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Neue Position erschienen

Eine neue Position, das Magazin der SDAJ ist erschienen. Schwerpunkt der Ausgabe ist „Eine Welt zu gewinnen? – Kampf gegen Zerstörung unserer Umwelt“. Zur Sprache kommt die sog. „Energiewende“, der Klimawandel, der Kampf um das Wasser und vieles mehr.

Die Position erscheint sechs Mal im Jahr und du kannst sie für 10 Euro pro Jahr (Soliabo: 20 Euro) im UZshop bestellen.

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Neue Position erschienen

Position ist das Magazin der SDAJ

2019 jährt sich die Novemberrevolution zum 100. Mal und die seitdem erkämpften Verbesserungen für die ArbeiterInnenklasse scheinen zunehmend durch die Herrschenden zurückgedrängt zu werden. Unlängst wird wieder über einen 12 Stunden Arbeitstag diskutiert, der Niedriglohnsektor in der BRD wird erweitert, die Arbeitslosenreserve wird erhöht, die Spalterei unserer Klasse vorangetrieben, Repressionsorgane werden ausgebaut und ein regierungsnaher Wirtschaftsbeirat rät dazu, mit dem Bau von Sozialwohnungen aufzuhören und das, obwohl Mieten ohnehin schon nicht bezahlbar sind. Und während die Lebenssituation für viele immer prekärer wird, geraten viele in die Fänge der Lügner einer sogenannten Alternative für heute. Beinah schon herablassend blickt ein großer Teil vermeintlich progressiver Menschen auf Ostdeutschland und sieht nicht, dass es Gründe für den Rechtsruck gibt, die sicherlich nicht in der „autoritären Erziehung“ der DDR liegen, sondern in den Blühenden Landschaften die versprochen wurden und niemals kamen. Und während die Mieten weiter steigen, unsere Chefs uns weiter ausbeuten, uns in den Schulen fast nur Dinge beigebracht werden, die dem Profit unserer späteren Arbeitgeber dienen und uns kaum etwas nützen, wird eines klar und deutlich: Auch hundert Jahre später, ist die Notwendigkeit einer Revolution gegeben. Nie war es wichtiger sich zu organisieren und sich Gedanken über eine sinnvolle antikapitalistische und antifaschistische Strategie zu machen. Dazu wollen wir mit diesem Heft beitragen.

Euer Zeitungskollektiv

Die Position ist im UZ-Shop erhältlich.

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Eine Welt zu gewinnen

Das SDAJ-Buch ist da! Es kann beim UZ-Shop für 10 Euro bestellt werden.

Einen Vorabdruck zum reinlesen gibt es in der aktuellen UZ.

Beschreibung:

Lena Kreymann / Paul Rodermund (Hg,)

Eine Welt zu gewinnen
Marx, der Kapitalismus von heute und was wir tun können
Mit einem Vorwort von Dietmar Dath

Neue Kleine Bibliothek 259, ca. 220 Seiten, mit ca. 15 Cartoons

ISBN 978-3-89438-674-0

Der Sammelband wendet sich gerade auch an junge Menschen. Er bietet Einsichten in das Leben und die Erkenntnisse von Karl Marx, eine marxistische Interpretation der Widersprüche unserer Zeit sowie einen Überblick über Klassenkämpfe des 20. Jahrhunderts. Das einführende Kapitel behandelt die Entwicklung des dialektischen und historischen Materialismus, die Analyse der Grundstruktur der kapitalistischen Produktionsweise, den Kampf für den Sozialismus vom Bund der Gerechten bis zur Pariser Commune. Das zweite Kapitel befasst sich mit den grundlegenden Widersprüchen und Problemfeldern unserer heutigen Gesellschaft und diskutiert mögliche Lösungen. Das dritte Kapitel beginnt mit der russischen Oktober- und der deutschen Novemberrevolution und beleuchtet die Debatten um eine antifaschistische Strategie vor 1933. Weitere Themen sind die unterschiedlichen Entwicklungen in DDR und BRD sowie die Protestbewegung von 1968 und die Frage, ob mit dem Ende des Sozialismus nach sowjetischem Modell nun auch das Ende der Geschichte gekommen sei.

Mit Beiträgen von Hans-Peter Brenner, Dietmar Dath, Heiko Humburg, Georg Fülberth, Patrik Köbele, Philipp Krämer, Lena Kreymann, Beate Landefeld, Jürgen Lloyd, Seta Radin, Paul Rodermund, Björn Schmidt, Arnold Schölzel, Werner Seppmann, Jürgen Wagner und Lucas Zeise.

