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Die angebliche Pressefreiheit zahlt zum Kanon der „westlichen Werte“. In Wirklichkeit handelt es sich um die Freiheit einiger Reicher und Mächtiger ihre Meinung schreiben zu lassen. Für einen Job bei einem grossen „angesehenen“ TV-sender oder einer grossen Zeitung müssen Journalisten mit der Preisgabe ihres eigenen Denkvermögens und jeden menschlichen Anstands bezahlen und sich zu Deppen noch der blödesten Propaganda machen.

Ein schlagendes Beispiel dafür ist die Kampagne zum Giftgaseinsatz in Syrien. Obwohl mit Händen zu greifen ist, dass die syrische Regierung am allerwenigsten ein Interesse daran haben kann, sich mit dem Einsatz solcher Mittel alle Sympathien zu verscherzen; owohl mit Händen zu greifen ist, dass es sich um genau die selbe Lügenkonstruktion handelt, wie sie schon im Fall des Irak und Lybiens verwendet worden ist; – wagt es so gut wie kein Vertreter der „Pressefreiheit“, sich den Propagandavorgaben zu verweigern oder gar die Wahrheit zu sagen.

Während noch der letzte verlogene Mist aus Merkels Kanzleramt und Westerwelles Aussenministerium sklavisch wiedergekäut wird, wird konsequent verschwiegen, was andere dazu sagen. Verlangt eine angeblich faire Berichterstattung nicht, auch den Gegner zu Wort kommen zu lassen ? Für die deutsche bürgerliche Journaille gilt das nicht.

Hier ein ausführliches Interview mit dem syrischen Präsidenten, das natürlich nicht die Süddeutsche geführt hat, sondern die russische Iswestja:

Interview mit Bashar al-Assad

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 Muslimbrüder und Sicherheitskräfte sind verantwortlich für das Blutvergießen in Ägypten.

Wie viele Menschen bei den gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Armee und Muslimbruderschaft bisher getötet worden sind, ist unklar. Sicher ist nur, es sind über achthundert. Verletzt wurden
Tausende. Am Montag starben mindestens 24 Polizisten auf der Sinai-Halbinsel, als sie auf dem Weg zum Kontrollposten Rafah an der Grenze zu Gazastreifen laut Innenministerium von „einer bewaffneten Terroristengruppe“ angegriffen wurden. Der Anschlag auf die Polizisten ereignete sich nur wenige Stunden nach einem tödlichen Tränengaseinsatz der Polizei, bei dem 35 gefangene
Muslimbrüder erstickten. Einige der Gefangenen hätten ausbrechen wollen und einen Polizisten überwältigt, mühte sich das Innenministeriumum ein Erklärung.

Ungeachtet der Zahl der Getöteten kündigte Armeechef Abdel-Fattah al-Sisi an, den brachialen Kurs gegen die Islamisten fortzusetzen. Das Entsetzen über das vom ägyptischen Militär in Kairo und anderen Städten angerichtete Blutbad sollte nicht den Blick auf die Tatsache verstellen,
dass die Angehörigen der Muslimbruderschaft, die jetzt die Opfer des Armeeeinsatzes werden, einen großen Teil der Verantwortung für die entstandene Situation tragen. Die „Freiheits- und Gerechtigkeitspartei“ Mohammed Mursis war in der Folge derRevolution vom Januar 2011, die das
Mubarak-Regime überwunden hat, des „arabischen Frühlings“, ins Amt gewählt worden. Kaum an der Macht, rückte die Regierung Mursi von den demokratischen Zielen der Volkserhebung
ab. Den revolutionären Forderungen nach sozialen und wirtschaftlichen,politischen und kulturellen Rechten stellte sie einen religiös-reaktionären, an der Scharia orientierten Verfassungsentwurf
entgegen. Sie organisierte Verfolgung und Anschläge auf schiitische und christliche Minderheiten,
stellte sich mit der Unterstützung terroristischer Kräfte in Syrien auf die Seite des Imperialismus und verfolgte das Ziel eines Machtmonopols, das keinen Raum für religiöse Minderheiten, linke und säkulare politische Parteien und Gewerkschaften ließ. Mit Privatisierungen und Freigabe der Preise
setzte sie die neoliberale Politik des Mubarak-Regimes fort. Das führte zu der gewaltigen zweiten Welle der revolutionären Bewegung, die am 3. Juli Mursi aus dem Amt jagte, ein Vorgang,
wie er demokratischer nicht denkbar ist.

Vordergründig stellte sich die Armee auf die Seite des Volkes, indem sie Mohammed Mursi festsetzte, doch für die demokratischen und linken Kräfte ist sie nur ein zeitweiliger, unsicherer,
unzuverlässiger, bedingter Verbündeter. Denn sie verfolgt eigene politische und ökonomische Interessen. Das wird deutlich am Streikverbot und am Verbot von Lohnerhöhungen für ein Jahr.

Wenn die Muslimbruderschaft auf der Legitimität der Mursi-Regierung beharrt, da diese gewählt worden sei, so hat die Breite der Volkserhebung zum Sturz Mursis dieses Argument widerlegt. Die Moslembrüder verlangten aber ungeachtet aller Kompromissvorschläge die Rückkehr Mursis an die
Macht und versuchten, die Hauptstadt und das Land durch Blockaden und blutige Zusammenstöße unregierbar zumachen. Aus den Camps der Mursi-Anhänger heraus wurden Überfälle auf
Stadtteile und örtliche Verwaltungsorgane organisiert, ein Bürgerkrieg wurde vorbereitet.

