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Mit der SDAJ zusammen anreisen

Baden-Württemberg

Busanreise ab Stuttgart, Abfahrt 12 Uhr, Zwischenhalt in Karlsruhe.
Teilw. gemeinsame Zuganreise nach Stuttgart aus Tübingen und Freiburg.
Kosten: Sozi 40€, Normal 60€, Soli 75€
Kontakt: info@sdaj-bawue.de

Bayern

Busanreise: Hinfahrt am Freitag: Augsburg: 10 Uhr, München: 11 Uhr, Nürnberg: 13.30 Uhr. Rückfahrt am Sonntag gegen 15.00 Uhr
Kosten: Sozi 36€, Normal 46€, Soli 54€
Kontakt: info@sdaj-bayern.de

Berlin

Gemeinsame KFZ-Anreise und Kleinbusse.
Kontakt: info@sdaj-berlin.de

oder Busanreise: Hinfahrt am Samstag: 05.00 Uhr Bahnhof Zoo (Busbahnhof). Rückfahrt am Sonntag um 15.00 Uhr ab dem Revierpark Wischlingen. Preis: 40/30 €, Anmeldung: info@dkp-berlin.info

Bremen

Busanreise ab Samstag, 08.00 Uhr vom ZOB Bremen zum Pressefest. Rückfahrt am Samstag Abend um 23.00 Uhr an Wischlingen. Kosten 18/14 €.
Anmeldung bis 19.06.: Tel.: 0421 21 62 47 oder 0421 35 22 53

Göttingen, Niedersachsen

Gemeinsame Autoanreise bzw. Kleinbusse. Start am Freitag um 14.00 Uhr in Göttingen. Anmeldungen unter sdajgoettingen@gmail.com

Hessen

Gemeinsame Bahnanreise aus Kassel, Gießen-Marburg, Frankfurt und Darmstadt.
Kosten: ca. 25€
Kontakt: info@sdaj-hessen.de

Rheinland-Westfalen

Anreise mit PKW und ÖPNV. Koordination über kontakt@sdaj-rheinland.de

Trier (Rheinland-Pfalz)

gemeinsame Anreise per Zug möglich, Absprache per Mail an trier.sdaj-netz.de

Waterkant

Gemeinsame Anreise aus verschiedenen Städten. Infos und Kontakt unter http://www.waterkant.sdaj-netz.de/kontakt/

Wien (Österreich)

Auch aus Österreich kommen GenossInnen zum Pressefest. Du willst mit ihnen gemeinsame anreisen? Für Infos und Kontakt einfach eine Mail an international@kjoe.at schreiben.

Sonstiges

Weitere Anreisemöglichkeiten könnt ihr unter kontakt@pressefest.sdaj-netz.de erfragen!

Mit dem Auto

Mit dem Auto auf der A45 bis Abfahrt “Huckarde” Richtung “Hafen” oder auf der B1 bis Abfahrt “Dorstfeld/Universität”, anschließend könnt ihr jeweils einfach der Beschilderung zum “Revierpark” folgen.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

Vom Hauptbahnhof könnt ihr mit den Buslinien 447 oder 465 bis “Revierpark” fahren. Dritte Variante währe mit der S-Bahn Linie S2 bis zur Haltestelle “Wischlingen” zu reisen.

Revierpark Wischlingen
Höfkerstraße 12
44149 Dortmund-Dorstfeld

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Information und Diskusssion, organisiert von der SDAJ

Die Lage in der Ukraine verschärft sich von Tag zu Tag, der von der Putschregierung entfesselte Bürgerkrieg fordert immer mehr Opfer und die Bundesregierung stärkt Kiew den Rücken. Und doch bleibt der Widerstand gegen Krieg und faschistischen Terror in der Ukraine hierzulande noch ziemlich schwach. Die Bündelung der Kräfte scheitert zuweilen schon an der unterschiedlichen Analyse dessen, was in der Ukraine eigentlich vor sich geht.

