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Solidaritätsschreiben der DKP Bottrop:
An den
Betriebsrat der Firma Homann
Scharnhölzstr. 330
46240 Bottrop
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
mit Empörung hat die DKP-Ratsgruppe davon Kenntnis genommen, dass die Fertigung von Homann, ehemals Feinkost Nadler, am Standort Bottrop bis 2020 geschlossen werden soll.
Bereits mit der Übernahme von Homann wurden bei Feinkost Nadler 70 Beschäftigte entlassen. Mit der Übernahme durch den Lebensmittelkonzern Theo Müller verloren 2013 weitere 43 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz. Damals wurde der Belegschaft durch den Konzern Theo Müller versichert, dass Werk in Bottrop sei langfristig gesichert. Der Lebensmittelkonzern Müller ist jedoch bekannt für sein rücksichtsloses Vorgehen gegenüber Beschäftigten und Gewerkschaften. Wie sich heute zeigt, sind die Zusagen nach der letzten Kündigungswelle nichts wert.
Mit Fördergeldern von 25 Millionen Euro soll eine neue zentrale Fertigung in Sachsen aufgebaut werden. Insgesamt ist damit der Verlust von 1500 Arbeitsplätzen verbunden in den Werken Bottrop, Dissen und Lintorf in Niedersachsen sowie Floh-Seligenthal in Thüringen. Es ist ein Hohn, den Beschäftigten in Bottrop einen künftigen Arbeitsplatz in Sachsen anzubieten. Ohne Tarifbindung ist die Entlohnung dort bis zu 400 Euro monatlich geringer.
Die DKP-Ratsgruppe  ist solidarisch mit eurem Kampf gegen die Schließung des Werkes in Bottrop und für die Erhaltung der 200 Arbeitsplätze. Die Solidarität aller Beschäftigten in den vier betroffenen Standorten muss stärker sein als die Unternehmerwillkür des Konzerns Theo Müller.
Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren!
DKP-Ratsgruppe
Michael Gerber
Sprecher der DKP-Ratsgruppe
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Die DKP hat die „Wahl-O-mat“-Fragen beantwortet. So stellt Wahl-O-Mat die Partei vor:

Deutsche Kommunistische Partei

Hier geht es zu den Fragen.

Die Antworten der DKP auf die 39 Fragen können hier nachgelesen werden.

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Aus der neuen Ausgabe (April 2017) von AufDraht .

Versicherungsangestellte fordern neben einer Gehalts- und Ausbildungserhöhung sowie der unbefristeten Übernahme der Auszubildenden auch einen Tarifvertrag zur Zukunftssicherung.

In der diesjährigen Tarifrunde der Versicherungswirtschaft fordern die Angestellten des Innendienst neben einer Gehaltserhöhung von 4,5 Prozent für 12 Monate, einer Erhöhung der Ausbildungsvergütung um 50 Euro pro Jahr und einer unbefristeten Übernahme aller Auszubildenden auch einen Tarifvertrag zur Zukunftssicherung. Mit diesem sollen die Folgen der sogenannten Digitalisierung für die Beschäftigten vertraglich geregelt werden können. Bei diesen Folgen handelt es sich zum einen um einen massiven Beschäftigungsabbau durch Automatisierung von zu erwartenden 25 – 30 Prozent in den nächsten 10 Jahren, zum anderen um sich rasant ändernde Arbeitsbedingungen.

Viele einfache Arbeiten fallen weg, was dazu führt, dass es ohne Qualifizierung keine weitere Beschäftigung mehr gibt. Dies führt auch zu einer Verdichtung der Arbeit. Konnte man sich früher nach einem komplizierten Fall als „Denkpause“ auch einen einfachen Vorgang nehmen, wird der einfache Vorgang in Zukunft vom Computer bearbeitet, für die Angestellten bleiben nur die komplizierten Vorgänge übrig. Teilweise ändern sich die Anforderungen auch so sehr, dass verschiedene Konzerne aktuell Umstrukturierungsmaßnahmen planen, die gleichzeitig Entlassungen und Neueinstellungen von mehreren hundert Beschäftigten vorsehen.