Wenn jetzt die Armee brutal zurückschlägt, so verweist das auf eine Schwäche der demokratischen
Volksbewegung, der ein orientierendes und organisierendes Zentrum fehlt. Demokratischer Fortschritt kann nicht nur auf die Waffen eines Militärs gestützt errungen werden. Eine erneute
Mobilisierung der Massen muss die zivile Regierung stärken und die Wahlenvorbereiten.

Unsere Solidarität muss denen gelten, die für ein vom nationalen wie internationalen Großkapital
oder von regionalem Vormachtstreben feudalistischer und reaktionärer Regimes unabhängiges und demokratisches Ägypten kämpfen, in dem
– die politischen und sozialen Freiheiten der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung und des werktätigen Volkesrespektiert werden;
– die Rechte aller Weltanschauungen, laizistischer wie religiöser, garantiertwerden;
– die Gleichberechtigung der Frauen und das Recht auf Versammlungs- und Organisationsfreiheit geschützt sind;

– alle bewaffneten staatlichen Institutionendemokratisch legitimierter ziviler Autorität unterstehen.

Manfred Idler

Quelle: unsere zeit, Zeitung der DKP

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Granma, die Zeitung der Kommunistischen Partei Cubas, berichtet in ihrer deutschsprachigen Internetausgabe  über eine Solidaritätsaktion für die Cuban Five, die für den 12. September geplant ist:

Washington — Eine Mahnwache vor dem Weißen Haus wurde für den kommenden 12. September einberufen, dem 15. Jahrestag der Inhaftierung der fünf kubanischen Kämpfer gegen den Terrorismus, die in einem regelwidrigen Prozess in Miami verurteilt wurden.

Während der friedlichen Zusammenkunft wird Präsident Barack Obama gebeten werden, dass er Gerardo Hernández, Ramón Labañino, Antonio Guerrero und Fernando González, die noch immer in Bundesgefängnissen eingesperrt sind, in ihre Heimat zurückkehren lässt. Dies wird in einem Kommunique des Internationalen Komitees für die Freiheit der Fünf, das Promotor dieser Initiative ist, mitgeteilt.

Die Teilnehmer werden sich in der Nähe des Amtssitzes des Präsidenten aufstellen mit Losungen wie Es ist genug, Ende der Ungerechtigkeit, Gegen die Straflosigkeit und Freiheit für die 5 Kubaner Jetzt, um die Aufmerksamkeit auf den Fall zu lenken.

Außerdem werden Mitglieder des Internationalen Komitees und andere solidarische Freunde den Sitz des Kongresses aufsuchen, um die Besuche fortzusetzen, die im Juni bei mehreren Abgeordneten gemacht wurden, innerhalb eines Programms von Aktivitäten der zweiten Aktion 5 Tage für die 5 Kubaner in Washington DC.

Wie das Kommunique ebenso mitteilt, ist vorgesehen, dass der kanadische Autor Stephen Kimber vom 11. bis 17. September auf sieben öffentlichen Veranstaltungen an der Ostküste des Landes über sein kürzlich erschienenes Buch spricht: Was auf der anderen Seite des Meeres ist: Die wahre Geschichte der fünf Kubaner.

Kimber wird dabei in Boston, Hauptstadt von Massachusetts,von dem angesehenen US-amerikanischen Linguisten, Philosophen und Politologen Noam Chomsky und in New York City von dem Mitglied des Rechtsbeistands der Fünf, Martin Garbus, begleitet werden.

Das Buch ist das Ergebnis einer umfangreichen Forschungsarbeit, die die Überprüfung von mehr als 20.000 Seiten Gerichtsakten des Falles einschloss.

Experten haben auf die Irrationalität der Strafen hingewiesen, die Hernández (zweimal lebenslänglich plus 15 Jahre), Labañino (30 Jahre), Guerrero (21 Jahre plus fünf Jahre Bewährung) und González (17 Jahre und neun Monate) verbüßen müssen.

René González hat inzwischen seine Strafe im Jahr 2011 abgesessen, wurde danach in das Regime der Bewährung überführt und befindet sich nun in Kuba nach einem Prozess, der zur Bedingung den Verlust seiner US-amerikanischen Staatsangehörigkeit hatte.

Das Internationale Komitee hat wiederholt darauf hingewiesen, dass die Aktionen für die Befreiung dieser Männer gesteigert werden müssen.

Ein Panel der Organisation der Vereinten Nationen stellte im Mai 2005 die illegale und willkürliche Verhaftung der kubanischen Antiterroristen infrage. Damals kam es zu einem historischen Urteil, das empfahl, dieser Situation sofort abzuhelfen. Allerdings hat die Regierung der USA bis heute nichts unternommen, um dies zu erledigen. (PL)

Quelle: Granma

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Die Kommunistische Partei Ägyptens hat am 3. August 2013 eine Erklärung herausgegeben, mit der sie zur Absetzung Mursis und den jüngsten Entwicklungen Stellung nimmt. Wir fassen den englischsprachigen Text kurz zusammen.

