Unsere Zeit (UZ)
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Erich Schaffner und Achim Bigus auf dem Pressefest.

Nicht nur in den Diskussionsrunden wird sich Antimilitarismus auf dem Pressefest wieder finden, auch im Kulturprogramm spiegelt sich unser Kampf für den Frieden in vielfacher Weise wieder.

Den Mörfeldener Schauspieler und Rezitator Erich Schaffner ist vielen Genossen vor allem durch seine, gemeinsam mit dem Pianisten Georg Klemp aufgeführten, Rezitationsabende wie „Fröhlich in die Armut“ bekannt.

Zum 100. Jahrestag des Ausbruchs des ersten Weltkrieges hat sich Erich Schaffner, an das eigentlich als unaufführbar geltende Werk „Die letzten Tage der Menschheit“ des österreichischen Schriftstellers Karl Kraus gewagt.

Zum Pressefest bringen Schaffner und der Pianist Georg Klemp einen speziell für die Gelegenheit produzierten Mix von Szenen aus „Die letzten Tage der Menschheit“ sowie Liedern aus dem ersten Weltkrieg mit.

Sie präsentieren damit die Antwort auf die Kriegstreiber Clark, Steinmeier, Gauck und von der Leyen.

Eine weitere Antwort auf die Kriegstreiberei gibt Achim Bigus, IG Metaller und Betriebsrat aus Osnabrück. Er wird – wie schon bei den vergangenen Pressefesten – bei der SDAJ und im Beitrag des Bezirks Niedersachsen Lieder der internationalen Arbeiterbewegung spielen und am Sonntagabend ab ca. 20 Uhr auf der Bühne des Roten Marktes der DKP Ruhr Westfalen dem Pressefest zu einem gebührenden Abschluss verhelfen.

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„Volle Kraft voraus“

Frischgezapftes um mehr an der Kogge der „Nordlichter“ auf dem UZ-Pressefest

„Volle Kraft voraus“ – so könnte man den Beitrag der „Nordlichter“ (DKP-Bezirke Hamburg und Schleswig-Holstein) für das UZ-Pressefest betiteln.

Auch diesmal wird die Hamburger Kogge als weithin sichtbares Wahrzeichen des UZ-Pressefestes aufgebaut und den Pressefestbesuchern in direkter Nachbarschaft zur Hauptbühne kühle und erfrischende Getränke ausschenken. Und damit das Bier oder die Selter noch besser munden, werden auch diesmal an einem separaten Verkaufsstand Fischbrötchen angeboten, die für jeden Gast bei der Bestellung frisch zubereitet werden. Und auch auf „heißen Wachmacher“ muss niemand verzichten: Frisch gebrühten Kaffee gibt es gleich nebenan bei den Niedersachsen am Stand der Nicaragua-Solidarität.

Für den Sonntag haben die „Nordlichter“ etwas ganz Besonderes geplant. Dann werden in der Zeit von 11-17 Uhr mehrere Musiker/Musikgruppen an der Kogge auftreten und mit ihrer Live-Musik sicherlich viele Zuhörerinnen und Zuhörer finden und erfreuen. Bislang zugesagt haben Klaus der Geiger, einige Musiker der Oma Körner Band, Werner Lutz sowie Schenzer & Wilke.

Die „Nordlichter“ freuen sich schon sehr auf das UZ-Pressefest und auf das Wiedersehen mit all unseren GenossInnen und KampfgefährtInnen!

Dirk Wilke, Hamburg

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Auch wenn es beim Pressefest kein eigenes Frauenzelt gibt, hat der Frauenarbeitskreis der DKP ein kleines Programm „Von Frauen – für Frauen“ organisiert. Vier Veranstaltungen finden an unterschiedlichen Orten statt, auf die ein eigener Flyer hinweist.

Den Anfang macht am Samstag um 15.00 Uhr im PV Zelt eine historische Modenschau „Frauen in Hosen“ Gezeigt werden couragierte Frauen, die viel Mut brauchten und verspottet oder gar bestraft wurden, weil sie sich in Hosen zeigten. Die Zeitreise geht von Jeanne d’Arc bis Marlene Dietrich.

Im Anschluss, um 16.00 Uhr findet ebenfalls im PV Zelt eine Diskussionsrunde zum Thema „schmutzige Fußbälle / Fußballbekleidung statt. Es ist Fußball WM, aber kaum einer der Fußballfans macht sich Gedanken darüber, unter welchen schlimmen Bedingungen die Menschen – oft Kinder in den „Billiglohnländern“ die Artikel produzieren. Es informieren und diskutieren Christiane Schnura von der Kampagne für saubere Kleidung und Erika Markowski vom AK Frauen.