Lena Kreymann, *1989, Studium der Philosophie und Neurowissenschaften in Berlin, Bundesvorsitzende der SDAJ; Paul Rodermund, *1989, Studium der Neurowissenschaften und Doktorand in Tübingen. Ehemaliger Bundesvorsitzender der SDAJ.

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Die SDAJ über den Ausgang des NSU-Prozesses
Das Urteil steht fest. Lebenslange Haft für Beate Zschäpe ohne anschließende Sicherheitsverwahrung. Angeklagt ist sie wegen Mitgliedschaft einer terroristischen Vereinigung und als Mittäterin bei 9 Morden, 2 Bombenanschlägen, 15 Raubüberfällen und 2 Mordanschläge auf Polizistinnen. Bei den Nebenangeklagten lautet das Urteil schuldig zur Beihilfe der Morde. Für Carsten S. bedeutet das 3 Jahre Haft und für Wohlleben ganze 10 Jahre Haft. Weiter wurde André E. zu zwei Jahren und sechs Monaten wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung verurteilt. Angela Merkel hatte 2012 bei der Trauerfeier für die NSU-Ofer eine bedingungslose Aufklärung versprochen, hat sie dieses Versprechen eingehalten? Meral Sahin, die Vorsitzende der Interessensgemeinschaft Keupstraße sagte im Interview mit dem Kölner Stadtanzeiger (KSA): „Es wäre schön, wenn jeder sich die Frage stellen würde, ob er mit so einem Urteil 14 Jahre nach einer Tat, die schon 24 Stunden später türkischen Banden zugeschrieben wurde, zufrieden ist?“ Und weiter wünsche sie sich „Solidarität, von der wir nach dem Anschlag zum Glück auch viel erfahren haben, Engagement und Journalisten, die helfen, die Versäumnisse der Behörden aufzudecken.“. Hasan Yildirim, der damals Opfer des Nagelbombenanschlags war, sagte dem KSA: „Das Urteil gegen Beate Zschäpe finde ich gut. Was die anderen vier bekommen haben ist ein Witz. Und es ist auch ein Witz, dass nur fünf Täter zur Rechenschaft gezogen werden.“. Eine bedingungslose Aufklärung war versprochen, doch diese kann es bei diesen Aussagen und weiteren offenen Fragen nicht gegeben haben. Die militanten Nazistrukturen die den NSU unterstützen und bilden, die Beamten, welche die Unterlagen des Verfassungsschutzes vernichteten, die V-Männer und alle weiteren Unterstützer die ein Nebel um die Taten brachten stehen nicht vor Gericht. Doch genau diese sind es die das Morden und Verbreiten von Terror möglich machten. Wieder einmal wurden Strohmänner zur Verantwortung gezogen, doch die Strukturen bleiben erhalten. Die Politiker versuchen mit falschen Versprechen und nun mit gespielter Gutmütigkeit wie von Horst Seehofer der nach dem Urteil meint, dass dieses für die Gesellschaft und Sicherheitsbehörde „kein Schlusspunkt“ sein dürfe und das der Rechtsextremismus in Deutschland auch zukünftig entschieden bekämpft werden müsse. Der selber Seehofer machte in den vergangenen Wochen jedoch damit Schlagzeilen, dass er Deutschlands Grenzen dichtmachen wolle und hartes Vorgehen gegen „illegale“ Flüchtlinge voranbringt. Faschisten jeglicher Coleur haben Positionen wie die Seehofers in den letzten Jahren überhaupt erst hoffähig gemacht. Hierin liegt der (bzw. ein) Nutzen für das Kapital faschistischer Bewegungen – das Interesse an ihrer konsequenten Bekämpfung ist deshalb gering. Sie dienen der Einschüchterung fortschrittlicher Kräfte und halten, wenn nötig für militante Aktionen her, die der Staat in seiner Funktion nicht selber verfolgen kann. Der Staat hat zum Beispiel ein erhöhtes Interesse an Kontrollmaßnahmen und Überwachung, er möchte ohne sich lange erklären zu müssen „eingreifen“ können wie es in Hamburg bei den G20 Protesten schon erprobt wurde. Dafür kommt ihn eine Faschistische Terrororganisation recht, denn dadurch werden die Rufe nach Schutz und Sicherheit lauter und der Staat kann dann mit neuen Gesetzen wie den neuen Polizeigesetzen “reagieren“. Heute sind in München etwa 5000 Menschen auf der Straße um lautstark gegen Rassismus und gegen ein Ende der Aufklärung zu Protestieren. Gemeinsam wollen wir zeigen, dass wir das Schweigen zu bestimmten Fragen im Prozess nicht hinnehmen wollen und Rassismus und Faschismus an der Wurzel zerschlagen wollen!