Das ist einfacher und billiger, als die entsprechenden Qualifizierungsmaßnahmen zu bezahlen. Die Kernforderungen des Zukunftstarifvertrags, die nach einer Umfrage unter Beschäftigten entstanden sind und auch auf einer Branchenkonferenz von Verdi im Januar diskutiert wurden, sind:

• Ausschluss betriebsbedingter Beendigungskündigungen bis 31.12.2020

• Kollektive Arbeitszeitverkürzung mit Teillohnausgleich bei geplanten Stellenabbaumaßnahmen

• Individueller Rechtsanspruch auf Umwandlung der Sonderzahlungen in Freizeit

• Rechtsanspruch auf Altersteilzeit, wenn Unternehmen Stellen abbauen • Grundsätzlicher Freizeitausgleich bei Mehrarbeit

• Rechtsanspruch auf Reduktion und Erhöhung der Arbeitszeit im Rahmen von 19-38 Wochenstunden

• Einrichtung eines gemeinsamen Qualifizierungsfonds für berufliche Bildungsmaßnahmen durch Beiträge der Arbeitgeber • Bezahlter Qualifizierungsanspruch von 10 Arbeitstagen pro Jahr

• Regelungen zum mobilen Arbeiten und zur Telearbeit

Mit diesen Forderungen werden die beiden Grundprobleme angegangen: Die verbleibende Arbeit muss durch Arbeitszeitverkürzung besser verteilt werden, und die Beschäftigten müssen auf die Änderungen vorbereitet werden. Ob sich für diese Forderungen genug mobilisieren lässt, um die Versicherungsunternehmer davon zu überzeugen, wird sich zeigen.

nTrude

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Aufruf der DKP zum 1. Mai 2017

Wir rufen auf zur Teilnahme an den 1.Mai-Demonstration der Gewerkschaften. Die durch den DGB und seine Einzelgewerkschaften organisierten 1.Mai-Demonstrationen finden in diesem Jahr unter dem Motto: „Wir sind viele. Wir sind eins.“ statt. Grundsätzlich geht es darum, die Spaltung innerhalb der Arbeiterklasse zu überwinden und sich gemeinsam für bessere soziale Lebensbedingungen einzusetzen.

Im Fokus stehen ua. höhere Tarifbindungen und der Ausbau der Mitbestimmung vor dem Hintergrund der sich durch Digitalisierung ändernden Arbeitswelt, eine Stärkung der gesetzlichen Rente sowie eine paritätische Finanzierung der Krankenversicherung, im Bereich der Steuern eine Entlastung von Beschäftigten bei gleichzeitiger Einführung einer Vermögenssteuer und last but not least equal pay für Frauen im Erwerbsleben.

Wir Kommunistinnen und Kommunisten in diesem Land unterstützen den DGB und seine Einzelgewerkschaften im Kampf um bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen.
Die Kriegsgefahr steigt. Der seit Januar amtierende Präsident der USA, Donald Trump, versucht sich als Weltpolizist, in dem er im Alleingang und völkerrechtswidrig Bombardements in Syrien und Afghanistan durchführt bzw. die US-amerikanische Flotte vor Nordkorea stationieren lässt. Die große Koalition aus CDU und SPD in der Bundesregierung applaudiert und hält im Weißbuch 2014 fest, dass der Rüstungsetat auf 2% des BIP wachsen soll, umgerechnet auf über 72 Mrd. Euro, was fast einer Verdoppelung des jetzigen Rüstungsetats entspricht. Gleichzeitig ist die Bundesrepublik bei Waffenproduktion und Rüstungsexport weltweit auf den ersten drei Plätzen zu finden – und ist damit auch verantwortlich für Krieg, Hunger, Not und die damit verbundene Steigerung der Zahl der sich auf der Flucht befindlichen Menschen. Ein grundsätzlicher Politikwechsel ist notwendig. Dazu gehört es, denjenigen in den Arm zu fallen, die letztlich von Kriegen profitieren und unendliches Leid in Kauf nehmen. Es sind die Monopole und Rüstungskonzerne, die am Krieg verdienen und ihre Profite auf neuen Märkten sichern wollen.