Die „Revolution vom 30. Juni“ (die Ansetzung Mursis) sei eine zweite Welle der Revolution vom Januar 2011 gegen das Regime Mubarak. Damit werde den faschistischen religiösen Kräften, die von der Muslim-Bruderschaft angeführt werden, entgegengetreten, die „die am meisten parasitären, tyrannischen, korrupten, rassistischen und reaktionären Segmente des Grosskapitals“ repräsentieren. Diese Kräfte seien eine Gefahr für die Einheit Ägyptens. Es gehe ihnen um die Plünderung der Reichtümer des Landes im Dienst der USA und der Einmischung Katars und der Türkei. Sie zielten auf die Teilung des Landes entlang religiöser Konflikte ab. Das sei Teil der imperialistischen Strategie der Destabilisierung der Region im Interesse der Einverleibung Ägyptens in die imperialistische „Globalisierung“, die von den USA und den Zionisten betrieben werde.

„Wir betrachten die ägyptische Volksrevolution vom 30. Juni als Fortsetzung der unvollendeten Revolution vom 25. Januar (2011) und eine Weiterführung der nationaldemokratischen Revolution, die mit der Orabi-Revolution von 1881, der Revolutionen von 1919 und 1952 begann.“

„… die Januar-Revolution und ihre zweite Welle vom Juni ist der Versuch, die nationale Unabhängigkeit gegen alle Formen der Abhängigkeit und Komplizität mit den USA und den imperialistischen Staaten zu vollenden. … Es handelt sich um eine demokratische Revolution mit dem Ziel einen demokratischen zivilen Staat auf der Basis einer Verfassung zu errichten, die die Freiheit und die politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte der Bürger schützt und die Kontrolle und Beteiligung des Volkes sichert … Diese Revolution … hat einen sozialen Aspekt, der auf einer Verteilung von Einkommen und Reichtum in der Gesellschaft im Interesse der Mehrheit der Bevölkerung basiert, die Rechte der Armen und der verletzbarsten Gruppen … schützt und den Arbeitern und Bauern ermöglicht, ihre eigenen Vereinigungen zu bilden, um die Fortsetzung der Revolution und ihre Weiterführung zu einer höheren Phase der sozialen Revolution zum Nutzen der Arbeiterklasse zu sichern,“

Der Kampf für ein Ende des Regimes der Muslim-Bruderschaft und der Reste des Mubarak-Regimes sei die Hauptaufgabe. Die Revolution müsse schnell weiterentwickelt werden, gegen die Kräfte im Staatsapparat, die zögern, zurückweichen und auf eine Einbeziehung der Muslim-Bruderschaft aus sind.

„Für die Vereinigung der Linkskräfte“ Die Parteien und Kräfte der Linken werden nicht fähig sein, ihren Einfluss geltend zu machen, wenn der Weg zur Einheit und zur Bildung einer vereinigten Führung nicht beschleunigt wird.
„Lang lebe die grosse ägyptische Volksrevolution“
Lang leben die Revolutionen vom 25. Januar und 30. Juni !“

3. August 2013,

Zentralkommitee der Kommunistischen Partei Ägyptens

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Zusammenfassung der Erklärung nach dem englischen Text: Redaktion news.dkp.de

Der ganze Text kann in englischer Fassung hier nachgelesen werden:

http://communistperspective.blogspot.ie/2013/08/significant-statement-from-egyption.html

 

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Spitzenaktion Cuban FiveFür eine Spitzenaktion am 12. September 2013!

Als Auftakt einer europaweiten Kampagne fordern Unterstützerinnen und Unterstützer am 12. September symbolisch auf der höchsten Erhebung Deutschlands, der Zugspitze, die Freilassung der in den USA gefangenen „Cuban Five“.
Auf den Tag genau vor 15 Jahren waren die fünf Cubaner, die sich in exilcubanische Terrorgruppen eingeschleust hatten, in Miami unter dem Vorwurf der Spionage festgenommen und später zu drakonischen Haftstrafen verurteilt worden. Lediglich René González konnte mittlerweile nach Cuba zurückkehren. Allein der Druck der internationalen Öffentlichkeit auf Präsident Obama wird erreichen können, dass Fernando González, Antonio Guerrero und Ramón Labañino alsbald freigelassen werden und vor allem Gerardo Hernández nicht den Rest seines Lebens als Gefangene der USA fristen muss.

Vom US-Territorium aus gegen Cuba verübte terroristische Anschläge haben seit 1959 mehr als 3400 Menschenleben gekostet. Von den Behörden unbelangt, bewegen und organisieren sich die Hintermänner in Miami. Die Cuban Five konnten durch ihre Aufklärungsarbeit über 170 Anschläge verhindern und wurden dafür in einem Land, das vorgibt, einen „Krieg gegen den Terror“ zu führen, unter teilweise menschenunwürdigen Bedingungen eingesperrt.

Längst hat der Fall internationale Aufmerksamkeit erregt. Die Vereinten Nationen stufen die Verhaftung und Verurteilung der fünf Männer als willkürlich ein. Amnesty International protestierte mehrfach bei der US-Regierung. Nobelpreisträger, Gewerkschaften und Solidaritätsorganisationen aus der ganzen Welt sind gegen das offensichtlich politisch motivierte Unrecht an den Gefangenen aufgestanden. Die unlängst ans Tageslicht gekommenen Beweise über bezahlte Aufträge der US-Regierung an Journalisten aus Miami, während des Juryprozesses gegen die Angeklagten zu hetzen, haben für einen erneuten Aufschrei gesorgt. Die Enthüllungen des Whistleblowers Edgar Snowden über die gigantischen US-Abhörprogramme lassen den Vorwurf der Spionage gegen fünf Männer, die ausschließlich terroristische Aktionen vereitelten, noch absurder erscheinen.

