmen den Arbeitsalltag im Öffentlichen Dienst und der Verwaltung. Geld ist genug da! Die Gewinne von Konzernen und Banken explodieren. Mit Hilfe von Lohndumping und Steuersenkungen für die Unternehmen eroberte die deutsche Exportindustrie die Weltmärkte und konnte andere Länder, besonders in der Euro-Zone, niederkonkurrieren.

Viele Städte wurden und werden in die Verschuldung getrieben. Was europäische Zentralbank, Banken und Konzerne mit ganzen Staaten machen, machen sie auch mit Kommunen, die in der “Kreditfalle” sitzen. Die „Schuldenfreiheit“ von Düsseldorf hat sich längst als „Scheingeschenk“ mit negativen Folgen in vielen sozialen und kulturellen Bereichen erwiesen.

Die Kommunen und damit der öffentliche Dienst reagiert mit Gebührenerhöhungen, Kürzungen, Streichungen und Schließungen von und bei Versorgungseinrichtungen. Sie reagieren mit Privatisierung von Dienstleistungen und Einrichtungen. Zum Beispiel bei den städtischen Kliniken in Gerresheim und Benrath. Leidtragende sind immer die Beschäftigten!

Damit muss endlich Schluss sein!

Wir wünschen Euch viel Kraft und Erfolg bei Eurem Tarifkampf!

Mit solidarischen Grüßen

DKP Düsseldorf

streik-duesseldorf-2014

Foto: Uwe Koopmann

Ein mächtiger Demonstrationszug der Streikenden bewegte sich am 18. März in Düsseldorf von den Stadtwerken ins Stadtzentrum. Zur Arbeit nach Düsseldorf oder zu einem Arbeitsplatz außerhalb der Landeshauptstadt pendeln täglich rund 300.000 Beschäftigte. Entsprechend wirkungsvoll war der Streiktag, denn die allermeisten Straßenbahnen und Busse blieben in den Depots.

0

Der Internationale Sekretär des DKP-Parteivorstands, Günter Pohl, traf sich mit der ecuadorianischen Parteiführung zu einem Gespräch in Guayaquil.

Zu einem Gespräch mit den Mitgliedern des Exekutivvorstands der Kommunistischen Partei Ecuadors (PCE) kam der Internationale Sekretaer der DKP, Guenter Pohl, in Guayaquil zusammen. Bei der Beratung erläuterte der PCE-Generalsekretär, Winston Alarcon, inwieweit die Partei die Regierung von Präsident Rafael Correa unterstützt. Die Wahlbündnisse sind dabei jeweils von den Gegebenheiten in den verschiedenen Provinzen abhängig. Die KP ging bei den Kommunalwahlen des letzten Monats innerhalb des Bündnisses „Pueblo Unido“ (Vereintes Volk) in vier Provinzen in den Wahlkampf, während sie in anderen Regionen Mitglieder auf Listen der Regierungspartei „Alianza PAIS“ platzieren konnte. Grundsätzlich wird die Regierung als fortschrittlich angesehen, allerdings ohne Illusionen ueber den reformistischen Charakter. Darin spiegeln sich auch die unterschiedlichen Meinungen in der Partei wieder.

Die im Februar erlittene deftige Niederlage der von Präsident Correa unterstützten Kräfte in den grossen Städten des Landes erweitert den Spielraum der Opposition, die bis dato den klaren Siegen Rafael Correas uneinig gegenüber steht. Mit Sorge, aber mit Wachsamkeit betrachtet die PCE daher die Möglichkeit von Aufständen rechter Kraefte wie zurzeit in Venezuela.

Die PCE orientiert in der Klassenauseinandersetzung auf den von ihr beeinflussten Gewerkschaftsdachverband CTE, deren Vorsitzenden sie stellt. Sie sieht ihren Einfluss auch in den Gremien der Gesundheitsangestellten sowie der Landarbeiter der Küstenregion wachsen.

Eine grosse Aufgabe hat sich die PCE mit der Ausrichtung des diesjaehrigen Treffens der Kommunistischen und Arbeiterparteien vorgenommen. Es wird im November in Guayaquil stattfinden. Die PCE hat bereits mit Buendniskraeften gesprochen um eine machtvolle Demonstration zum Abschluss des Treffens zu organisieren, das in den Rahmen der Gedenkfeiern eines Massakers vor gut neunzig Jahren gestellt wird. Die PCE kann fuer das Treffen mit Hilfe einiger Lateinamerikanischer KPen rechnen. Auch die DKP hat die ihr moegliche Unterstuetzung zugesagt.

Seite 93 von 105« Erste...102030...9192939495...100...Letzte »

22. Parteitag – Leitantrag

22. Parteitag – Leitantrag

Der Leitantrag zum 22. Parteitag: "Die Offensive des Monopolkapitals stoppen."

22. Parteitag – DKP stärken

22. Parteitag – DKP stärken

Die DKP stärken
Antrag an den 22. Parteitag der DKP

Antragsschluss: 26. Januar 2018

Nächste Termine

UZ-Pressefest 2018

UZ-Pressefest 2018

Neueste Beiträge