Am Sonntag gibt es ab 11.00 Uhr in der Perle vom Borsigplatz die Vorstellung der Dokumentation „Dortmunder Frauen im Widerstand“. Die Lesung wird begleitet von Wiebke Claussen mit ihrem Akkordeon.

Weiter geht es am Sonntag um 15.00 Uhr auf dem Roten Marktplatz mit der politischen Revue „Trautes Heim – Glück allein“ Der Essener Frauenarbeitskreis hat sich kritisch mit dem Thema „Wohnen“ auseinandergesetzt. Vom Bergarbeiterhäuschen über die 68er Kommune bis zum „Wohnen am Wasser“ und den „Anonymen Immobilienfonds“ wird alles bissig und witzig unter die Lupe genommen.

Danach kann auf dem Roten Marktplatz noch gemütlich mit den Genossinnen des Frauen AK gequatscht werden.

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Maydonoz Mafia

Kutlu-Yurtseven

Foto: DVA

Kutlu Yurtseven von der Microphone Mafia warb bei seinem Solo-Auftritt am 1.Mai in Lüneburg auch für das UZ-Pressefest. „Da kommt ihr aber weniger wegen uns, sondern zum UZ-Pressefest. Wir sind da nur die Petersilie (türk. = maydonoz; verfeinert in der türkischen Küche nahezu jedes Gericht)“.

Zuvor zogen wieder mehrere Hundert durch die Lüneburger Innenstadt, um für gute Arbeit und ein soziales Europa zu demonstrieren. Auf der Abschlusskundgebung sprach Norbert Kuck vom IG-Metall-Bezirk Niedersachsen-Sachsen-Anhalt.

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Urlaub in Dortmund

Die Bereitschaft beim Auf- und Abbau zu helfen ist groß. Wir müssen nur planen können. Daher nochmal unsere Bitte: Wer Urlaub nehmen kann, wer frei hat oder Langeweile, meldet Euch. (uz-pressefest@dkp.de) oder auch in Essen beim Parteivorstand. Wir können jeden gebrauchen, er muss nur helfen können. Er / Sie muss auch nicht in der DKP sein ( er / sie kann aber auf dem Fest eintreten).
Wir bieten: Schlafmöglichkeit oder Zeltplatz, gute Verpflegung, viel Arbeit, Spaß an der Arbeit und nette „Kolonnen Schieber“ . Bisschen feiern auch, in diesem Sinne
Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass unser Fest ein großer Erfolg wird.

Ulrich Abczynski
Technischer Leiter

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Fäustel freut sich schon drauf, mit seinem Stand das Fest zu bereichern. Zur Erinnerung: „Wir holten aus einem Verschlag eine sehr schwere Tüte heraus, voll mit alten Münzen aus DM Zeiten, von 5 DM bis 1 Pfenning Münzen. „Die Münzen habe ich im Laufe der Zeit gesammelt, gefunden und geschenkt bekommen, es ist einer meiner Beiträge zum Gelingen des Festes“. Nachdem wir das in der UZ veröffentlich hatten, meldeten sich weitere Spender. Hans Martin hat sich angeboten, den Sack zu übernehmen und noch 10% draufzulegen. Dafür ein Dankeschön, wir müssen es jetzt nur noch zählen und verschicken. Weitere DM Beträge sind natürlich willkommen.

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Am Donnerstag war ich vom Kreisvorstand Dortmund zu einer Beratung über die weitere Vorbereitung unseres Pressefestes eingeladen.
Die Dortmunder Genossen/innen freuen sich auf unser Fest und haben sich viele neue Gedanken zum Programm in der Perle vom Borsigplatz gemacht. (Dazu mehr in der nächsten U Z)
Für die Werbung in Dortmund werden wir neue Wege gehen, wir gehen dahin, wo die Menschen sind (in Parks, auf Veranstaltungen, in Fußgängerzonen) Das sind viele Termine, die die Dortmunder nicht alleine packen und Unterstützung brauchen. Die beiden Bezirke in NRW haben einen konkreten Terminplan erhalten. Wer möchte, kann ihn anfordern. Wichtige Termine: 7. 14. Juni ab 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr zentraler Einsatz Katharinentreppe und 21. Juni :mobile Einsätze oder Wiederholung Innenstadt. Aber wer helfen will und kann, auch an anderen Terminen, kann sich auch melden (uz-pressefest@dkp.de).
Gesucht wird für die Zeit vorm Pressefest noch ein transportabler Bollerwagen!