Die SDAJ hat darum Arnold Schölzel, Chefredakteur der Tageszeitung junge welt, zu einem Expertengespräch gebeten. Am Samstag um 10.45 Uhr werden wir Jugendbereich mit Arnold darüber sprechen, welche Interessen in der Ukraine aufeinanderprallen, wie er die Kriegsgefahr einschätzt, die von der Ukraine-Krise ausgeht, welche Akteure in der Ukraine am Werk sind, welche Rolle die Faschisten spielen und wie die Bundesrepublik sich darum bemüht, ihren Einfluss auszuweiten. Denn in der Ukraine erleben wir gerade die nächste imperialistische Aggression, wie sie in den vergangenen Jahren bereits in Libyen und Syrien Krieg und Bürgerkrieg gebracht hat. Der gewaltsame imperialistische Interessenkampf ist es, der massenhaftes Leid über ganze Völker bringt und Abertausende zur Flucht aus ihrer Heimat treibt.

Dafür, dass diese Opfer der eigenen imperialistischen Aggression vor ihren Außengrenzen ertrinken und verbluten, hat die EU mit ihrer Agentur Frontex gesorgt. Diejenigen, die es trotz widrigster Umstände doch bis in die EU schaffen, erwarten hier keine offenen Arme: Asylgesetze werden immer weiter verschärft, die Abschiebeknäste sind überfüllt, die Bedingungen, unter denen AsylbewerberInnen leben müssen, sind unmenschlich. Aber gegen die rassistische staatliche Politik regt sich zunehmend Widerstand der Betroffenen. In Hamburg, Berlin und anderen deutschen Städten kam es zu Protestcamps und Hungerstreiks, in Süd- und Westdeutschland finden Refugee-Märsche statt, mit denen die Flüchtlinge ihre Rechte einfordern. Um 12.00 Uhr diskutiert die SDAJ mit Aktiven dieser Proteste über den Stand der Bewegung, Möglichkeiten praktischer Solidarität und die Gemeinsamkeit unserer Kämpfe.

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Alerta Antifascista!

Der Freitagabend des 18. UZ-Pressefestes beginnt mit einem Antifa-Konzert der SDAJ auf der Hauptbühne.

bandistas-2 Los geht’s los mit Compania Bataclan: eine sieben-köpfige Band aus Bochum, Witten, Dortmund und Fröndenberg. Musikalischer Abwechslungsreichtum verbindet sich mit politischem Anspruch. Texte aus eigener Feder oder von Brecht/Weill werden mit unterschiedlichen Stilen unterlegt. Heraus kommt ein spannender Soundclash; ob Balkan-Klezmer, Französische Musette, Reggae oder Ska – Compania Bataclan tanzt auf vielen musikalischen Hochzeiten.

Weiter geht es mit einem Ska-Reggae-Rock-Kollektiv aus Istanbul. Hinter dem unvergesslichen Namen Bandista verbirgt sich ein 2006 gegründetes acht-köpfiges Kollektiv aus Istanbul, deren MusikerInnen sich gleichwohl auch als politische AktivistInnen verstehen. In ihren Texten plädieren sie für eine gerechte Weltwirtschaftsordnung, Vielfalt der Kulturen und politische Teilhabe sowie einen lebendigen Internationalismus, aber auch gegen Unterdrückung, Sexismus, Rassismus und Ausbeutung. Reggae, Dub, Ska, Balkan, Roma-, Klezmer- und Afrobeats, immer unterlegt mit traditionellen anatolischen Klängen. Die Band sieht ihre Wurzeln in eben dieser kulturellen Vielfalt, betont aber dennoch ihre internationalistische Haltung. Nicht von ungefähr bezeichnen sie Boikot(Esp.), Ma Valise(F.), Fermin Muguruza (Euskadi) oder Compania Bataclan (BRD) als ihre Schwesterbands.

Zum Abschluss geht es etwas heftiger mit Punk-Ska aus dem Baskenland weiter.
Xabi Arakama, Trikitixa-Spieler der nun leider aufgelösten Band Obrint Pas aus Valencia (die Trikitixa ist ein diatonisches Akkordeon) hat eine neue Band: Xaiko aus dem Baskenland. Ebenfalls mit dabei sind David “Aguayiko” von der Punkband Kaotiko und diverse andere Musiker von Betagarri & Kaotiko. Zu erwarten haben wir demnach einen ordentlichen Sound a la triki-punk-ska mit Spass und Engagement.