Anlässlich des 15. Jahrestages der Verhaftung der fünf Cubaner werden erneut auf der ganzen Welt Solidaritätsaktionen stattfinden, um auf den Fall aufmerksam zu machen. In verschiedenen Ländern der Welt haben junge Menschen bereits die Forderung nach ihrer Freilassung auf die höchsten Gipfel getragen. Wir wollen in Deutschland nachziehen und am 12. September auf der Zugspitze ein symbolisches Zeichen für die Freiheit der Cuban Five setzen. Dabei ist es das Ziel, dass so viele Menschen wie möglich diese Aktion durch ihren Besuch auf der Website www.spitzenaktion.de mittragen.

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35 Jahre Haft für einmal die Wahrheit sagen

Ein US-Militärgericht hat heute den Whistleblower Bradley Manning zu 35 Jahren Haft verurteilt. Damit muss er länger ins Gefängnis als die Mörder, deren Verbrechen er durch die Weitergabe von Geheimdokumenten an die Enthüllungsplattform Wikileaks aufgedeckt hat. Auch »Friedensnobelpreisträger« Barack Obama ist bislang ungeschoren davongekommen, ebenso wie seine Amtsvorgänger. Im Gegensatz zu diesen wurde Manning zudem unehrenhaft aus der Armee entlassen und muss die Verfahrenskosten tragen. Mit dem Urteil blieb Richterin Denise Lind deutlich unter den Forderungen der Staatsanwaltschaft, die 60 Jahre Gefängnis gefordert hatte. 3,5 Jahre hat Manning bereits verbüßt. Eine vorzeitige Haftentlassung kommt einem Bericht der Nachrichtenagentur AP zufolge nach Ablauf von einem Drittel seiner Haftstrafe in Frage.

International hat der Prozess für Empörung gesorgt. Für den morgigen Donnerstag wurde zu einer Protestkundgebung vor der US-Botschaft in Berlin aufgerufen (17 Uhr, Brandenburger Tor).

»Die Verurteilung des Whistleblowers Bradley Manning zu einer langjährigen Haftstrafe widerspricht jeglichem Verständnis von Demokratie und Gerechtigkeit. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass das Gericht deutlich unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft geblieben ist«, erklärt Karin Binder, Bundestagsabgeordnete der Linksfraktion. »Manning hatte der Enthüllungsplatform WikiLeaks Videos und Dokumente zukommen lassen und damit Kriegsverbrechen aufgedeckt, die von den US-Streitkräften im Irak begangen worden sind. Im Gegensatz zu den eigentlichen Tätern, den Todesschützen und deren Vorgesetzten, die sich weiterhin unbehelligt von Justiz und Strafverfolgung ihrer Freiheit erfreuen, wird derjenige, der die Taten öffentlich gemacht hat, seiner Freiheit beraubt. Ich bewundere den Mut dieses jungen Menschen und unterstütze die Forderung, Manning den Friedensnobelpreis zu verleihen. Die deutsche Bundesregierung muss endlich gegen die Verurteilung Mannings protestieren und sich umgehend bei der US-Regierung für dessen Rehabilitierung und Haftentlassung einsetzen.«

»Das Urteil ist einer Diktatur würdig, gegen die die USA vermeintlich immer für Recht und Demokratie zu Felde ziehen. Die Obama-Administration hat an dem Whistleblower Bradley Manning ein Exempel statuiert: Wer Kriegsverbrechen aufdeckt, wird mit drakonischen Strafen belegt. Hinter Gitter gehören aber die, die die Kriegsverbrechen anordnen, begehen oder vertuschen«, erklärt auch Sevim Dagdelen, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages und Sprecherin der Linksfraktion für Internationale Beziehungen. Dagdelen weiter: »Der Prozess gegen Manning vor einem Militärgericht war und ist eine Farce. Sie ist ein Skandal für ein Land, dass sich selbst als Rechtsstaat bezeichnet.«

Übernommen von RedGlobe

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Die Gewährleistung der kostenlosen medizinischen Betreuung für die gesamte Bevölkerung Kubas seit Beginn des Sieges der Revolution wurde zu einem grundlegenden Paradigma der Sozialpolitik.

Mit dem revolutionären Sieg begann die Schaffung des Nationalen Gesundheitswesens. Die Tätigkeit der Mitarbeiter dieses Sektors erstreckte sich selbst auf die entlegensten Gebiete des Landes. Anfang der sechziger Jahre wurden im Rahmen des geschaffenen Gesundheitssystems bedeutende Reformen als Hauptbestandteil der Umgestaltungen der damaligen revolutionären Etappe durchgeführt – im Einklang mit der uneingeschränkten Achtung eines der Grundrechte eines jeden Bürgers.