Stoppen wir die Kriegstreiber! Statt weiterer militärischer Aufrüstung müssen wir Militärproduktion in zivile Produktion umwandeln. Der erste Schritt dazu ist die Vergesellschaftung der Rüstungsindustrie. Gleichzeitig sind die für den Wehretat vorgesehenen finanziellen Steigerungen für die Sicherung der gesetzlichen Rente zu verwenden.
Derzeit sind weltweit rund 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Sie fliehen vor Krieg, Hunger und Elend. Sie sind es, die durch die Politik der NATO und ihrer Mitgliedstaaten unvorstellbares Leid ertragen müssen. Auch die deutsche Bundesregierung gehört zu den Fluchtverursachern. Ohne die Hilfsbereitschaft von Millionen Menschen wäre die Aufnahme von Geflüchteten in Deutschland nicht möglich gewesen. Eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben wird den Geflüchteten aber verweigert. Es fehlt an Arbeit, Wohnungen, Schulen und Infrastruktur. Es wird versucht, die Geflüchteten gegen die Menschen dieses Landes auszuspielen. Ein Ergebnis sind die Wahlerfolge der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD), die sich zum Sammelbecken für Fremdenfeindlichkeit und Rassismus entwickelt. Gegen diese Rechtsentwicklung ist Widerstand zu entwickeln.
Gemeinsam werden wir den Kampf für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen für ALLE Menschen führen. Ein bundesweites Sofortprogramm für den Bau von Wohnungen, Bildungseinrichtungen und Infrastruktur ist genauso notwendig wie eine Arbeitszeitverkürzung auf 30 Stunden in der Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich, um zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen.
Der Mindestlohn ist zu niedrig und gilt nicht für alle, die Rente mit 63 ist eine Mogelpackung, die Schere zwischen Arm und Reich geht weiter auseinander, der Jugend wird mit schlechter Bildung und ohne Ausbildung die Zukunft vorenthalten. Im Namen der Haushaltskonsolidierung wird die Schuldenbremse weiter angewendet. In der Folge wird die öffentliche Daseinsvorsorge weiter eingeschränkt, staatliche Aufgaben werden weiter privatisiert. Eine Agenda 2020 wird aufgerufen mit ähnlichen Folgen wie die der Agenda 2010, in deren Umsetzung die Hartz-IV-Gesetze eingeführt wurden und die Unternehmensbesteuerung gesenkt wurde.
Damit muss Schluss sein. Statt einer Agenda-2020-Politik ist eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben und eine Perspektive für die Jugend sicherzustellen.

Eine Welt ohne Kapitalismus, das ist der Sozialismus, eine Gesellschaft, in der die Macht der Konzerne und Banken ersetzt wird durch die politische Macht der Arbeiterklasse und anderer werktätiger Schichten der Bevölkerung. Eine Gesellschaft, die die Vergesellschaftung der wichtigsten Produktionsmittel, von Grund und Boden herbeiführen wird. Erst dadurch wird die Möglichkeit geschaffen werden, der Krisenhaftigkeit der kapitalistischen Gesellschaft zu entgehen.
Deshalb sagen wir:

Heraus zum 1.Mai! Das ist notwendig, um deutlich zu machen: Wir wollen eure Kriege nicht!

Heraus zum 1. Mai! Das ist notwendig, um zukünftigen Sozialabbau abzuwehren und für unsere Interessen zu kämpfen.

Heraus zum 1. Mai! Das ist notwendig, um über die Ursachen dieser Zustände zu diskutieren und zum Kapitalismus alternative Gesellschaftsmodelle zu entwickeln.

Wir, die Mitglieder der Deutschen Kommunistischen Partei, sagen: Wer von der Krise spricht, darf vom Kapitalismus nicht schweigen. Wer grundsätzlich etwas ändern will, muss den Kapitalismus in Frage stellen.

Auch dafür demonstrieren wir am 1. Mai!

