Unsere Zeit (UZ)
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Am Samstag, den 18. Januar fand im Magda-Thürey-Zentrum der Neujahrsempfang des Bezirks Hamburg statt.

In der Begrüßung nannte der Genosse Michi Götze die Schwerpunkte der kommenden Arbeit – unter anderem: Werbung neuer Mitglieder, Gründung eines Hafenaktivs, eine Veranstaltung zu Portpackage, weiter Unterstützung der Bewegung im Schanzenviertel, die sich für ein Bleiberecht der Flüchtlinge einsetzt und bezahlbaren Wohnraum fordert.

Das Pressefest spielte auf dem Empfang eine grofle Rolle. Es gab einem Beitrag vom Genossen Ulrich Abczynski zur Vorbereitung des UZ-Pressefestes unter dem Motto „40 Jahre Pressefest“ mit vielen alten Bildern und tolle Live-Musik von Peter Gutzeit und Band, dem Duo „Schenzer & Wilke“ sowie Rezitationen.

Der Raum war überfüllt, die Stimmung sehr gut und Fischbrötchen sorgten für das leibliche Wohl.

Das ist eine gute und aktive Vorbereitung unseres Festes. Ich hoffe, das in den anderen Bezirken ähnliche Veranstaltungen stattfinden, einige sind schon geplant.

Anschließend gab es noch eine Beratung der Nordbezirke zur organisatorischen Vorbereitung, Man merkte sofort: Die Nordlichter Hamburg und Schleswig Holstein haben eine gute und durchführbare Konzeption für ihren Beitrag in Dortmund entwickelt. Wir freuen uns auf ihren Beitrag.

Daher: Hamburg war eine Reise wert.

Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass unser Fest ein großer Erfolg wird.

Ulrich Abczynski

Technischer Leiter des UZ-Pressefestes

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Kai DegenhardtFundsache: Johannes Waechter, Autor der Onlineausgabe des SZ-Magazins, schrieb 2010, als der Freispruch für die angeklagten Polizisten im Fall Oury Jalloh durch den Bundesgerichtshof aufgehoben wurde, über den Liedermacher Kai Degenhardt und seine von diesem Fall inspirierten Lieder. Bis heute wird von offiziellen Stellen das Märchen vertreten, dass der Afrikaner Oury-Jalloh sich vor neun Jahren in einer Dessauer Polizeistelle selbst verbrannt hätte. Auch in diesem Sinne hat Waechters Beitrag über Kai Degenhardt nichts ab Aktualität verloren. Kai Degenhardt wird auf dem UZ-Pressefest 2014 im Juni auftreten. Wir dokumentieren Waechters Beitrag im folgenden.

Kai Degenhardt – Retter des politischen Liedes?

Schon vergangene Woche habe ich hier auf Kai Degenhardt hingewiesen. Nun gibt mir die Aufhebung des Freispruchs im Oury-Jalloh-Prozess erneut Gelegenheit dazu. Denn inspiriert von diesem Vorfall, dem einsamen Tod eines Asylbewerbers in einer Polizeizelle, hat der Liedermacher Degenhardt einen der besten politischen Songs der letzten Jahre geschrieben.

Heute morgen hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass der Prozess um den Tod von Oury Jalloh neu aufgerollt wird. Der Aylbewerber aus Sierra Leone war vor genau fünf Jahren, am 7. Januar 2005, in einer Arrestzelle der Dessauer Polizei verbrannt. Die diensthabenden Polizeibeamten hatten den Rauchmelder ausgeschaltet und erst wieder in die Zelle geschaut, als es für Jalloh zu spät war. Vor zwei Jahren waren die beiden beteiligten Polizisten vom Vorwurf der Körperverletzung mit Todesfolge freigesprochen worden; diesen Freispruch hat der BGH nun kassiert, zur Freude mehrerer Menschenrechtsorganisationen.

Jallohs Fall ist auch deshalb so aufsehenerregend, weil sein Tod so grausam war: Er verbrannte bei lebendigem Leib, an den Händen und Füßen gefesselt und zusätzlich an die Wand gekettet. Wie das geschehen konnte, wurde nie geklärt. Hat Jalloh tatsächlich, wie von der Polizei behauptet, mit Hilfe eines Feuerzeugs die feuerfeste Matratze in Brand gesteckt, auf der er lag? Wieso hörten die Polizisten im Lautsprecher oben im Dienstzimmer nur ein plätscherndes Geräusch und nicht die Schmerzensschreie, die der brennende Mann von sich gegeben haben muss?

Jallohs einsamer Tod steht aber auch sinnbildlich für das Leid der unzähligen Flüchtlinge, die sich aus den ärmeren Regionen der Welt auf den Weg nach Europa machen. Diese Völkerwanderung ist für mich eines der großen Dramen unserer Zeit. In den Medien wird viel darüber berichtet, und auch Bücher und Filme zum Schicksal der Clandestinos gab es schon. Nur die Popmusik scheint mit diesem Thema nicht so viel anfangen zu können, sieht man einmal ab von Manu Chao, dem Barden der Entrechteten.