In der Zeit vor der Revolution waren in der ambulanten und der stationären medizinischen Betreuung private und vom Prinzip der Gegenseitigkeit getragene Gesundheitsleitungen vorherrschend. Diese Modalität verhinderte den Zugang zur Medizin von Menschen mit niedrigem Einkommen, deren einzige Alternative in den Häusern der Ersten Hilfe bestand, welche vor allem Notfälle behandelten. Gesundheitseinrichtungen und medizinisches Personal befanden sich vor allem in der Hauptstadt, wo 65 % der Ärzte und 62 % der Krankenhausbetten konzentriert waren. Auf dem Lande gab es praktisch keine medizinische Betreuung. Ein einziges Landkrankenhaus war vorhanden.

1959 hatte Kuba 6 290 Ärzte – heute sind es 69 713.

1959 machten 250 Zahnärzte ihren Abschluss, heute sind es über 10 000.

Das Land verfügt zudem über 270 Krankenhäuser, 165 stomatologische Kliniken, 280 Entbindungsheime, 444 Polikliniken, 14 074 Arztpraxen, 166 Optiker, 15 Sanatorien zur Behandlung von AIDS-Kranken und 34 Heime für Körperbehinderte.

Heute hat Kuba 381 medizinische Fachbereiche, die zusammen mit dem Hausarztprogramm mit über 33 000 niedergelassenen Ärzten im ganzen Land den Bedarf komplett abdecken. Über 99,1 % der kubanischen Bevölkerung werden von Hausärzten und Schwestern betreut. In den nächsten Jahren soll die 100 %-Grenze erreicht werden.

Kuba hat mehr als 69 000 Ärzte –darunter über 10 000 Zahnärzte-,
23 439 ausgebildete Krankenschwestern, 55 793 Krankenpfleger und
72 564 Fachkräfte des Gesundheitswesens.

Gegenwärtig beschäftigt das Gesundheitswesen 402 903 Mitarbeiter.

HAUPTSTRATEGIEN UND VORRANGIGE PROGRAMME

Umorientierung des Gesundheitswesens auf die Primärbetreuung und deren Hauptsäule – den Hausarzt und die Schwester

Das Hausarztprogramm erweist sich als die Achse der gegenwärtigen strategischen Entwicklung, auf die sich alle weiteren Strategien aufbauen.

Intensivierung der Krankenhausbetreuung

In den 80er Jahren unternahm das Land grosse Anstrengungen, um das Netzwerk der Krankenhausbetreuung zu erweitern und zu modernisieren. Das erforderte eine bessere Abdeckung der Bedürfnisse, desgleichen mussten der Zugang zu den medizinischen Leistungen, die Kapazitäten und der Komfort verbessert und neueste Technologien eingeführt werden. So erreichten wir eine Gesamtzahl von 270 Krankenhäusern mit 58 713 Krankenhausbetten.

Kapazität der Gesundheitsleistungen:

1958                           2005

Anzahl der Krankenhäuser

94                               270

Chirurgische Kliniken

0                                  36

Kinderkrankenhäuser

3                                 25

Allgemeine Krankenhäuser

67                              82

Frauenkliniken und Geburtshilfe

10                               31

Anzahl der Betten mit med. Betreuung

28.500                      58.713

Anzahl der Betten mit sozialer Betreuung

3.965                        14.444

Im Ergebnis der effizienten Entwicklung des Hausarztsystems kam es zu einem bedeutenden Rückgang der Krankenhausaufnahmen, der Zugänge in den Notaufnahmen, der chirurgischen Eingriffe und der benötigten Hilfsmittel.

Programme für Spitzentechnologie und Forschungsinstitute

Kuba hat eine Reihe von Programmen zur Primärbetreuung entwickelt, um die Gesundheit der Bevölkerung zu gewährleisten, darunter vor allem die Programme zur Prävention, Diagnose und Behandlung von Krebserkrankungen, zur Behandlung von Patienten mit Niereninsuffizienz, die Kardiologischen Zentren, die Frühdiganose von angeborenen und vorgeburtlichen Blut- und Blutderivaterkrankungen.

GESUNDHEITSPROGRAMME

a. Programm für Mutter und Kind

Risikogruppen der Bevölkerung, darunter ganz besonders Mutter und Kind, werden vom staatlichen Gesundheitssystem vorrangig behandelt. Daher sind die wichtigsten Errungenschaften in den Indikatoren, die den Gesundheitszustand von Mutter und Kind in Kuba widerspiegeln, in den sozialen und kulturellen Aktivitäten und in der Wirtschaftsentwicklung inbegriffen. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang, dass die Kindersterblichkeitsrate Ende 2004 5,8 pro 1 000 Lebendgeborene betrug.

b. Nichtübertragbare chronische Krankheiten

Im nationalen Krankheitsprofil prädominiert die Sterblichkeit aufgrund von nicht übertragbaren chronischen Erkrankungen. Herzkrankheiten, bösartige Tumore, Hirngefässerkrankungen und Verkehrsunfälle machen 2/3 aller Sterbefälle des Landes aus. Zu erwähnen sind hier aufgrund ihrer Sterblichkeitsrate auch Diabetes mellitus, Leberzirrhose, Asthma und Bluthochdruck.

c. Übertragbare Krankheiten

Infektionskrankheiten sind die Haupttodesursache in der Welt. Vielen dieser Krankheiten kann durch Impfung vorgebeugt werden. In Kuba sind Kinderlähmung, Diphtherie, Masern, tuberkulöse Hirnhautentzündung, Tetanus bei Neugeborenen, das Syndrom angeborener Röteln und Meningoenzephalitis nach Parotitis ausgerottet. Heute wird gegen 13 Krankheiten geimpft.

d. Seniorenbetreuung

Die sich in Kuba abzeichnenden demographischen Veränderungen im Ergebnis des Geburtenrückgangs und der steigenden Lebenserwartung haben zu einer beschleunigten Veralterung der Bevölkerung geführt. 14,3 % der Menschen sind älter als 60 Jahre. Das Nationale Gesundheitssystem gestaltete das integrale Programm für ältere Menschen unter Einbeziehung von Gemeinden und Institutionen. Damit einher geht die Entwicklung der Geriatrie und der Gerontologie zur besseren Analyse der Aspekte des Älterwerdens der Menschen und ihrer Bedürfnisse in unserer Gesellschaft.