Wer sonst noch in Dortmund helfen möchte, jederzeit. Bitte melden!

Nach dem Besuch in Dortmund, ich bin mir sicher, die Dortmunder Genossen leisten wieder einen tollen Beitrag zum Fest, wir freuen uns drauf.

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Die Mail Adressen. (uz-pressefest@dkp.de) und (pressefest-camping@dkp.de) werden immer häufiger benutzt und erleichtern uns die Arbeit. Das hatte sich bewährt. Jetzt können wir die Nachrichten, die Anregungen, Anmeldungen und so weiter schneller beantworten. Herzlichen Dank Aber denkt dran, wir arbeiten nicht nur das Pressefest, sondern haben noch viele andere Aufgaben und Arbeit, deshalb können wir nicht alles sofort beantworten.

Unsere Genossin Karin M. hat schon viele Anmeldung für den Wohnwagen/mobil Stellplatz und einige für den Zeltplatz. Hier nochmal die Bedingungen:
Die Stellplatz-Gebühr für Wohnwagen/Wohnmobil beträgt bei einer Mindestbuchung für 3 Tage 30,00 €, jeder weitere Tag 10,00 €. Stromanschlüsse sind vorhanden, Abwasser kann entsorgt werden.

Die Kosten für Zelte sind:
Kategorie 1 (bis 3 Personen) 14,- € pro Zelt
Kategorie 2 (4 bis 6 Personen) 20,- € pro Zelt
Kategorie 3 (ab 7 Personen) 27,- € pro Zelt

Der Zeltplatz liegt an der gleichen Stelle wie letztemal. WCs und Waschmöglichkeit sind vorhanden. Wir versuchen gerade noch Duschmöglichkeiten in der Schwimmhalle zu organisieren.

Besonders freuen wir uns über solche Anmeldungen:
P.S.Wir freuen uns wahnsinnig als Linke Gewerkschafter und Betriebsräte
gemeinsam mit den Genossen und Genossen der DKP zu feiern
Wie die letzten 10 mal
Mit sozialistischem Gruß Dirk

In der Art haben wir einige erhalten. Es zeigt, das unser Fest auch außerhalb unserer Partei ernst genommen wird.
Schon jetzt möchten wir nochmal darauf hinweisen, dass der Zeltplatz nicht mit Pkw zu befahren ist und dass auf dem Parkplatz vor der Eislaufhalle keine Wohnmobile und Wohnwagen geparkt werden dürfen.

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Vor einigen Tagen erreichte uns eine Nachricht von Schmiddl von der Oma Körner Band. Er macht sich Gedanken über die Wirkung des Pressefestes nach außen. Wir finden diese Diskussion sehr wichtig und hilfreich und bitten um eine rege Diskussion. Hier der Brief in einer etwas gekürzten Fassung:

Hurra UZ-Pressefest! – Aber wie?
Super, dass ihr das wieder hinbekommt! Das Pressefest hat seit jeher eine stark solidarisierende Wirkung. Intern. Das ist sehr wertvoll für mich, viele Freundinnen und Freunde, unsere Kinder und vermutlich ein paar Tausend andere. Der Aufwand wäre aber enorm groß, wenn es nur darum ginge. Das könnte man vermutlich einfacher haben. Deshalb gilt: Das Pressefest ist auch die große öffentlichkeitswirksame Veranstaltung der DKP. Ich bin allerdings der Meinung, dass man dieser Tatsache und den Chancen, die sich daraus ergeben, nach 1990 zu wenig Bedeutung beigemessen hat.Vermutlich hatten eine ganze Reihe der zahlreichen Besucherinnen und Besuchern das Empfinden auf einem der zahlreichen „Volksfeste“ zu sein, wenn sie über das UZ-Fest schlenderten. Jedenfalls bin ich schon Ohrenzeuge von Handy-Telefonaten geworden wie „Wir sind hier… ja, wie soll ich sagen…, in Wischlingen, …auf so´nem Fest.“ Wenn das die Erkenntnis ist, ist das nicht gut genug und der Anstrengung nicht wert.
Sowohl als Marketing- als auch als Politmensch habe ich die Erfahrung gemacht, dass Ein-Punkt-Kampagnen am Ehesten die Chance haben, wahrgenommen zu werden. Deshalb schlage ich vor, dass ihr euch ein Motto ausdenkt, das dann an allen Punkten des Festes kommuniziert wird. Es sollte meines Erachtens nicht „Stärkung der DKP“ heißen, denn an Parteien sind nur Wenige interessiert – und die, die an linken Parteien interessiert sind, haben sicher schon mal von der DKP gehört. Das ist Eulen nach Athen tragen. Wenn ihr einen verbreitet akzeptierbaren Slogan für eure Politik findet, wird eine erfolgreiche Verbreitung des Inhalts euch als Partei mehr nützen als das Wedeln mit Eintrittsformularen. Ein Motto, das ich beispielsweise für viele Menschen ansprechend fände, wäre „Für eine solidarische Welt.“ Und als Marketingmensch fange ich sofort an zu spinnen:
An allen Zutrittspunkten zum Fest sind zwei Eingangs“tore“: Links (weiß auf rot) überschrieben mit „Ich bin für eine solidarische Welt“, rechts mit „Ich bin für eine kapitalistische Welt“ (weiß auf schwarz). Alle, die durch das rechte Tor kommen, werden sofort gefragt, ob sie bewusst oder unbewusst den rechten Eingang gewählt haben. Sie wären auf einem Fest der DKP und hier sei ein Flyer, der in knappen Worten beschreibt, wie die sich eine solidarische Welt vorstellt. Alle, die durchs linke Tor reinkommen, bekommen den Flyer auch – aber ohne Debatte. Damit hätten schon mal alle Gäste einen Zettel mit der Kernbotschaft in der Hand und viele wären bereits auf eine nette Weise auf den Inhalt der Veranstaltung angesprochen worden.