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Betriebsräte rufen zum Protest gegen Arbeitsplatzvernichtung auf

Von Herbert Becker

Im Thyssen Krupp Werk in Duisburg (Foto: ThyssenKrupp Steel Europe Fotografie)
Im Thyssen Krupp Werk in Duisburg (Foto: ThyssenKrupp Steel Europe Fotografie)

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An Betriebsrat und
Vertrauenskörperleitung der TKSE

Mannesmannstr. 101,
7259 Duisburg, Hüttenheim

Liebe Kollegen und Kolleginnen,
mit großer Bestürzung habe ich die rigorosen Kahlschlagpläne des Thyssen-Krupp-Konzerns zur Kenntnis genommen. Die Bekanntgabe von mehr als 400 Entlassungen im Grobblechwerk ist ein schwerer Schlag für die Betroffenen und ihre Familien. Es ist aber auch Ausdruck einer menschenverachtenden Politik seitens der Konzernspitze, die dem Streben nach Höchstgewinnen absoluten Vorrang einräumt und sich über Schicksale zahlreicher Arbeiterinnen und Arbeiter eiskalt hinwegsetzt. Die Ankündigung des Betriebsratsvorsitzenden Werner von Häfen nach massivem Widerstand gegen geplante Massenentlassungen ist sehr zu begrüßen und findet meine volle Solidarität.

Shabnam Shariatpanahi
Kandidatin der DKP Duisburg zu den NRW-Landtagswahlen

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Der Betriebsrat von ThyssenKrupp hat zu einer Großdemonstration am 3. Mai in Duisburg aufgerufen. Am darauffolgenden Tag ist eine Sitzung des Aufsichtsrats der europäischen ThyssenKrupp-Stahlsparte geplant. Zu der Kundgebung werden rund 10 000 Teilnehmer erwartet. Mit mehreren Aktionen hatten die Stahlarbeiter bereits in den vergangenen Tagen gegen die Pläne des Unternehmens protestiert. In dem von den Abbauplänen besonders betroffenen Werk in Duisburg-Hüttenheim war es in der letzten Woche wieder zu einer Unterbrechung der Produktion gekommen, nachdem sich rund 200 Mitarbeiter zu einer Informationsveranstaltung versammelt hatten.
Der Industriekonzern ThyssenKrupp hat „Einsparungen“ in Höhe von 850 Mio. Euro in den nächsten drei Jahren und die Schließung von Teilanlagen angekündigt. Nach Angaben des Betriebsrats sollen die Anlagen zur Verarbeitung von Grobblech in Duisburg-Hüttenheim und Bochum bereits kurzfristig vor der Schließung stehen.
Unruhe gibt es auch Mülheim an der Ruhr. Das US-Handelsministerium hat entschieden, dass jeder künftige Export des Stahlblech-Herstellers MGB mit einem Strafzoll belegt werde. Künftig sollen Exporte aus Mülheim in die USA mit einem Zuschlag von 22,9 Prozent bestraft werden. Angeblich hätte das der Salzgitter AG gehörende Werk den Vorwurf des Preisdumpings nicht widerlegen können. Der deutsche Konzern kontert damit, dass die US-Behörde Berechnungsgrundlagen der Welthandelsorganisation WTO missachtet und deshalb zu völlig haltlosen Vorwürfen kommt. Ob dieser Streit auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen wird, ist noch unklar. Auf jeden Fall orientieren sowohl der Betriebsrat wie auch der Vertrauensleutekörper nicht nur darauf, wachsam zu sein, welche Pläne die Konzernleitung ausbrütet, sondern auch auf die Demonstration in Duisburg.
Verständlich, dass die Unruhe in den Stahl-Belegschaften, besonders bei ThyssenKrupp groß ist. Nach einem angekündigten Sparprogramm, wozu auch noch unklare Fusionspläne mit Tata oder Salzgitter gehören, befürchten die Beschäftigten massive Einschnitte. Möglicherweise könnten mehrere tausend Arbeitsplätze in Gefahr sein, sagte der Betriebsratsvorsitzende des Werks in Duisburg-Hüttenheim, Werner von Häfen, letzte Woche nach einer Sitzung der Stahl-Betriebsräte in Essen. Neben dem bereits geplanten Abbau von rund 300 Stellen in dem Duisburger Grobblechwerk fürchte die Belegschaft allein in dem Duisburger Stahlwerk die Streichung von weiteren 600 bis 700 Jobs.
Die Stahlindustrie ist besonders anfällig für die zyklischen Krisen des Kapitalismus. Mit der Behauptung, ein positives Wachstum der deutschen Stahlproduktion sei nicht zu erwarten, verordnen die Stahlbarone ihren Betrieben einen Abbau von Kapazitäten.
Zur Begründung muss dann zum wiederholten Male der wachsende Import von Rohstahl aus der VR China herhalten, obwohl die Zahlen z. B. vom RWI (Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung) das überhaupt nicht hergeben. Weltweit wurde in 2016 eine Gesamtproduktionsmenge von 1 629 Mio. Tonnen Rohstahl notiert, die VR China ist daran mit rund 808 Mio. Tonnen beteiligt, in der Bundesrepublik wurden rund 42 Mio. Tonnen hergestellt. Der allermeiste chinesische Rohstahl wird im eigenen Land genutzt, die Importmengen machen lediglich fünf Prozent der Marktversorgung aus. Das sind etwa 80 Mio. Tonnen. Die weltweiten Überkapazitäten werden auf 30 bis 40 Mio. Tonnen geschätzt. Die verquere Standortdebatte, die leider auch von manchem Gewerkschafter und Betriebsrat unterstützt wird, ist also für die Probleme dieser Industrie ungeeignet.
Die nächste Kuh, die ständig übers Eis geführt wird, ist die nach den EU-Umweltauflagen, die nach Ansicht der Stahlbosse unter keinen Umständen noch verschärft werden dürfen, sondern im Gegenteil zurückgenommen werden sollten. Am liebsten hätten sie die Kompensation ihrer Stromrechnungen nicht nur bis 2020, sondern weit darüber hinaus. Die in ihren Augen viel zu hohen Löhne im internationalen Vergleich müssen ebenfalls herhalten, dabei wird die enorm hohe Produktivität in der deutschen Stahlindustrie gerne unterschlagen. Mit 495 Tonnen pro Beschäftigtem im Jahr ist diese ein internationaler Spitzenwert.