MELDEPLFICHTIGE KRANKHEITEN

Die häufigsten Todesursachen

Zur Zeit des Sieges der Revolution war die Sterblichkeit allgemein auf Infektionskrankheiten zurückzuführen. Heute ist der Anteil der Sterbefälle aufgrund von infektiösen und parasitären Erkrankungen auf 0,8 % der Gesamtzahl zurückgegangen. Gegenwärtig werden alle Infektionskrankheiten mit Ausnahme von Windpocken im Rahmen aktualisierter Kontrollprogramme behandelt.

Obwohl HIV/AIDS heute in der Welt eine reale Bedrohung für den Fortbestand der Menschheit darstellt, war es in Kuba –dank der Annahme rechtzeitiger Strategien und der Einsetzung einer Arbeitsgruppe der Regierung zur Koordinierung der nationalen Bekämpfung der Epidemie- möglich, eine nur leichte Progression der Krankheit beizubehalten. Die Verbreitung beträgt 0,03 % und wird als die niedrigste Amerikas und eine der niedrigsten in der Welt angesehen.

In Kuba wird die Versorgung mit sicherem Blut garantiert. 100% der über 600 000 freiwilligen Blutspenden jährlich werden attestiert. In nur 13 Fällen kam es zu einer Ansteckung auf diesem Wege. Eingeführt wurde die Prävention der perinatalen Transfusion (Mutter-Kind), indem den über 170 000 schwangeren Frauen pro Jahr freiwillige Blutproben entnommen und eine antiretrovirale Behandlung sowie weitere von der UNO für HIV-Positive empfohlene Massnahmen gewährleistet werden. Dabei kam es in nur 8 Fällen zu einer Ansteckung.

Erreicht wurden mit Hilfe eines Programms zur ganzheitlichen Betreuung von mit HIV/AIDS lebenden Personen die Qualifikation, soziale und berufliche Sicherheit und eine fachgerechte medizinische Betreuung –die antiretrovirale Behandlung sowie die Behandlung von Begleiterkrankungen einschliesst und für alle Erkrankten kostenlos ist. Hinzu kommt ein intensives Bildungsprogramm, das u. a. die Sexualerziehung an den Schulen, edukative Massnahmen für gefährdete Gruppen, für Jugendliche und die Bevölkerung allgemein vorsieht. Registriert wurden 3 531 Ansteckungen, von denen 1 290 Personen erkrankt und 890 gestorben sind.

Das Gesundheitswesen in der Sonderperiode

Das kubanische Gesundheitswesen litt im Zeitraum von 1990 bis 1996 unter den restriktiven Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von Mitteln – bedingt durch die internationale Wirtschaftskrise und den Niedergang der ehemaligen UdSSR und der sozialistischen Länder Europas, durch die Anwendung neoliberaler Massnahmen in Lateinamerika und die Verschärfung der von der Regierung der USA aufgezwungenen Wirtschaftsblockade.

Unter diesen Bedingungen war die Aufrechterhaltung der Priorität der gesundheitlichen Betreuung der Bevölkerung eine Herausforderung und ein strategisches Ziel für die gesamte Gesellschaft und den Staat.

DIE UNTERSTÜTZUNG DES KUBANISCHEN GESUNDHEITSWESENS FÜR DAS AUSLAND

Die Regierung Kubas gewährt internationale Unterstützung durch die Entsendung von Mitarbeitern des kubanischen Gesundheitswesens in ländliche Regionen von 66 Ländern, wo mehr als 25 845 Ärzte und Fachkräfte tätig sind, die insgesamt 85 154 748 Einwohner betreuen-
34 700 000 in Lateinamerika und der Karibik und 50 400 000 in Afrika und Asien. Von den genannten 25 845 sind 17 651 Ärzte, 3 069 Zahnärzte und 3 117 Fachkräfte für Optik und andere Bereiche.

In 29 Ländern Lateinamerikas arbeiten über 22 000 Ärzte, von diesen
z. B. über 15 000 in Venezuela und 140 in Bolivien.

In Afrika arbeiten 2 166 Mitarbeiter des kubanischen Gesundheitswesens, in Asien sind es 2.530, davon 2.500 in Pakistan.

Die kubanische Regierung bildet über 10 000 Jugendliche aus der ganzen Welt, die aus einfachen Verhältnissen stammen und 101 ethnischen Randgruppen angehören, zu Ärzten aus.