Quelle: sdaj.org

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Neue Position am Start

Der Ordensgründer Franz von Assisi war es, der in den ersten Krisen der feudalen Herrschaft für Abkehr von der Welt und Vergeistlichung des Lebens eintrat. Es war die große und mächtige Kirche, die gegen Fortschritt, Emanzipation und Aufklärung eintrat – und es sind die großen Kirchen, die diese Generallinie bis heute verfolgen. Mit Papst Franziskus aber, steht da nun einer an der Spitze der katholischen Kirche, der für die Armen eintritt und sagt, „dass es in jedem Fall die Kommunisten sind, die wie die Christen denken. Christus sprach von einer Gesellschaft, in der es die Armen, die Schwachen, die Ausgegrenzten sind, die entscheiden“. Rückt er ab, von der Generallinie des vatikanischen Imperiums? Oder ist sein historischer Namenspatron (Franz-iskus) auch politisches Vorbild? Schließlich soll der argentinische Papst während der Militärdiktatur 1976 bis 83 am Verschwinden von regimekritischen Jesuiten beteiligt gewesen sein und gute Kontakte zur Militräführung gepflegt haben. Oder stimmt es, was er sagt, dass er nur den Orden vor der Junta geschützt hätte? Und kann man überhaupt die Verbrechen und Fehler der großen Kirchen mit dem Glauben und den Handlungen der einzelnen Gläubigen gleichsetzen? Zum Ende des „Reformationsjahrs“ 2017, indem man dem Gejubel um Religion und den Thesen des Martin Luthers nicht entkommen konnte – den, den Friedrich Engels als „Knecht“ der Fürstenherrschaft bezeichnete – wollen wir uns also mit der Thema Glauben beschäftigen: Was ist das eigentlich, dieses „Opium des Volkes“, wie Marx es nannte?
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Kriegsursachen bekämpfen!

Die SDAJ auf dem LLL-Wochenende 2018

Die SDAJ mobilisiert unter dem Motto „Kriegsursachen bekämpfen!“ bundesweit am 13. und 14. Januar zum Luxemburg-Liebknecht-Lenin Wochenende nach Berlin – zur Rosa-Luxemburg-Konferenz der Tageszeitung jungeWelt und zur Luxemburg-Liebknecht-Demonstration. Im Zentrum des Programms steht die Frage wie heute der Kampf gegen den Kapitalismus aufgenommen werden kann. Dazu wird es Workshops geben. Ein Workshop beschäftigt sich mit der Situation in den Schulen und wie sich dort Widerstand organisieren lässt. Ein weiterer Workshop beschäftigt sich mit der Diskussion um Arbeitszeitverkürzung, die seit einiger Zeit in der Gewerkschaftsjugend wieder eine größere Rolle spielt. Darüber hinaus gibt es ein Argumentationstraining gegen Kriegspropaganda und das Solidaritätsprojekt „Tamara Bunke“ lädt alle Kuba-Interessierten ein, das Projekt näher kennenzulernen. Beim Jugendpodium werden Gewerkschaftsjugendliche, didf-Jugend und SDAJ gemeinsam darüber diskutieren, wie man die täglichen Auseinandersetzungen stärker mit den allgemeineren politischen Fragen verbinden kann. Abends findet die revolutionäre Vorabendparty statt.
Bei der LL-Demonstration zum Friedhof der Sozialisten organisiert die SDAJ gemeinsam mit der didf-Jugend und weiteren Berliner Jugendorganisationen einen gemeinsamen Jugendblock. „Für uns ist diese Demonstration kein rückwärtsgewandter Trauermarsch der Ewiggestrigen,“ so Lena Kreymann, stellv. Bundesvorsitzende der SDAJ, „sondern das genaue Gegenteil. Der Ermordung von Karl und Rosa durch rechte Freikorpsverbände und mit Unterstützung der SPD-Führung zu gedenken, heißt heute den Kampf aufzunehmen gegen Krieg und seine Ursache: den Kapitalismus.“

Zuerst erschienen in der UZ vom 15.12.2017

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Die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) hat ein Video zum LLL-Wochenende am 13./14.1.2017 in Berlin veröffentlicht.