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Sofortprogramm der DKP

Stoppt den sozialen Kahlschlag und den Abbau demokratischer Rechte! Stoppt den Krieg!

dkp-sofortprogramm-2017-2In unserem Land wird Krieg nach innen geführt. Die Ergebnisse sind Armut von Kindern und Alten, Armut trotz Arbeit, Perspektivlosigkeit der Jugend und Umverteilung zu Gunsten der Reichen, der Konzerne und Banken. Die Waffen sind Arbeitslosigkeit, das Hartz-System, Spaltung der Belegschaften durch Leiharbeit und Werkverträge, Wohnungsnot, Verschuldung der Kommunen und Privatisierung. Das Elend von Flüchtlingen wird genutzt, um Rassismus zu schüren und von den Verantwortlichen der Ausbeutung abzulenken.

Unser Land, nein, die Regierung unseres Landes führt auch Krieg nach außen. Afghanistan, Syrien, Libyen, Mali – Krieg wohin man blickt. Die Bundeswehr ist in aller Regel und oft führend dabei. Deutschland ist seit der Beteiligung am NATO-Angriffskrieg gegen Jugoslawien 1999 in permanentem Kriegseinsatz. Die forcierte Aufrüstung ist zur Doktrin der NATO und der von Deutschland dominierten EU geworden. Der Export deutscher Waffen bringt Extraprofite. Die NATO rückt immer weiter gegen Russland vor. Damit wächst die Gefahr der Eskalation zu einem großen Krieg bis hin zum Atomkrieg.