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Die SDAJ bietet im Jugendbereich ein eigenes Programm an.

Freitag

ab 18h

ANTIFA KONZERT mit COMPANIA BATACLAN, XAIKO und BANDISTA

 

Zeitgleich spielen im Jugendbereich THE OUTER SPACE ASSOCIATION

Samstag

10.45-11.45 UKRAINE: IMPERIALISMUS LIVE
10.45-11.45 WARUM BRAUCHEN WIR EINE KOMMUNISTISCHE PARTEI?
12.00-13.00 ANTIFASCHISTISCHE AKTION HEUTE
12.00-13.00 FESTUNG EUROPA
13.15-14.15 CAFÉ INTERNATIONAL
13.15-14.15 AKTIVENTREFFEN FÜR SCHÜLERINNEN UND ARBEITERJUGENDLICHE
14.30-15.30 BILDUNG STATT SCHULE
14.30-15.30 DIE SDAJ STELLT SICH VOR
15.45-17.45 JUGENDTRIBUNAL: AUSBEUTER OUTEN!
15.45-17.45 LESUNG MIT DIETMAR DATH
18.00-19.00 VERBANDSTREFFEN DER SDAJ

danach Konzert, Party und gemeinsam am Lagerfeuer Arbeiterlieder singen!

Sonntag

11.00-12.45 AUSBILDUNG ERKÄMPFEN – HER MIT DEM AUSBILDUNGSGESETZ!
11.15-12.45 NAZIFREIE ZONE DDR
13.00-14.00 LESUNG MIT ELLEN SCHERNIKAU
13.00-14.00 VERANSTALTUNG ZUR WESTSAHARA

Alle Infos zum UZ-Pressefest hier

Die SDAJ auf dem Pressefest

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Wir wollen verändern!

SDAJ-Interview mit Mischa Aschmoneit

POSITION:
Das UZ-Pressefest ist das Fest der DKP-Zeitung Unsere Zeit. Warum seid ihr als IL auf dem Fest vertreten?

Mischa: Meine Gruppe, see red! Interventionistische Linke Düsseldorf, organisiert dort u.a. zusammen mit der Assoziation Dämmerung aus Hamburg und dem Duisburger Netzwerk gegen Rechts das Rote Zelt. Das Fest ist für uns ein Ort der Begegnung mit den in der DKP organisierten KommunistInnen und ihren Gästen, aber auch des solidarischen Streits um die politische Analyse und die daraus resultierende Strategie und Taktik.
Wir haben im Roten Zelt einige Veranstaltungen zu Kernthemen der radikalen Linken in der BRD, u.a. zu Krieg & Frieden, Antikapitalismus, Gentrifizierung, Antifaschismus, Internationale Solidarität, zum aktuell erstarkenden Menschenrechtsimperialismus, zu „Marxismus und Tierbefreiung“ sowie zum Rassismus. Und natürlich zu BLOCKUPY, der Blockade der Neueröffnung der Europäischen Zentralbank im Herbst/Winter.

POSITION:
Was sind eure politischen Schwerpunkte? Was macht ihr?

Mischa: see red! Interventionistische Linke Düsseldorf will nicht nur kritisieren (das aber auch!), sondern wir mischen uns ein, wir wollen verändern. Zu diesem Zweck haben wir uns organisiert, machen regelmäßige Treffen sowie Veranstaltungen und Aktionen. In Düsseldorf sind wir u.a. in den Bereichen Antifaschismus, Antirassismus, Wohnungsnot aber auch Internationale Solidarität aktiv.
Aus unserer Sicht gibt es keine Alternative zur Kombination von einerseits kontinuierlicher Kleinarbeit vor Ort in den verschiedenen lokalen Initiativen, im Betrieb, der Uni, der Schule, dem Stadtteil etc. und andererseits dem Aufbau einer bundesweiten Organisation der radikalen Linken, die sich mit anderen Organisationen vernetzt. Wer es ernst meint mit der Überwindung des Kapitalismus, kann nicht nur im lokalen oder regionalen Rahmen denken und handeln. Für uns ist die Interventionistische Linke (IL) der Bezugsrahmen, in dem wir bundesweit Politik entwickeln. Die IL hat aktuell als Schwerpunkt die Mobilisierung auf BLOCKUPY, daneben gibt es noch zahlreiche andere Projekte.

