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Emmely ist tot

Emmely (1958 – 2015)

26. März 2015

Komitee Solidarität mit Emmely

Barbara Emme, auch bekannt als Emmely, ist in der Nacht von Montag auf Dienstag überraschend an Herzversagen gestorben, sie wurde 57 Jahre alt. Sie hat 1977 begonnen, bei der HO (Handelsorganisation) zu arbeiten, und war damit 38 Jahre im selben Arbeitsverhältnis im Einzelhandel tätig.

Einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde sie durch den Kampf gegen ihre Kündigung. Die Kaiser’s-Tengelmann AG hatte ihr im Februar 2008 kurz nach dem Streik im Einzelhandel gekündigt, Emmely hatte für ihre Gewerkschaft ver.di die Streikliste in ihrer Filiale in Berlin-Hohenschönhausen geführt. Die Kaiser’s-Tengelmann AG kündigte , Emmely wegen des Verdachts, sie habe Pfandbons zu insgesamt 1,30 Euro, die ein Kunde im Laden verloren hatte, zu Unrecht eingelöst.

Ihre Gewerkschaft hatte ihr immer wieder geraten, eine Abfindung zu akzeptieren, aber Emmely ging trotz zwei verlorener Verfahren beim Arbeitsgericht und Landesarbeitsgericht in Berlin vor das Bundesarbeitsgericht in Erfurt. Alle drei Gerichte gingen davon aus, dass die Emmely die Pfandbons zu Unrecht eingelöst hatte. Emmely hat diesen Vorwurf immer abgestritten. Trotzdem gab das Bundesarbeitsgericht im Juni 2010 der Klage Emmelys gegen die Kündigung statt, indem es die Kündigung als unverhältnismäßig einstufte und Emmely erhielt ihren Arbeitsplatz zurück.

Für Emmely bedeutete der Kampf gegen die Kündigung einerseits viel Unterstützung durch die Öffentlichkeit, neue Bekanntschaften in ganz Deutschland und viele neue Erfahrungen, aber auch eine hohe nervliche Belastung: ständig wollte die Presse mit ihr sprechen, Juristen der Arbeitgeberseite bezeichneten sie als „notorische Lügnerin“, sie musste in eine kleinere Wohnung ziehen und der Ausgang des Verfahrens war ungewiß. Ihre Berühmtheit war ein hohes Risiko: Wer will schon eine engagierte Gewerkschafterin einstellen, die ihre Renitenz sogar in der Show von Johannes B. Kerner bekräftigt?

Es war beeindruckend, mit welcher Energie und welchem Trotz, die auch aus Stolz auf die von ihr geleistete Arbeit rührten, sich Emmely gegen die Anschuldigungen gegen sie und dem Verlust ihres Arbeitsplatzes gewehrt hat. Noch am selben Tag, an dem Sie ihren zweiten Prozess verloren hatte und unter Tränen zur Presse sprach, fuhr sie mit ihrem Anwalt, Benno Hopmann, nach Hamburg, um abends im Fernsehen aufzutreten. Niemand von den erfahrenen AktivistInnen, die sie unterstützt haben, hätte dazu den Mut aufgebracht. Wir haben ihr sogar abgeraten, doch Emmely hatte keine Scheu davor. „Jetzt erst recht.“ – dies war die Haltung, die sie ausgestrahlt hat.

Nach ihrem Erfolg vor dem Bundesarbeitsgericht erhielt Emmely erst einmal auch den Urlaub und den Lohn für mehr als 2 Jahre und konnte so an der Weltfrauenkonferenz in Venezuela im Jahr 2010 teilnehmen. An ihrem alten neuen Arbeitsplatz erhielt sie weiterhin viel Zuspruch von KundInnen und auch von MitarbeiterInnen, oft erhielt sie kleine Geschenke oder wurde nach Autogrammen gefragt. Sie blieb weiterhin politisch engagiert, hat regelmäßig ihren Bildungsurlaub bei einer von GewerkschafterInnen organisierten Reise nach Frankreich verbracht und lernte dort viele AktivistInnen kennen, die wie sie gegen Ungerechtigkeit und Ausbeutung kämpften. Im Einzelhandelsstreik 2013 hat Emmely sich an Aktionen beteiligt, bei denen Berliner Beschäftigte KollegInnen in Brandenburg mit der Blockade einer
Supermarktfiliale unterstützt haben.