  • Ich sehe Schilder an Bier- und Wurstständen: „Für eine solidarische Welt: Bitte von links anstellen.“ Ich sehe
  • ein „Info-Zelt 1: Versuch einer solidarischen Gesellschaft: Die DDR“,
  • ein „Info-Zelt 2: Versuch einer solidarischen Gesellschaft: Chile 1970“,
  • ein „Info-Zelt 3: Versuch einer solidarischen Gesellschaft: Venezuela 2010“,
  • /…/

Jedes Zelt könnte das Zelt eines Landesverbandes sein. Statt der wenig interessanten Hinweise „Hessen“ oder „Mecklenburg-Vorpommern“ steht dann das jeweilige Info-Thema am Zelt. Vielleicht wollen die Gliederungen aus den östlichen Bundesländern sich das Thema DDR aufteilen?:
/…/
Das Alles nicht um alles anders zu machen, sondern um jeder Besucherin, jedem Besucher des UZ-Festes klar zu machen, dass die DKP nicht für mehr günstige Bratwurst oder ein Reförmchen hier und dort ist, sondern für eine anders organisierte solidarische Welt, auf der möglichst viele Menschen gleichberichtigt und in Würde leben können.
/…/

Danke an Schmiddl. Diese Vorschläge sind es allemal wert, sie zu diskutieren. Die Pressefestkommision freut sich schon auf weitere und eine rege Diskussion (uz-pressefest@dkp.de).

Natürlich freuen wir uns auch wieder über die Auftritte der Oma Körner Band auf unserem Fest.

Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass unser Fest ein großer Erfolg wird.

Ulrich Abczynski
Technischer Leiter

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Preise, Preise, Preise

Alles für die Tombola!

Die Pressefestvorbereitung läuft auf vollen Touren. Abseits von den Scheinwerfern der Öffentlichkeit packen bereits emsige HelferInnen die ersten Preise für die Tombola ein. Die Tombola hat eine lange Tradition auf den Pressefesten und war stets ein wichtiger Beitrag zur Finanzierung unserer Feste. Sie lebt davon, dass viele attraktive Preise zum Losekaufen anreizen. Diese Preise sind stets von Genossinnen und Genossen, von Freundinnen und Freunden der Pressefeste gespendet worden. Neben vielen „normalen“ Preisen waren die Hauptgewinne der vergangenen Feste z. B. Fahrräder, Mopeds, Fernseher etc. Schöne Preise benötigen wir auch in diesem Jahr wieder. Wir wollen unsere Tombola mit ungefähr 3.000 Preisen bestücken. Dazu brauchen wir jetzt schon Spenden, in Form von neuen (möglichst originalverpackten) Tombolapreisen. Bei Bedarf können Sachspendenbescheinigungen angefordert werden (dazu bitte Kaufbeleg o. ä. beifügen).

Preise können ab sofort an unsere Adresse geschickt werden:
DKP-Parteivorstand
z. H. Ute van Roosmalen
Hoffnungstrafle 18
45127 Essen

Bei evtl. Rückfragen könnt Ihr mich in der Zeit von Montag bis Mittwoch zwischen 09.00 und 17.00 Uhr unter 0201-1778890 erreichen.

Ute van Roosmalen

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