POSITION:
2015 findet der G8-Gipfel im bayerischen Schloss Elmau statt. Was habt ihr vor?

Mischa:
Unsere bundesweite Struktur diskutiert das noch. Als lokale Gruppe haben wir jedoch bereits beschlossen, dorthin zu mobilisieren – wir finden die Kombination aus Großdemonstration und Blockade der Zufahrtswege eine richtige Aktionsform. Und mit der Idee sind wir ja nicht alleine, die gibt es ja auch bei euch in der SDAJ, bei solid, beim sds, bei 3A, bei Perspektive Kommunismus, bei Zusammen Kämpfen und anderen. Wir sehen uns also auf den Blockaden.

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Übernommen von  SDAJ

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Die Pfingstcamps der SDAJ sind gelaufen. Hier ein Bericht in junge welt über das „Pfingstcamp Ost“ in Königsee, Thüringen:

http://www.jungewelt.de/2014/06-10/017.php

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Antimilitaristischer Protest trotz Polizeigewalt

Bensheim, 09.06.: Mehr als 100 AntimilitaristInnen –KriegsgegnerInnen aus der Region, die LINKE, DGB, GEW, AKKK, DKP und SDAJ und weitere Initiativen – protestieren auf dem Hessentag in Bensheim gegen die dortige Bundeswehrausstellung. Die SDAJ Hessen leistet mit einer kurzzeitigen Panzerbesetzung ihren Beitrag dazu. „Keinen Mensch und keinen Cent der Bundeswehr“, „Ausbildungsplätze statt Kriegseinsätze“ – auf 2 Transparenten sowie Flugblättern wird deutlich: die Bundeswehr versucht hier junge Menschen für die Kriegspolitik der Bundesrepublik zu werben, damit sie für die Interessen der deutschen Konzerne töten und sterben. Feldjäger und Polizei greifen sofort ein: ein Demonstrant wird brutal vom Panzer gestoßen – die anderen runtergezerrt und abgedrängt.

Kein Werben fürs Sterben?

Spielende Kinder auf Panzern, „Karriere“-Truck, Feldküche. Die Bundeswehr ist Jahr für Jahr einer der größten Aussteller auf dem Hessentag. Mit Panzern und Kriegsflugzeugen, mit Werbematerial bis hin zu Infoheften für Kinder, deren Väter im Auslandseinsatz sind, soll die aggressive Außenpolitik des deutschen Imperialismus in der Bevölkerung verankert, Krieg zur Normalität werden. Dabei wird nicht nur in den Infoheften für Kinder verschwiegen: die Karriere bei der Bundeswehr endet für immer mehr SoldatInnen mit massiven psychischen Problemen oder gar im Zinksarg. Erst recht kein Thema ist, wofür der deutsche Staat Krieg führt. Auf dem Hessentag, wie bei vielen anderen Ausstellungen der Bundeswehr, wird immer noch das Märchen vom Kampf für Demokratie und Menschenrechte hochgehalten.

Gut informiert

Teil der Bundeswehrausstellung auf dem Hessentag ist ein Funkturm zur Kommunikationsüberwachung. Die Bundeswehr hat ihre Möglichkeiten jedoch noch anschaulicher demonstriert. Noch deutlich vor der Besetzung eines Panzers konnten Demonstrationsteilnehmer aus Gesprächen von Bundeswehrsoldaten und Polizisten entnehmen, dass sie von der geplanten Panzerbesetzung wussten. Diese Aktion wurde jedoch weder im Internet beworben noch per Mail bekannt gemacht. Das zeigt: Der Protest gegen die Bundeswehr auf dem Hessentag trifft die richtige Stelle. Nicht anders ist zu erklären, dass eine so umfassende staatliche Überwachung in Vorbereitung einer solchen Aktion stattfindet.