Im Rahmen des Nationalen Gesundheitsprogramms werden sie für 7 Jahre kostenfrei an der Lateinamerikanischen Universität für Medizin (ELAM) aufgenommen, bekommen die erforderlichen Lehrbücher und andere Materialien sowie gesundheitliche Betreuung, Unterkunft, Verpflegung und 100 Pesos monatlich für ihre Ausgaben. Von den 28 071 Medizinstudenten, die sich in Kuba in der Ausbildung befinden, sind 10 403 Ausländer, darunter 9 024 vom amerikanischen Kontinent, die übrigen kommen aus der Karibik und Afrika. Jährlich werden 1 500 Studenten immatrikuliert.

2005 legten 1 612 Ärzte aus 27 Ländern ihr Examen an der ELAM in Havanna ab.

Kuba unterhält medizinische Fakultäten in Gambia, Äquatorial-Guinea und Eritrea.

Heute absolvieren in Kuba über 12 000 Jugendliche aus anderen Ländern, insbesondere aus Lateinamerika und der Karibik, kostenlos ein Medizinstudium – eine Zahl, die sich schnell vervielfachen wird. An der ELAM studieren auch zahlreiche junge Nordamerikaner.

Operation Milagro (Wunder)

Die Operation Milagro ist ein von Kuba gefördertes Projekt mit dem Ziel, Tausenden Patienten Lateinamerikas und der Karibik ihr Augenlicht durch eine Augenoperation in Kuba wiederzugeben.
Dieses Projekt begann mit der Operation venezolanischer Patienten und wurde inzwischen auf die Länder der Karibik ausgeweitet. Bisher bekamen 79 450 Venezolaner und 4 212 Angehörige der Karibik, d. h. insgesamt 83 662 Personen, ihr Augenlicht wieder.

In 10 Jahren werden 6 Millionen Menschen in Lateinamerika operiert und 15 Zentren für Augenheilkunde auf dem Kontinent errichtet worden sein – ähnlich dem, das Kuba bereits in Bolivien aufgebaut hat.

Auf diesem Wege werden über 100 000 Spezialisten für Augenheilkunde in mehr als 28 Ländern Lateinamerikas und der Karibik ausgebildet.

Quelle: http://www.menschenrechte-auf-kuba.de/

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Die Kommunistische Partei Venezuelas ist 82 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass gratulierte Präsident Maduro.

„Ich möchte allen Genossen der Kommunistischen Partei Venezuelas meine Anerkennung und meinen Glückwunsch aussprechen. Sie ist gegenwärtig die älteste aktive Partei der venezolanischen Demokratie, jeden Tag vitaler, stärker und kämpferischer denn je.“ Das sagte der Präsident der Bolivarischen Republik Venezuela in einer Aussendung des Programms Bolivarischer Dialog; der Anlass ist der 82. Jahrestag der PCV.
„Ihr ist es zu verdanken, dass wir heute demokratische Verhältnisse haben, denn es waren die Kommunisten der 1940er Jahre, die den Kampf für die wahre Demokratie auf sich genommen haben.“

Maduro kündigte für die kommenden Kommunalwahlen an, „zum 8. Dezember schreiten die patriotischen, revolutionären und sozialistischen Kräfte mit der perfekten Einheit des Grossen Patriotischen Pols voran, mit gemeinsamen Bürgermandidatinnen und -kandidaten in allen Kommunen des Landes.“

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Quelle: http://www.vtv.gob.ve/articulos/2013/08/08/mandatario-nacional-felicita-al-partido-comunista-por-su-82-aniversario-3759.html

Übersetzung aus dem Spanischen: http://news.dkp.de/ ; gekürzt

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Zum Vormerken für Samstag, 07.09.2013, Berlin

07.09.2013 von 11 :00 – 17 Uhr in der jW-Ladengalerie, Torstraße 6, in 10119 Berlin (Nähe U-Bahnhof Rosa Luxemburg- Platz – U2)
Eintritt: 10,- €, ermäßigt 7,- € (inkl Mittagessen)

Tageskonferenz zum 40. Jahrestag des faschistischen Putsches in Chile

Veranstalter: junge Welt, Marx-Engels-Siftung, GBM, DKP

11:00 Uhr
Begrüßung : Michael Mäde (jW)
11:05 – 11:20 Uhr
Einleitung der Konferenz: Günter Pohl

11.20- 13:15 Block I Das Verhältnis beider deutscher Staaten zu Chile der Unidad Popular

Referenten:

Karlheinz Möbus (von 191-1973 1. Sekretär/Botschaftsrat in Chile)
Carsten Söder (Journalist)

13:15 -13:45 Mittagspause

13:45- 15:15 Uhr Block II

Referat:
Chile – der parlamentarische Weg zum Sozialismus – Konsequenzen für die neue Bewegung in Lateinamerika

Jorge Insunza Becker, Mitglied der politischen Kommission der KP Chiles
anschließend Diskussion

15:30- 15:45 Kaffeepause

15.45 – 17:00 Block III

Grundfragen der Revolutionstheorie
Volksfront und/oder sozialistische Revolution:
Linke Kritik an Projekt der Unidad Popular

Referent Werner Röhr (Historiker )
anschließend Diskussion

Ende der Konferenz gegen 17 Uhr

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Erklärung der TKP-1920 zu den jüngsten Massakern in Westkurdistan
 
AKP, Hände weg von Syrien! AKP, Hände weg von Rojava!