Bei den Betriebsratswahlen 2014 wurde sie bei Kaisers in den Betriebsrat gewählt. Wenige Monate später hat Kaisers Tengelmann das Aus für die Lebensmittelkette verkündet, die nun zwischen Edeka und Rewe aufgeteilt werden wird. Emmely klagte häufig über lange zehnstündige Schichten, die sie sehr erschöpft haben. Zuletzt hat Emmely sich in einem Bündnis von GewerkschafterInnen gegen das Tarifeinheitsgesetz engagiert. Ihr Bildungsurlaub in Frankreich im April dieses Jahres wurde nach langem Hin und Her mit dem Arbeitgeber genehmigt. Sie kann ihn nicht mehr antreten. Emmely hinterläßt drei Töchter. Wir werden Sie nicht vergessen.

An Emmelys Fall wurden Bagatell- und Verdachtskündigungen breit diskutiert und kritisiert. In mehreren Städten der BRD fanden Veranstaltungen statt. Zahlreiche vergleichbare Fälle wurden in den Medien aufgegriffen. Emmelys Erfolg vor dem Bundesarbeitsgericht kam für alle erfahrenen Beobachter völlig überraschend. Unmittelbar danach gewannen mehrere gekündigte ArbeiterInnen ihre Bagatellkündigungen vor Arbeitsgerichten, die zuvor immer zu Gunsten der Arbeitgeber geurteilt hatten.

ArbeitsrechtlerInnen beobachteten danach einen Rückgang von Bagatellkündigungen, aber auch eine Anpassung der Arbeitgeber: Die Zunahme von Abmahnungen auf Vorrat und die Hortung von abgelaufenen Abmahnungen in Parallelakten, um ArbeiterInnen weiterhin prozessfest kündigen zu können.

Nach unserem gegenwärtigen Wissenstand möchte die Familie eine Beerdigung im kleinen Kreis ohne öffentliche Aufmerksamkeit.

Quelle: opablog

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Kleinbürgerliche und proletarische Frauenbewegung

Gastkolumne von Alice Elles in der UZ

Alle Jahre wieder zum 8. März verteilen die verschiedensten Leute Blumen und Flyer, um auf die Unterdrückung von Frauen aufmerksam zu machen. Zurecht!

Aber gerade junge Frauen wissen mit diesem Thema wenig anzufangen. Frauen meiner Generation fühlen sich nicht unterdrückt. Sie wollen auch nicht, dass ihnen das jemand einredet. Und während Alice Schwarzer mit ihrem ständigen Gerede von der weiblichen Opferrolle einfach nervt, zeichnen sich neuere bürgerlich-feministische Theorien durch völligen Realitätsverlust aus. In kaum einem anderen Politikfeld haben sich Theorie, Praxis und Zielgruppe derart weit voneinander entfernt.

Während studentische FeministInnen mit der Diskussion ihrer gesellschaftlichen Geschlechter beschäftigt sind und beschließen, ihre Blogbeiträge jetzt mit Sternchen zu gendern, schlägt die durchschnittliche junge Frau sich mit prekärer Beschäftigung, Hausarbeit und überteuerter Kosmetik herum. Bei diesem alltäglichen Spagat helfen auch kleinbürgerliche Appelle für mehr Selbstverwirklichung mit dem Verweis auf weiblich besetzte Führungspositionen nicht.