Falsche Seite

Der Kampf gegen Imperialismus und Krieg kann nur in einem Bündnis fortschrittlicher Kräfte erfolgreich sein. Und: er braucht verschiedene Aktionsformen. Eine Mahnwache gegen die deutsche Kriegspolitik ist genauso legitim und wichtig wie eine Panzerbesetzung. Der Anmelder der Mahnwache gegen die Bundeswehr-Ausstellung sah das anders. Gemeinsam mit Feldjägern und Polizei zog er Demonstranten vom Panzer weg, drängte sie zurück, forderte, dass keine Sprechchöre mehr gerufen würden – ansonsten sei die ganze Mahnwache gefährdet. Die SDAJ Hessen sagt dazu: Antimilitaristischen Protest gefährdet, wer sich auf die falsche Seite stellt. Dazu gehört, gemeinsam mit der Bundeswehr andere Formen des Protestes anzugreifen.

Platzverweis

Im Anschluss an die Abschlusskundgebung des Bündnisses gegen die Bundeswehr auf dem Hessentag, organisierten der AKKK (Arbeitskreis kritische Konfliktforschung der Goethe-Uni Frankfurt) und die SDAJ eine spontane Demonstration über das Hessentagsgelände. Die Demo wurde vor dem Bundeswehrgelände von der Polizei mit gezogenen Schlagstöcken gestoppt und eingekesselt, Personalien aufgenommen und Platzverweise ausgesprochen. Dank der Solidarität durch GewerkschaftskollegInnen vor Ort konnten weitere Konsequenzen verhindert werden.

Wir fordern: Platzverweis für die Bundeswehr – in allen Schulen, Arbeitsagenturen und auf dem Hessentag!

Wir werden uns auch in Zukunft nicht von Polizeirepression davon abhalten lassen, gemeinsam mit allen, die sich der deutschen Kriegspolitik in den Weg stellen wollen, auf die Straße zu gehen. Auf dem Hessentag in Bensheim gibt es dazu noch bis zum 15. Juni Gelegenheit.

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Übernommen von SDAJ Hessen

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Im Detail blicken die Geheimdienstdeppen nicht recht durch. Aber implizit stellen sie der Münchener SDAJ ein Lob aus. Hier ein Verfassungsschutz-Text, mit dem auch die verfassungswidrige Spitzeltätigkeit gegen eine demokratische Jugendorganisation dokumentiert wird:

Linksextremismus in Bayern

SDAJ München

Stadt:
München

Regierungsbezirk:
Oberbayern

Die SDAJ München führt häufig öffentlichkeitswirksame Aktionen und Veranstaltungen durch und beteiligt sich an Aktivitäten anderer linksextremistischer Organisationen und Gruppierungen in München.

In München ist die SDAJ eng mit der revolutionär kommunistisch ausgerichteten Gruppierung Antikapitalistische Linke München (AL-M) verflochten. Dies zeigte sich beispielsweisebei einer Veranstaltung am 8. Mai 2013 die durch einen Aktivisten der SDAJ angemeldet wurde. An diesem Termin fand eine Versammlung unter dem Motto „8. Mai – Tag der Befreiung; Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg“ in München statt, an der sich – neben der DKP – auch die SDAJ und die AL-M beteiligten.

Am 26. Januar 2013 fand eine Demonstration unter dem Motto „Jubeldemo – Ziviler Ungehorsam“ in München statt. Auf den verteilten Flugblättern waren als Organisatoren der Versammlung u.a. die SDAJ München angegeben.

Anlässlich des Kuba-Solidaritäts-Projekts der SDAJ wurde am 19. März 2013 in München eine Veranstaltung zum Thema „Sozialismus inside – Facts und Stories aus und über Kuba und die Cuban 5“ – fünf wegen Spionage in den USA inhaftierten Kubanern – durchgeführt. Die SDAJ hatte zuvor im Januar 2013 mit einer Kundgebung in Berlin die sogenannte „Cuba-Solikampagne 2013“ eröffnet. Dabei war es das Ziel der SDAJ, kurz nach dem 54. Jahrestag der kubanischen Revolution deutlich zu machen, dass „Cuba als sozialistisches Projekt unsere volle Unterstützung verdient“. Damit bekundet die SDAJ Solidarität und Sympathie mit dem sozialistischen Inselstaat, in dem bekanntlich noch immer totalitäre Verhältnisse herrschen und systematisch Menschenrechte verletzt werden.