Wobei es andererseits auch nicht leicht ist, solch ein fern der eigenen Erfahrungen liegendes Thema als deutscher Musiker sinnvoll aufzugreifen. Umso größer schätze ich deshalb die Leistung des Liedermachers Kai Degenhardt ein, der, unverkennbar inspiriert vom Schicksal Oury Jallohs, ein exzellentes Lied über die Flüchtlingsproblematik geschrieben hat. Schon letzte Woche hatte ich hier über Degenhardt  und seine im Herbst 2008 erschienene CD Weiter draußen geschrieben, nun verschafft mir die BGH-Entscheidung erneut Gelegenheit, das Werk dieses Mannes nachdrücklich zu empfehlen.

Degenhardt erzählt die Geschichte des Asylbewerbers Jean-Marie, der es innerhalb von zwei Jahren von der Elfenbeinküste über La Gomera nach Deutschland geschafft hat und nun im “Dschungelheim” irgendwo in der Provinz wohnt. Jean-Maries Lebensweg kreuzt den des Beamten Heiko, und irgendwann liegt Jean-Marie tot auf seiner Pritsche in der Arrestzelle der Polizei.

Degenhardt erzählt ungemein lebendig und detailliert; vier Strophen genügen ihm, um Schauplätze auszumalen, zwei Haupt- und mehrere Nebencharaktere zu zeichnen, ein Bild jenes Alltags entstehen zu lassen, mit dem Oury Jalloh zu kämpfen hatte und viele andere Asylbewerber in Deutschland weiterhin kämpfen. Als besonders effektiv erweist sich dabei sein Rückgriff auf einen Klassiker des politischen Liedes, nämlich Bob Dylans “The Lonesome Death Of Hattie Carroll”. So wie Dylan spricht Degenhardt den Zuhörer im Refrain direkt an, nach der letzten Strophe mit folgenden Worten: “Und ihr, die powered by emotion / Kennt schon alle Katastrophen / Seid gelangweilt oder gähnt über dieses Mörder-Lied / Das nur irgendwas erzählt, doch die Herzen nicht berührt / Weil es jeden Tag passiert.”

Ein besseres politisches Lied habe ich seit vielen Jahren nicht gehört.

Quelle: SZ-Magazin

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Zeltplatz jetzt anmelden

Nachdem auf dem Fest 2011 der Zeltplatz voll war und die Stellplätze für Wohnwagen nicht reichten, haben wir jetzt die Möglichkeit, mehr Helfer/innen unterzubringen.
Ab sofort kann man sich unter pressefest-camping@dkp.de für einen Zeltplatz oder einen Wohnwagenplatz anmelden. Bitte bei der Anmeldung die ungefähre Größe des Zeltes und die Personenzahl angeben.
Die endgültigen Preise liegen etwa so wie 2011, wir verhandeln aber noch. Man kann sich auch schriftlich über die bekannte Adresse in Essen anmelden.

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Ja, es ist wahr: Konstantin Wecker kommt auf das UZ-Pressefest! Und wenn es nach der Online-Redaktion des DKP-Nachrichtenportals geht, hat der Liedermacher auch sein Lied „Willy“ im Repertoire. Und wenn nicht? Dann könnt Ihr ihn Euch hier trotzdem anhören.

mg

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Nachdem der DKP-Parteivostand bereits auf seiner Sitzung im November letzten Jahres das UZ-Pressefest 2014 beschlossen hat, bildete das Lenin-Luxemburg-Liebknecht-Wochenende am 10./11. Januar nun den hochoffziellen Auftakt zur heißen Phase in der UZ-Pressefest-Mobilisierung. Bereits die Abendveranstaltung der DKP gab einen Vorgeschmack darauf, was Gäste des UZ-Pressefestes im Juni im Revierpark Wischlingen erwartet: Kommunistinnen und Kommunisten, die in der Tradition Karls und Rosas stehen und wie die beiden KPD-Gründer auch heute auf die Straße gehen gegen Imperialismus, Ausbeutung und Krieg. Tradition heißt für die DKP dabei nicht Asche verwahren, sondern eine Flamme am Brennen zu halten. In diesem Sinne: DKP still burns!

Achtung: Ab jetzt kann neues Infomaterial beim Parteivorstand bestellt werden:
– Plakate A2
– Falblätter DIN lang (Leporello)

Bestellung per Mail an: uz-pressefest@dkp.de

mg

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Kommunistinnen und Kommunisten können beides: kämpfern und feiern!