Der Kapitalismus steckt seit 2007 weltweit und besonders in EU-Europa in der Krise. Dennoch geht die Offensive des Kapitals, der großen Konzerne und Banken gegen die Lohnabhängigen unvermindert weiter. Um diese zu sichern werden die demokratischen Rechte der Bürgerinnen und Bürger in den Kernländern des Kapitalismus beschnitten. Auch in Deutschland gibt es eine forcierte Rechtsentwicklung. Sie wird von den Regierenden vorangetrieben und äußert sich unter anderem im offenen Auftreten rassistischer und rechtsradikaler Bewegungen und Parteien. Aber auch in zunehmender Überwachung, Repression und Militarisierung der Gesellschaft, unter anderem durch gemeinsame Übungen von Polizei und Militär und die Vorbereitung des Bundeswehreinsatzes im Innern.

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DKP mobilisiert vom 22. bis 25. Juni 2017 zum Atomwaffenstandort Büchel. Unser Ziel: Büchel dichtmachen! Schluss mit der atomaren Aufrüstung gegen Russland in Europa!

buechel-2017-2Täglich trichtern uns die Medien ein, Russland sei ein Aggressor: in der Ukraine, in Syrien und anderswo. Gezielt blenden deutsche Medienkonzerne und Regierungssender aus, dass die Aggressionen von den NATO-Staaten ausgehen: von der Unterstützung der Al-Qaida- und IS-durchsetzten Rebellenverbände in Syrien über die Ausbildung faschistischer Freiwilligenbataillone in der Ukraine bis hin zum Aufmarsch der NATO in den baltischen Staaten an der Grenze zu Russland. Die größte Aggression aber ist der sog. Raketenabwehrschirm sowie die angestrebte Aufrüstung von US-Atomwaffen in Europa – auch im rheinland-pfälzischen Büchel.

85 % der deutschen Bevölkerung sprechen sich laut forsa-Umfrage für einen Abzug der Atomwaffen aus Deutschland aus. Um diese breite gesellschaftliche Mehrheit zu kippen, greifen die Kriegsfalken in der Bundesregierung und deutschen Leitmedien auf ein ganzes Arsenal an Manipulationen zurück:

  • Medien und Politiker legten den Mantel der Schweigens über US-Atomwaffen in Deutschland.
  • Der Bundestag fasste 2010 einen Beschluss über den Abzug der Atomwaffen, der folgenlos blieb.
  • Jetzt wird auf öffentlich-rechtlichen Sendern – wie in der ARD-Sendung „Panorama“ – US-Präsident Trump als Vorwand genutzt, um im Zusammenspiel mit einer herbeipropagierten Bedrohung durch Russland die Forderung nach EU- und sogar deutschen Atomwaffen zu erheben.

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Konferenz der DKP Bezirke Niedersachsen und Ruhr-Westfalen

Angesichts des Umbaus der Automobilindustrie, der nicht abnehmenden Belastung der Luft in den Innenstädten, des täglichen Verkehrs-Chaos, angesichts des Flächenverbrauchs durch fließenden und ruhenden Verkehr, sowie der Entscheidung zur Subventionierung von Elektroautos ist eine Diskussion über „Mobilität der Zukunft“ überfällig.
Die Konzerne und ihre Handlanger in der Regierung arbeiten schwerpunktmäßig an alternativen Antrieben und versuchen den Individualverkehr und ihr profitables Geschäftsmodell zu retten. Aus Angst um die Arbeitsplätze und im Wissen um die Notwendigkeit schneller Lösungen, kommt auch die Diskussion in Gewerkschaften und Betrieben um eine nachhaltige Mobilität nicht in Schwung.
Wir meinen, die Forcierung alternativer Antriebe greift deutlich zu kurz. Die Auseinandersetzung um die Frage Öffentlicher Verkehr gegen Individualverkehr muss geführt werden. Wer einen effektiven, bezahlbaren und damit attraktiven (Nah)Verkehr will, wird den Individualverkehr zurückdrängen müssen. Für beides ist weder Geld noch Fläche da!
Die Frage der Sicherung von Arbeitsplätzen gehört im Kapitalismus immer auf die Tagesordnung.
Angesichts der Veränderungen am Produkt Auto, der zunehmenden Share-Konzepte, der Staus in den Metropolen, der veränderten Prioritäten bei der Jugend, der fortschreitenden Digitalisierung und der weiter notwendigen Rationalisierung sind sie schon heute bedroht! Zeit für einen Meinungsaustausch!