Die SDAJ München verfügt über einen eigenständigen Internetauftritt. Auf der Seite ist u.a. die aktuelle Ausgabe der Bildungszeitung zu Cuba herunterladbar. Auch hier wird die angebliche Mustergültigkeit und für Deutschland erstrebenswerte politische Ordnung des sozialistischen Staates glorifiziert. Dem gegenübergestellt werden „Faschismus und parlamentarisch-bürgerliche Demokratie als zwei unterschiedliche politische Ausdrucksformen der gleichen ökonomischen Besitz-, und damit Herrschaftsverhältnisse“. Zudem erkennt die SDAJ in der Publikation den absoluten Führungsanspruch der Kommunistischen Partei Kubas an; einer Kaderpartei die im Sinne einer leninistischen Avantgarde über das Volk herrscht. Im Bezug auf Deutschland ruft die SDAJ ihre jugendliche Zielgruppe auf: „Beste Hilfe für die Kubanische Revolution wäre natürlich selber Revolution zu machen!“

Durch die Ablehnung von Mehrparteienprinzip und parlamentarischer Demokratie zeigt die SDAJ ihre verfassungsfeindlichen Positionen.

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Übernommen von SDAJ München

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An Pfingsten kommt bekanntlich der Heilige Geist vom Himmel herab, und schon verstehen sich alle Menschen trotz all ihrer verschiedenen Sprachen. Dieses Pfingstwunder kann die SDAJ nicht wirken. Sie ist ja nicht einmal katholisch. Aber über Pfingsten etwas lernen und Spass haben kann man mit der SDAJ schon:

Pfingsten mit der SDAJ!

31. Mai 2014

sdaj-header-regionale pfingstcamps 2014

Pfingsten schon was vor?

Die SDAJ führt an 6 verschiedenen Orten dieses Jahr an Pfingsten unterschiedlichste Aktivitäten durch. Ob auf einer Hütte im Süden, in einem alten Waldseebad im Osten oder auf einem Hof in Bochum – such dir was aus!

Baden-Württemberg

Wo: Nähe Heilbronn

Was: „Friede den Hütten – Krieg den Palästen!“ Pfingsthütte der SDAJ Baden-Württemberg
Wann: 6. – 9. Juni
Programm: Praktische Workshops (Antirepression, kleines Demo 1×1, Photoshop Basics, Siebdruck), theoretische Workshops (Antonio Gramsci, Einführung in die Grundbegriffe der politischen Ökonomie), Lesung mit Manfred Jansen „Ihr seid Träumer sagte der Traum“, Diskussionsrunden (was macht eigentlich die Gewerkschaft, Sexismus und Geschlechterverhältnisse im Kapitalismus, Antifa heißt Klassenkampf), Demofünfkampf, Wandern und Musik am Lagerfeuer
Kontakt & weitere Infos: info@sdaj-bawue.de www.sdaj-bawue.de

Wasserkante (MV, SH, HH)

Wo: Schwerin/Barth bei Stralsund

Was: Outingaktion & ver.di Nordcamp
Wann: 7. – 9. Juni
Programm: Aktion gegen Pflegenotstand und anschließende Beteiligung am ver.di Nordcamp (inkl. SDAJ-Runde zum Thema soziale Demagogie der Faschisten)
Kontakt & weitere Infos: kontakt@waterkant.sdaj-netz.de

Bayern

Wo: Domažlice, Tschechien

Was: Pfingstcamp ’14 – Politik, Spiel, Sport & Party
Wann: 6. – 9. Juni
Programm: Kaffeklatsch & Erfahrungsaustausch zu Arbeiterjugendpolitik, Repression und das KPD-Verbotsverfahren, der Kampf um das Recht auf Abtreibung, Diskussionsrunde zur Lage in der Ukraine mit Dagmar Henn, Film über den Antifaschisten Martin Löwenberg, Aktiventreffen für SchülerInnen, Diskussionsrunde mit der DKP, Selbstverteidigungstraining
Kontakt & weitere Infos: info@sdaj-bayern.de