Der brutale Angriffskrieg gegen Syrien der imperialistisch-zionistischen Kriegskoalition wird fortgesetzt, indem die NATO und regionale Mächte wie Katar, Saudi-Arabien und die Türkei benutzt werden. Die Völker Syriens wehren sich seit zweieinhalb Jahren heldenhaft gegen diesen Angriff, der über mit der Al-Qaida und der Freien Syrischen Armee verbundenen wahabitisch-salafistischen Terrorbanden geführt wird. Ein wichtiger Bestandteil dieser Aggression sind die Angriffe der Terrorbanden auf die kurdischen Städte in Rojava (Westkurdistan).

Das kurdische Volk wehrt sich

Jeder weiß, dass die Terrorbanden, die das kurdische Volk angreifen, von der AKP genährt, ausgebildet und bewaffnet werden. Der Kampf des kurdischen Volkes, das unter der Führung der Partei der demokratischen Union (PYD) sein Schicksal in seine eigene Hände genommen hat, gegen die Terrorbanden ist ein Teil des heldenhaften Kampfes der Völker Syriens gegen den imperialistisch-zionistischen Block und die regionalen reaktionären Kräfte. An dem Tag, an dem die Völker Syriens die Aggression der imperialistisch-zionistischen und islamistischen Kräfte besiegen werden, wird das kurdische Volk von Rojava auch das Recht, sich selbst zu verwalten, gewinnen.

Das neue Manöver der AKP

Die pro-amerikanisch, islamistische AKP, die unter der Anweisung des Imperialismus und beseelt vom Traum, das Osmanische Reich von neuem zu beleben, den Völkern Syriens den Tod herbeibringt, hat angesichts des zähen Kampfes des kurdischen Volks von Rojava gegen die islamistischen Banden ein neues Manöver eingeleitet.

Sie unterstützt weiterhin die blutrünstigen Banden, gleichzeitig aber hat sie den Führer der PYD, Salih Muslim, nach Istanbul eingeladen. Die AKP, die der PYD diverse Versprechen gemacht hat, erklärte, dass sie in diesem Konflikt keine Partei ergreifen werde und dass sie die El-Kaida-nahen Kräfte nicht unterstützten würde. Aber die Beobachter in der Region melden der ganzen Welt, dass die Terrorbanden von der Türkei unterstützt werden, und die kurdischen Gebiete einem Embargo ausgesetzt sind.

Ein hinterlistiges Spiel

Die AKP versucht auch die PYD für sich zu gewinnen, um ihr versagendes Ausbreitungsprojekt zu retten. Das Ziel der AKP ist es, die PYD in die reaktionäre, faschistische Aggression gegen Syrien miteinzubeziehen, und sie als unterstützende Kraft für die islamistischen Banden zu verwenden. Die Versprechen der AKP gegenüber der PYD sind ebenso große Lügen, wie die Versuche, die kurdische Nationalbewegung mit dem Versprechen einer „friedlichen Lösung“ und der Fantasie eines „Kurdistans unter der Obhut der großen, islamistischen Türkei“ abzulenken. Wachsamkeit gegen die reaktionären Manöver der AKP ist für alle Völker der Region von lebenswichtiger Bedeutung.

Gemeinsam werden wir uns befreien

Die TKP-1920 unterstützt den nationalen Verteidigungskrieg der Völker Syriens gegen die imperialistisch-zionistische Aggression genauso wie es den Kampf des kurdischen Volks von Rojava gegen die angreifenden Banden und seinen Willen, sich selbst zu verwalten, unterstützt. Wir sind uns sicher, dass die Völker Syriens ohne zwischen Nation oder Konfession zu unterscheiden und ihre Einheit schützend die reaktionäre-faschistische Aggression niederschlagen wird.

Mit dem Geist des Mai-Juni Widerstandes

Der Angriffskrieg der AKP, der dem Weltkartell der Dollarmilliardär dient, bringt nicht nur den Nachbarvölkern Tod und Vernichtung, sondern auch dem Volk der Türkei. Die Wut gegen diesen Angriffskrieg spielte eine sehr wichtige Rolle beim Aufstand, der am 31. Mai 2013 ausbrach. Das Wesen des prachtvollen Mai-Juni Volkswiderstandes ist, gegen Reaktion, Wucher und Krieg die Fahne des Laizismus, der Demokratie, der sozialen Gerechtigkeit, der nationalen Unabhängigkeit und des Friedens zu erheben.

Die Unterstützung der blutrünstigen Banden ist eine Beschmutzung der Würde des Volkes der Türkei. Die AKP muss sofort ihre Hände aus Syrien rausziehen. Die AKP muss sofort ihre Hände aus Rojava rausziehen. Das Volk der Türkei, dass seinen Kampf mit dem Geist des Mai-Juni Widerstandes weiterführt, wird alles Mögliche tun, um die Massaker des imperialistisch-zionistischen Blocks und seiner Knechte an dem Volk von Rojava und an alle Völker Syriens eine Ende zu setzten.

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Übernommen von RedGlobe, http://www.redglobe.de/naher-mittlerer-osten/syrien/9114-erklaerung-der-tkp-1920-zu-den-juengsten-massakern-in-westkurdistan

Homepage der TKP 1920: http://www.tkp.org/

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Anmerkung der Redaktion:

Die TKP 1920 ist eine der beiden kommunistischen Parteien in der Türkei, die sich auf das Erbe der 1920 gegründeten Kommunistischen Partei der Türkei beruft. Die andere ist die TKP.

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