Es laden ein:
DKP Bezirk Niedersachsen
DKP Bezirk Ruhr-Westfalen
DKP Betriebsgruppe VW Braunschweig/Wolfsburg

 

Samstag, 24. Juni 2017, 10.30 Uhr bis 16.30 Uhr
Veranstaltungszentrum Rotation in den ver.di-Höfen
Goseriede 10, 30159 Hannover (10 min. Fußweg vom Hbf.)

Anmeldungen an:
bv@dkp-niedersachsen.de
Kostenbeitrag: 15 Euro (u. a. für Essen und Trinken)

Konferenzablauf:
10.30 Uhr bis 12.30 Uhr
„Automobilindustrie – wie weiter?“ Einführung: Uwe Fritsch, BR-Vorsitzender VW Braunschweig, Mitglied des Parteivorstandes der DKP
„Weltklima – Weltautogesellschaft – weltweite Alternativen. Unsere Verantwortung“ Einführung: Winfried Wolf, Journalist, Chefredakteur Lunapark21

13.00 Uhr bis 15.00 Uhr
Arbeitsgruppen und Berichterstattung: „E-Mobilität, Ausweg aus der Umweltkrise?“ mit Dr. Alfred Hartung, Wolfsburg
„Bedingungen und Akteure für die Durchsetzung alternativer Mobilitätskonzepte!“ mit Achim Bigus, VK-Leiter VW Osnabrück
„Weltklima – Weltautogesellschaft – weltweite Alternativen. Unsere Verantwortung“ mit Winfried Wolf

15.00 Uhr bis 16.30 Uhr
Podiumsdiskussion: „Zukunft der Automobil-Industrie – wer nimmt Einfluss – wohin geht die Reise?“ mit: Uwe Fritsch, Anne Rieger, Winfried Wolf

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Die DKP in Nordrhein-Westfalen mit einem Wahlspot zu den Landtagswahlen 2017. Unter dem Motto „Mach mit – werde selbst aktiv! Für ein friedliches Zusammenleben ohne Rassisten! Für höhere Löhne, von denen wir auch leben können! Für bezahlbare Mieten! Für den Frieden!“ mobilisiert die DKP in NRW für die Wahl der Deutschen Kommunistischen Partei.

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Fragen an Hilde Wagner

Zur Politik der KPD 1945 – 1968 – Broschüre der DKP Karlsruhe (105 Seiten)

Hilde Wagner (8.3.1924 – 13.4.2002) war ein lebendiges Geschichtsbuch der Arbeiterbewegung und eine fesselnde Erzählerin. Wenn sie erzählte, wurde Geschichte lebendig.
Bereits als 8-jährige hörte sie die Genossen der KPD bei Besuchen bei ihrem Vater über Arbeitslosigkeit und die faschistische Gefahr reden. Später übte sie selbst viele Funktionen in der kommunistischen Bewegung aus. In der Kreisleitung Karlsruhe der KPD ab 1946. In der FDJ. Im Landesvorstand der KPD. Im Demokratischen Frauenbund Deutschlands (DFD). Später als Kreisvorsitzende der DKP in Heidelberg, im Kreisvorstand in Karlsruhe, in der Marxistischen Arbeiterbildung (MAB) und bis in die letzten Jahre im Bezirksvorstand Baden-Württemberg der DKP.
Mit Hilde zu diskutieren war immer ein Gewinn, ihre Erfahrungen ein Schatz für alle, die der Arbeiterbewegung verbunden waren. Man musste nicht immer ihrer Meinung sein, um aus einer Diskussion mit ihr klüger herauszugehen.
Schon immer gab es den Wunsch, Hildes Erfahrungen und Geschichten schriftlich festzuhalten. Um das Jahr 1989 entstanden so die hier dokumentierten Fragen von Arno Neuber an Hilde und ihre schriftlichen Antworten. Sie liegen hier erstmals in gedruckter Form vor.

DKP-Broschüre erhältlich über: dkp.karlsruhe@gmx.de

Infos: http://www.dkp-karlsruhe.de/mehr_hilde.php

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