West (NRW & RLP)

Wo: Bochum

Was: West-Pfingstcamp der SDAJ
Wann: 7. – 8. Juni
Programm: Aktiventreffen für SchülerInnen und Arbeiterjugendliche, Diskussionsrunde zu Flüchtlingspolitik, Demofünfkampf, Fußball, Disco, Spiel und Spaß
Kontakt & weitere Infos: kontakt@sdaj-rheinland.de, lv-ruhrwestfalen@sdaj-netz.de

Hessen

Wo: Langener Waldsee

Was: Politisches Camping & Störaktion gegen die Bundeswehr
Wann: 8. – 9. Juni
Programm: Camping von Sonntag bis Montag mit Polit-, Kultur- und Sportprogramm. Inhaltliche Runden zu: Ukraine, 40 Jahre portugiesische Nelkenrevolution, Rechtspopulismus in Europa, Erfahrungsaustausch Arbeiterjugendpolitik. Störaktion gegen die Bundeswehr auf dem Hessentag in Bensheim am Montag
Kontakt & weitere Infos: info@sdaj-hessen.de

Ost (BE, SN, ST, Th, BB)

Wo: Waldseebad, Königsee Thüringen

Was: “Willst du mit mir camp(f)en?“ Ost-Pfingstcamp der SDAJ
Wann: 6. – 9. Juni
Programm: Inhaltliche Runden zu Antifaschismus im Osten, Werbestrategien der Bundeswehr mit Michael Schulze von Glaser, die Lage in der Ukraine. Kulturprogramm inklusive live Musik, Arbeiterlieder mit Achim Bigus, Graffittiworkshop, Demofünfkampf
Kontakt & weitere Infos: www.ostcamp.de oder info@sdaj-berlin.de

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Hoffnungslosigkeit auf der untersten Sprosse der Leiter

Viele Betriebe machen nicht mehr mit In Deutschland ist der staatmonopolistische Kapitalismus nicht mehr in der Lage die Berufsausbildung – selbst in seinem eigenen Interesse – zu regeln: Die Zahl der Lehrstellen sinkt. Nur noch jeder fünfte Betrieb bildet aus. Andererseits gibt es einen Höchstsatz an unbesetzten Ausbildungsplätzen.

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) muss einräumen, dass dieses System in der Konsequenz für seinen eigenen Facharbeitermangel sorgt und sie keine wirkliche Problemlösung anzubieten habe. Gleichzeitig heißt es aber in ihrem Berufsausbil- dungsbericht (BBB): „Die duale Berufsausbildung ist ein Erfolgsmodell.“

Die Antagonismen liegen im Sys- tem, denn obwohl es mehr Bewerber gab, gab es 16 300 betriebliche Ausbildungsverträge weniger als im Vor- jahr. Dann gibt es ganze Regionen, in denen die kapitalistische Wirtschaft zu wenig Ausbildungsplätze anbietet. Dabei ist die Zahl der Betriebe insgesamt gestiegen, während die Zahl der Ausbildungsbetriebe gesunken ist. Die Betriebe sehen das Problem nicht bei sich, sondern bei den Bewerbern: diese seien nicht geeignet.

Die Situation entspricht damit der in vielen anderen europäischen Ländern, auch wenn die Jugenderwerbslosigkeit in Deutschland offiziell „nur“ bei 8 Prozent liegt. Dabei hatte die Bundesregierung erst kürzlich damit geprahlt, dass sie sogar junge Spanier zur Berufsausbildung einladen könne.

duelle Beratung, besonders für Jugendliche mit Migrationshintergrund. Und erfolglose Studenten könnten eine alternative Ausbildung aufnehmen. Desaströs ist die Situation für ehemalige Hauptschüler. Jeder zweite hat keinen Ausbildungsplatz und besetzt daher eine Stelle in den außerbetrieblichen Übergangsmaßnahmen.