Bei der „politisch korrekten“ Berufswahl entscheidet man sich entweder für einen typischen (Teilzeit-)Frauenarbeitsplatz inklusive der finanziellen Herausforderungen am Monatsende oder man geht in einen (Vollzeit-)Männerberuf und hat sowohl mit sexistischen Belästigungen als auch der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu kämpfen, um obendrein auch noch weniger Geld zu verdienen als die männlichen Kollegen.

Der Minimalanspruch heißt dann, wenigstens „etwas gegen sexistische Anmache und Benachteiligungen zu sagen“. Aber selbst das ist nicht immer umsetzbar. Neben der dazu nötigen Kraft und Schlagfertigkeit, die auch mal fehlen dürfen, ist man manchmal auch nicht in der Position etwas unternehmen zu können. Oft sind Anpassen und Ignorieren die leichteren Wege. Weil das nicht gut klingt, lässt es sich ganz subjektiv-emanzipiert verpacken: „Ich entscheide mich freiwillig für eine klassische Frauenrolle.“

So sieht es dann nach maximaler Selbstverwirklichung in der kapitalistischen Lebensrealität aus, wenn jungen Frauen ihre Lebensgestaltung von den Spaltungsmechanismen unserer Gesellschaft diktiert wird. Etwas ändern können wir daran nur, wenn Frauen ihre spezifischen Interessen als Teil der arbeitenden Klasse im Kampf um sie erkennen und durchsetzen. Das geht in Tarifrunden von frauendominierten Berufen, in Auseinandersetzungen um kostenlose KitaPlätze und für gleichen Lohn für gleiche Arbeit sowie im täglichen Streben nach einem solidarischen Miteinander. Motivierend dabei: Wir sind nicht alleine.

Wir lernen und kämpfen gemeinsam mit unseren männlichen Kollegen und Genossen.

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DKP Essen und Berlin laden ein

bombenstimmungMehr als 100 Jahre nach dem ersten Internationalen Frauentag erschüttern Kriege und kriegerische Auseinandersetzungen die Welt, bringen maßloses Leid über die Menschen, ganz besonders über die Frauen.

Frauen müssen nicht nur den Verlust ihrer Kinder und Männer beklagen, sie selber sind Opfer von Versklavungen, Vergewaltigungen und Demütigungen. Misshandlung und Missbrauch von Frauen wird gezielt als Waffe eingesetzt um den „Gegner“ zu erniedrigen.

Diese Frauen brauchen unsere Solidarität!

Doch Frauen sind nicht nur Opfer, Frauen sind auch Täter.
Frauen, die die aggressive Politik der NATO vertreten , unterstützen und umsetzen.
Frauen, die im Dienst des Kapitals über Leichen gehen.
Frauen wie Angela Merkel und Ursula von der Leyen.
Wohlgefällig unterstützt vom ach so freiheits-und friedensliebenden Joachim Gauck.

Der DKP-Frauenarbeitskreis Essen bringt zum diesjährigen Internationalen Frauentag eine Anti-Kriegs-Revue auf die Bühne, die nicht ernst ist, aber ernst zu nehmen, und bei der einem das Lachen im Halse stecken bleibt. Entlarvende Blicke auf Merkel & Co machen deutlich, wer vom Krieg profitiert und wer die Leid tragenden sind
Wir laden herzlich ein zur Anti-Kriegs-Revue „Bombenstimmung“.

08. März, 12.00 Uhr (11.00 Uhr Einlass)
Zeche Carl, Wilhelm-Nieswandt-Allee 100, Essen
Eintritt: 5 Euro (3 Euro erm.)

14. März, 15.00 Uhr (14.00 Uhr Einlass)
Habbema Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, Mülhauser Straße 6, Berlin
Spenden sind erwünscht

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Statement der stellvertretenden DKP-Vorsitzenden, Wera Richter, zum Internationalen Frauentag 2015

wera-richterFrauen verdienen für ihre Arbeit 22 Prozent weniger als Männer. Betroffen von geringfügiger Beschäftigung und Dumpinglöhnen sind deutlich häufiger Frauen als Männer. Jede zweite Frau arbeitet in Teilzeit. Armut und vor allem Alters armut in Folge niedriger Löhne und Pausen in der Erwerbsbiographie sind weiblich. „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ – das ist eine For derung der Frauenbewegung seit ihren Anfängen. Sie ist bis heute nicht verwirklicht – im Gegenteil. Wir müssen stärker um sie kämpfen, nicht nur am Frauentag.

„Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ ist nicht nur eine Forderung der Frauen. Ein Pfleger im Osten der Republik be kommt bei gleicher Qualifika tion mehrere hundert Euro weniger im Monat als der Westkollege. Massiv sind die Lohnunterschiede zwischen Stammbelegschaften und LeiharbeiterInnen. Hier ist Deutschland Spitzenreiter in Westeuropa.

Deutschland sollte gestärkt aus der Krise hervorgehen, so das Diktat von CDU-Kanzlerin Angela Merkel. Deutschland ist gestärkt aus der Krise hervorgegangen – als Niedriglohnland auf Kosten der Beschäftigten. Mehr als 8 Millionen Beschäftigte arbeiten im Niedriglohnsektor, viele als LeiharbeiterInnen. Mehr als zwei Drittel von ihnen arbeiten für Stundenlöhne unterhalb der Niedriglohnschwelle.

Die DKP richtet sich gegen jede Spaltung. Sie kämpft gegen das Ausspielen von Männern gegen Frauen, von Jung gegen Alt, Ost gegen West, Erwerbslose gegen Beschäftigte, Leiharbeiter gegen Stammbelegschaften, deutsche gegen ausländische KollegInnen, von Standort gegen Standort im In- und Ausland. Die Spaltung der Arbeiterklasse ist der
durchsichtige Versuch von den Verursachern der Krise abzulenken.

Die Antwort heißt: Frauen und Männer gemeinsam und solidarisch für höhere Löhne, für gleichen Lohn für gleiche Arbeit – auch bei den laufenden und
anstehenden Tarifrunden unter anderem in der Metall- und Elektroindustrie, im Öffentlichen Dienst und bei den Sozial- und Erziehungsdiensten.

Wera Richter

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frauentag-2015-2Stellen wir uns vor: Jeder Mensch, der einen Arbeitsplatz sucht, bekommt auch einen. Stellen wir uns vor: Nach der Arbeit sind die Menschen nicht ausgelaugt und gestresst, sondern beide, Frau und Mann, haben ausreichend Zeit für sich, die Kinder und den Haushalt. Sie haben genug Zeit und finanzielle Mittel für kulturelle, politische oder sportliche Aktivitäten. Arbeitshetze und Burnout, Angst um den Job und vor sozialem Abstieg, Depressionen aufgrund von Erwerbslosigkeit oder Stress auf der Arbeit – all dies gibt es nicht mehr. Ich stelle mir vor, es gibt keine unterbezahlten und Minijobs mehr, keine Vollzeitjobs, von denen man nicht leben kann, und kein

Hartz IV. Ein Traum? – Noch. Sozialismus? – Noch nicht. Aber es wäre ein Schritt hin zu einem gerechten, solidarischen und selbstbestimmten Leben.

Runter mit der Arbeitszeit!
Wie das gehen soll? Mit einer verkürzten Regelarbeitszeit auf 30 Wochenstunden bei vollem Lohnund Personalausgleich. Eine gerechte Verteilung der Arbeit auf Arbeitslose und Erwerbstätige trägt den Interessen aller Rechnung. Nur so kann die massive Unterbeschäftigung, von der besonders Frauen betroffen sind, beendet werden. Arbeitslose Frauen können wieder in den Beruf und Frauen, die in Minijobs oder in prekärer Teilzeit arbeiten, haben endlich die Chance auf eine Vollzeittätigkeit. Altersarmut als Folge von weiblicher Unterbe schäftigung wird reduziert.