UZ-Pressefest-2014-Grafik-Programm

Gemeinsam kämpfen …
Wir Kommunistinnen und Kommunisten kämpfen gemeinsam mit Gewerkschaften, Initiativen und Verbänden gegen …
… das Abwälzen der Krisenlasten auf die Lohnabhängigen und Erwerbslosen & die Macht der Banken und Konzerne
… Lohndumping & Ausbeutung
… Jugendarbeitslosigkeit & Ausbildungskiller
… Neofaschismus & Überwachung
… Rassistische Sondergesetze & Militarisierung
… Kriegspolitik & und das Morden mit Drohnen

Kurz gesagt: Gegen Krieg und Krise – Gemeinsam gegen rechts

… gemeinsam feiern!
Wir Kommunistinnen und Kommunisten feiern gemeinsam mit Gewerkschaftern, Initiativen und Verbänden unser 18. UZ-Pressefest. Auf mehreren Bühnen sind mit dabei:
– Konstantin Wecker
– Esther Bejarano & Microphone Mafia
– Kai Degenhardt
– Erich Schaffner
– Quijote
– Klaus der
– Geiger

… und viele andere mehr!

Hoch die Internationale Solidarität!
Das UZ-Pressefest ist ein Treffpunkt für Menschen aus aller Welt. Hier wird Solidarität gelebt. Mehr als 50 Organisationen und Parteien präsentieren sich mit Informationen und kulinarischen Spezialitäten aus ihren Ländern auf der Straße der Internationalen Solidarität.

Ein besonderer Anziehungspunkt ist unsere Casa Cuba. Dort gibt es neben Live-Musik und Mojito vor allem Informationen aus erster Hand von der Roten Insel. Wir kämpfen für die Befreiung der Cuban Five!

Solidaritätsveranstaltungen wird es auch mit den Flüchtlingen geben, die in unserem Land mutig für das Bleiberecht und gegen rassistische Sonder­ge­setze kämpfen. Refugees welcome!

Gemeinsam feiern!
– Konzerte & Kabarett
– Kinderfest & Clownerie
– Jugendbereich & Frauenprogramm
– Äppelwoi & Handkäs, Spießbraten & Vegane Schnitzel
– Internationale Spezialitäten
– Zeltplatz & Strand zum Chillen

Gemeinsam kämpfen!
– Vorträge & Lesungen
– Diskussionsrunden & Streitgespräche
– Antifaschistisches Blockadetraining & Workshops
– Kunst- & Literaturmarkt

Umsonst & draußen
Das alles präsentiert die DKP gemeinsam mit der SDAJ KOSTENLOS. Auf dem Platz gibt es zudem Speisen und Getränke zu erschwinglichen Preisen. Das UZ-Pressefest gibt einen Vorgeschmack darauf, wie ein solidarisches Zusammenleben aussehen kann – und wie DIE ROTEN bis in die Morgenstunden feiern können!

Mehr Infos:
DKP Parteivorstand
Hoffnungstraße 18
45127 Essen
Tel.: 0201/1778890
Allgemeine Anfrage: uz-pressefest@dkp.de
Zeltplatzanfrage: pressefest-camping@dkp.de

Spenden bitte an:
DKP-Parteivorstand Essen
Stichwort „UZ-Fest“, GLS-Bank
Konto 400 24 87 501, BLZ 430 609 67

UZ-Pressefest-2014-Solibutton

Kauft den Soli-Button zur Finanzierung des Festes für 5,- € bei einer DKP-Gruppe Eures Vertrauens!

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An dieser Stelle findest Du in Kürze das Tagebuch zum UZ-Pressefest 2014.

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Alle Informationen über das vom 27. bis zum 29. Juni im Dortmunder Revierpark Wischlingen stattfindende UZ-Pressefest finden sie in Kürze unter news.dkp.de/uz-pressefest/.

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UZ-Pressefest 2014

Gemeinsam kämpfen – gemeinsam feiern!

uz-pressefest-2014Seit 1974lassen es sich die Kommunistinnen und Kommunisten nicht nehmen, mit dem Pressefest der DKP-Wochenzeitung „Unsere Zeit“ einen politischen und kulturellen Gegenpunkt zu Entsolidarisierung, Kommerz und Kapitalismus zu setzen. 40 Jahre lädt die DKP Ende Juni 2014 wieder einzum großen Volksfest der Solidarität.

UZ-Pressefest heißt:

– Drei Tage diskutieren und feiern mit internationalen Gästen

– Unterhaltung für Groß und Klein

– Regionale und internationale kulinarische Spezialitäten

– Musikprogramm zum Tanzen und Nachdenken

Das alles präsentiert die DKP in Zusammenarbeit mit der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend KOSTENLOS – inklusive erschwinglicher Speise- und Getränkepreise.

Das UZ-Pressefest gibt einen Vorgeschmack, wie ein solidarisches Zusammenleben aussehen kann – und wie „Die Roten“ bis in die Morgenstunden feiern können!

In den folgenden Monaten werden wir auf dem DKP-Nachrichtenportal regelmäßig über die Vorbereitungen und das Programm des UZ-Pressefestes berichten.

UZ-Pressefest 2014
27. – 29. Juni 2014
Revierpark Wischlingen, Dortmund

Spenden bitte an:
DKP-Parteivorstand
Konto-Nr.: 4002 487 501
GLS Bank Bochum,
BLZ 430 609 67
Stichwort: “UZ-Pressefest”

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… oder einen Soli-Button für 5 Euro bei einer DKP-Gliederung vor Ort kaufen.

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