Nahezu selbstkritisch stellt der BBB fest: Da mittel- und langfristig auch die Zahl der studienberechtigten Schulabgänger und Schulabgängerinnen sinken wird, steht der Ausbildungsmarkt vor großen Herausforderungen. Künftig wird es noch stärker darauf ankommen, alle Potenziale – leistungsstarke wie auch schwächere Jugendliche – für den Ausbildungsmarkt zu erschließen, um den Fachkräftenachwuchs für Deutschland zu sichern.“

Der Nationale Pakt für Ausbildung lobt dagegen die Wirtschaft: „Die Wirtschaft hat ihre Paktzusagen, jährlich 60 000 neue Ausbildungsplätze und 30 000 neue Ausbildungsbetriebe zu gewinnen, erneut übertroffen. Im Jahr 2013 wurden insgesamt 66 600 neue Ausbildungsplätze eingeworben (2012: 69 100) und 39 100 neue Betriebe für Ausbildung gewonnen (2012: 41 660).“

Hier gibt es offensichtlich noch Klärungsbedarf zu Zahlensalat und Wahrheitsgehalt von ministeriellen Pressemitteilungen. Gerade im Hinblick auf die so genannten „Schulversager“, auf die „unreifen“ und „zu dummen“ Schüler, auf Schulschwänzer, Schulversager und Schulabgänger hat die Landesschülervertretung Nordrhein-Westfahlen (LSV-NRW) einen aus der unmittelbaren Erfahrung abgeleiteten Erklärungsansatz:

„Die Ursache liegt darin, dass sie in viel zu kleinen und teilweise verwahrlosten Klassenräumen mit viel zu vielen anderen SchülerInnen viel zu lange Frontalunterricht erleiden müssen. Die Ursache liegt darin, dass sie nicht in einer Klassengemeinschaft lernen können, sondern in Konkur- renz mit ihren MitschülerInnen Stoff pauken müssen. Statt Veränderungen im Sinne der Stärkeren durchzuführen, sollte man doch viel mehr an die Schwachen denken. Denn unser Schulsystem hat keine Durchlässigkeit und benachteiligt wirtschaftlich und finanziell Benachteiligte! Es muss endlich dieser Umstand verändert und endlich unser Konzept der Inklusiven Ganztagsgesamtschule umgesetzt werden. Es muss endlich ein Ende finden mit dem System der Selektion und Konkurrenz in der Schule. Nach über 100 Jahren gehört dieses System endlich ins Freilichtmuseum und nicht mehr in den Alltag der Schülerinnen und Schüler.“

Der DGB hat einen bildungspolitischen Leitantrag beschlossen: „Für uns ist Bildung ein Menschenrecht und Grundpfeiler der Demokratie“. Der An- trag wurde von den Delegierten einstimmig angenommen. Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack betonte, „Bildung muss kulturelle, demokratische und soziale Teilhabe für alle sichern“. Das deutsche Bildungswesen zementiere derzeit hingegen die soziale Auslese. „Deutschland ist weit davon entfernt, gleiche Bildungschancen unabhängig von der sozialen Herkunft zu garantieren.“ 40 Milliarden Euro mehr für Schulen, Kitas und Hochschulen fordert der DGB. – Die Bundesregierung versprach sechs Milliarden Euro.

Es gibt natürlich noch eine Entwicklung auf der anderen Seite der Selektionsbarriere. Dort stehen die Bezieher des Deutschlandstipendiums. Diese Förderung ist auf Studierende ausgerichtet, deren Werdegang „herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt.“ Die monatliche Förderung umfasst 300 Euro. Die Hälfte des Fördertopfes, 21 Millionen Euro, kommen von privaten Mittelgebern, davon 8,6 Millionen von interessierten Kapitalgesellschaften. Das Stipendium mit dem herausragenden Namen geht an 19 700 Studierende. Das sind allerdings nur 0,76 Prozent aller Studierenden. Der Kapitalismus kann die Zukunft der Jugend nicht mehr sichern.

von Uwe Koopmann

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Übernommen von Unsere Zeit, Wochenzeitung der DKP, vom 30. Mai 20014

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