In typischen Frauenberufen wie Pflege, Erziehung und Handel tritt eine deutliche Stressverminderung ein. Dadurch, dass auch Männer kürzer arbeiten, kann die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung abgebaut werden. Das ist die Voraussetzung für ein harmonisches und solidarisches, für ein gleichberechtigtes Zusammenleben. Arbeitszeitverkürzung schafft Be dingungen für das Ende der Mas senarbeits losigkeit, die Humanisierung der Arbeit, die freie Persönlichkeitsentwicklung und gleichberechtigte Partnerschaften.

Die Geschichte des Kapitalismus ist auch eine Geschichte des Kampfes um die Verkürzung der Arbeitszeit. Heute ist dieser Kampf notwendiger denn je.

Jetzt kommt es auf uns an!

Die DKP fordert:

  • Verbot von Minijobs und Leiharbeit!
  • Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!
  • Gesetzlicher Mindest lohn von 10 Euro!
  • 30-Stunden-Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich!
  • Weg mit Hartz IV!
  • Bedarfsdeckende Versorgung mit Ganztagsplätzen in Kitas und Schulen!
  • Nein zur Rente mit 67!
  • Qualifizierte Bildung und Ausbildung!

PDF-Download UZ-Extra zum Internationalen Frauentag 2015

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Liebe Kolleginnen, liebe Genossinnen,

Unbenanntim Namen des Parteivorstands der DKP grüße ich Euch zum internationalen Frauentag. Unsere Gedanken gelten zuerst den Kolleginnen, Freundinnen und Genossinnen, denen die Situation in ihren Ländern, in den Kämpfen nur wenig Zeit und Möglichkeit lässt den internationalen Frauentag zu feiern. Wir denken, stellvertretend für die unzähligen vom Imperialismus ausgelösten Kriege an die Frauen im Donbass. Dort ist trotz Waffenstillstand die Gefahr riesig, und die Zerstörungen, des durch EU und US-Imperialismus angezettelten Krieges sind dramatisch. Der Kampf ums Überleben nicht weniger.

Wir denken an die Frauen in Griechenland, die trotz des täglichen Kampfs um Strom, Heizung, Wohnung und Versorgung mit allem Lebensnotwendigem Teil einer Volksbewegung waren, die eine Regierung der Troika davonjagten und jetzt darum kämpfen, dass diese nicht unter anderem Namen den verbrecherischen Kahlschlag im Auftrag des deutschen Imperialismus fortführt.

Wir denken aber auch an die Frauen in Venezuela, die den Kampf um die fortschrittliche Entwicklung ihres Landes führen, gegen die Versuche der Konterrevolution. Wir denken an die Frauen in Kuba, ohne die es niemals möglich gewesen wäre, einen Etappensieg gegen die Blockade des US-Imperialismus zu erreichen.

Wir grüßen die Kolleginnen, die in diesem reichen Land für ihre Interessen streiken und für gleichen Lohn für gleiche Arbeit kämpfen. Wir grüßen die Millionen Frauen, die in diesem reichen Land nach wie vor tagtäglich um Ihre Existenz, die ihrer Familien und eine Zukunftsperspektive für ihre Kinder kämpfen müssen.

Die bürgerlichen Medien versuchen den 8. März zum inhaltslosen, entpolitisierten Weltfrauentag umzudefinieren. Sie haben ihre Taktik geändert, nachdem das Verschweigen nicht geklappt hat. Aber auch das wird ihnen nicht gelingen. Dafür steht der Kampf von Millionen Kolleginnen und Genossinnen.

Und deswegen geht unser Gruß an die Frauen auf der ganzen Erde, die in diesen Kämpfen stehen.

Mit sozialistischen Grüßen

Patrik Köbele
Vorsitzender der DKP

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