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Das Festival der Jugend fand vom 2. bis zum 5. Juni 2017 mitten in am Rheinufer statt. Zu einem der größten linken politischen Jugendfestivals Deutschlands gab es Konzerte von Los Fastidios – officialpage, Disarstar, MC Smook und vielen mehr. In zahlreichen unterschiedlichen Workshops und Vorträgen haben wir diskutiert, gelernt, zugehört und neue Ideen entwickelt. Ob ANTIFA oder Antimilitarismus, Gewerkschaftsarbeit oder Kämpfe in der Schule, Rassismus oder Sexismus in dieser Gesellschaft. Wir haben Fußball gespielt, Sprayen gelernt, die Nächte durchgetanzt und am Strand rumgehangen. Mehr davon findet ihr in unserem Aftermovie.

Save the date für das Festival der Jugend 2019: 7.-10. Juni in Köln!

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Seit vier Jahren kämpfen die Kolleginnen und Kollegen bei Amazon für eine bessere Bezahlung nach dem Versandhandels-Tarivertrag. Während der Tarif für die Kolleginnen und Kollegen zwischen 11,47 Euro und 11,94 Euro Einstiegsgehalt vorsieht, schickt Amazon seine Mitarbeiter mit einem Gehalt von 9,65 Euro bis 11,12 Euro nach Hause. Befristete Arbeitsverträge gehören zum Standard. Der Konzern macht es den KollegInnen nicht leicht und lehnt Verhandlungen kategorisch ab. Bestellungen können während den Streiktagen leicht über Versandzentren in Polen oder Frankreich umgeleitet werden. Das mindert den Druck auf die Geschäftsleitung. Aber es gibt erste Treffen und Solidaritätsaktionen über Ländergrenzen hinweg. Hoch die internationale Solidarität!
Auch Zalando ist keineswegs besser: Statt 11,99 Euro schickt Zalando seine Lagerarbeiter mit 10,12 Euro nach Hause. Der Versandhändler für Schuhe und Mode war 2015 auf Platz 3 der umsatzstärksten deutschen Online-Shops – auf Kosten der Beschäftigten. Der Erfolg von Amazon und Zalando beruht darauf, die Beschäftigten mit Hungerlöhnen abzuspeisen. Für die Beschäftigten bedeutet das vor allem: Löhne knapp oberhalb der Armutsgrenze und garantierte Altersarmut. Befristete Verträge sorgen dafür, dass die Kolleginnen und Kollegen sich nicht trauen, sich zu wehren. Die Beschäftigten werden mit Leistungsstandards unter Druck gesetzt, die meiste Arbeit findet gehetzt und unter Stress statt.
Das alles hat System. Durch die Arbeit der Mitarbeiter entsteht der Gewinn bei den Versandhändlern. Sie bezahlen den Beschäftigten nur einen Bruchteil der geleisteten Arbeit.
Alleine in den letzten 3 Monaten im Jahr 2016 hat Zalando über eine Milliarde Euro Umsatz (+23%) erziehlt und über 104 Millionen Euro Gewinn (+20%) erwirtschaftet. Amazon erziehlte 43,4 Milliarden Euro Umsatz (+22%) und rund 1,3 Milliarden Euro Gewinn (+13%).
Die Beschäftigten haben diesen gesamten Reichtum erarbeitet. Es ist eine Frechheit dass die Unternehmen immer mehr Profite machen und die KollegInnen immer weniger bekommen.
Wir erklären uns solidarisch mit den streikenden bei Zalando und Amazon. Diese Onlinehändler müssen endlich nach dem Tarifvertrag des Versandhandels bezahlt werden. Das reicht aber noch nicht: Die Beschäftigten müssen endlich an der Gewinnsteigerung beteiligt werden: Wir fordern eine sofortige Anhebung des Einstiegsgehalts auf 12,50 Euro!
Egal ob Bad Hersfeld, Leipzig, Graben, Pforzheim, Koblenz, Werne, Rheinberg, Brieselang, Elmshorn, Erfurt, Mönchengladbach oder Lahr (Südbaden), die Kolleginnen und Kollegen von Amazon und Zalando müssen gemeinsam streiken. Wir unterstützen die Kolleginnen und Kollegen bei ihrem Kampf um einen gemeinsamen Versandhandels- Tarifvertrag.

Wir stehen solidarisch an eurer Seite und fordern:
• Versandhandelstarifvertrag für Zalando und Amazon!
• Schluss mit der Arbeitshetze!
• Gemeinsamer Streik der Amazon- und Zalando-Versandzentren!

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